[Ägpyten] 3000 Jahre alte Sarkophage mit Beigaben entdeckt

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#1
Fast 3.000 Jahre alte Sarkophage in Ägypten entdeckt

Ägyptische Archäologen haben knapp 3.000 Jahre alte Gräber von Hohepriestern mit mehreren Stein- und Holzsarkophagen entdeckt. 16 Gräber mit insgesamt 20 Sarkophagen, darunter einige mit eingravierten Hieroglyphen, seien in der Ausgrabungsstätte al-Ghoreifa rund 300 Kilometer südlich von Kairo gefunden worden, teilte das ägyptische Antikenministerium mit.


APA/AFP/Mohamed El-Shahed

Sie sollen die sterblichen Überreste mehrerer Hohepriester des Mondgottes Thot sowie bedeutender Würdenträger Oberägyptens enthalten. Ein Sarkophag war dem Himmelsgott Horus gewidmet. Archäologen entdeckten außerdem etwa 10.000 blaue und grüne Grabfiguren aus Ton sowie 700 Skarabäus-Amulette, einige davon zur Gänze aus Gold. Die ägyptische Regierung fördert seit einigen Jahren archäologische Ausgrabungen, um den Tourismus im Land nach dem „arabischen Frühling“ 2011 zu fördern.

red, ORF.at/Agenturen
Quelle: Fast 3.000 Jahre alte Sarkophage in Ägypten entdeckt
 

josef

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#2
Archäologen fanden nahe Kairo weitere altägyptische Sarkophage
Die insgesamt 59 Särge sind seit fast 2.600 Jahren nicht geöffnet worden

Fast 2500 Jahre alt ist dieser Sarkophag, der in der Grabstätte in Saqqara gefunden wurde.
Foto: Reuters

Die Särge werden ins ägyptische Museum in Kairo gebracht.
Foto: EPA

Die Fundstücke sind besonders gut erhalten, auch die Farben haben sich zum Teil erhalten.
Foto: EPA

Insgesamt 59 Sarkophage entdeckten Archäologen in Saqqara.
Foto: EPA

Kairo – Archäologen haben in der bekannten Grabstätte Saqqara weitere gut erhaltene Sarkophage aus altägyptischer Zeit entdeckt. Insgesamt seien 59 Särge gefunden worden, die seit fast 2.600 Jahren nicht geöffnet worden seien, teilte der ägyptische Antikenminister Khalid al-Anani am Samstag vor Journalisten mit. Sie seien in sehr gutem Zustand und hätten ihre Originalfarbe erhalten.

Er sei bei der Öffnung eines Sarges dabei gewesen, sagte Anani weiter. Die Mumie habe ausgesehen, "als wäre sie erst gestern mumifiziert worden". Die Sarkophage gehörten zu Priestern und hohen Offiziellen aus der Spätzeit des Alten Ägyptens.

Weitere Särge
Anani zufolge gibt es dort weitere Särge, die auch geborgen werden sollen. Ausgestellt werden sollen die Fundstücke im neuen Großen Ägyptischen Museum, das nahe den Pyramiden von Gizeh gebaut wird.

Das ägyptische Antikenministerium hatte bereits im September den Fund von 27 gut erhaltenen Särgen aus derselben Periode in Saqqara bekannt gegeben. Die Nekropole mit der Stufenpyramide von Pharao Djoser liegt südlich von Kairo und zählt zu Ägyptens bekanntesten Totenstädten.
(dpa, 3.1.2020)
Archäologen fanden nahe Kairo weitere altägyptische Sarkophage - derStandard.at
 

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#3
Weitere 100 intakte Sarkophage gefunden
Archäologen haben bei Ausgrabungen in Ägypten mehr als hundert hervorragend erhaltene Sarkophage entdeckt. Nach offiziellen Angaben wurden die mehr als 2.000 Jahre alten versiegelten Holzsärge in drei zwölf Meter tiefen Grabschächten südlich von Kairo gefunden. Für die Forscher ist es der größte derartige Fund in diesem Jahr.


Reuters/Mohamed Abd El Ghany

Einer der Särge wurde den Angaben nach geöffnet. Darin befand sich demnach eine Mumie, die in ein Grabtuch gehüllt und mit bunten Hieroglyphenbildern geschmückt war. Archäologen zufolge gehörten die Sarkophage hochrangigen Beamten, die in der Spätzeit (700 bis 300 v. Chr.) und der ptolemäischen Periode (323 bis 30 v. Chr.) des alten Ägypten lebten.


Reuters/Mohamed Abd El Ghany

Entdeckt wurden die Särge in der weitläufigen Sakkara-Nekropole. Die Begräbnisstätte der altägyptischen Hauptstadt Memphis zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Archäologen fanden dort erst im Oktober rund 60 Sarkophage, die in einem sehr guten Zustand waren.

Bei der jüngsten Entdeckung wurden dem ägyptischen Tourismus- und Antikenminister Chaled al-Anani zufolge auch mehr als 40 Statuen antiker Gottheiten und Grabmasken gefunden. Die Funde sollen in mehrere Museen in Ägypten gebracht werden, darunter ins Große Ägyptische Museum, dessen Eröffnung mehrfach verschoben wurde und nun für das kommende Jahr geplant ist.
14.11.2020, red, ORF.at/Agenturen

news.ORF.at
 

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#4
Erneut dutzende Mumien in der altägyptischen Totenstadt Sakkara entdeckt
Archäologen stießen auf rund 50 Sarkophage, menschliche Gebeine und Überreste eines Tempels
Archäologen haben bei Ausgrabungen in der altägyptischen Nekropole Sakkara rund 50 Sarkophage, Mumien und Überreste eines mehr als 2.500 Jahre alten Totentempels entdeckt. Wie das ägyptische Ministerium für Tourismus und Altertümer mitteilte, wurden die Särge in etwa zwölf Meter tiefen Schächten in der berühmten Totenstadt südlich von Kairo gefunden. Der Tempel sei zu Ehren der Königin Naert, der Frau von Pharao Teti, erbaut worden, teilte Ausgrabungsleiter Zahi Hawass mit.


Einer der rund 50 Sarkophage, die tiefen Schächten gefunden wurden.
Foto: APA/AFP/KHALED DESOUKI

Er hoffe, dass die Entdeckung weitere Details über die Geschichte von Sakkara ans Licht bringe, sagte der bekannte Ägyptologe. Die hölzernen Särge konnten ihm zufolge auf die Zeit des Neuen Reichs (16. bis 11. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung) datiert werden. Die archäologischen Schätze seien in der Nähe der Pyramide von König Teti gefunden worden.


Eine der neu entdeckten Mumien aus Sakkara.
Foto: APA/AFP/KHALED DESOUKI

Bedeutende Begräbnisstätte
Sakkara war einst die Begräbnisstätte der altägyptischen Hauptstadt Memphis, heute zählt sie zum Unesco-Weltkulturerbe. Archäologen hatten dort erst im November den Fund von mehr als hundert gut erhaltenen Sarkophagen präsentiert – die größte Entdeckung im Jahr 2020.


Sakkara war die Nekropole der einstigen Hauptstadt Memphis.
Foto: APA/AFP/KHALED DESOUKI

Ägypten hofft, mit den Entdeckungen den Tourismus anzukurbeln, der sich nach jahrelangen politischen Konflikten und Anschlägen im vergangenen Jahr leicht erholt hatte. Die Corona-Pandemie hat die Branche in eine neue tiefe Krise gestürzt.
(APA, red, 17.1.2021)
Erneut dutzende Mumien in der altägyptischen Totenstadt Sakkara entdeckt - derStandard.at
 

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#5
Mumie mit "goldener Zunge" ausgegraben
Archäologen entdecken nahe Alexandria Gräber aus ptolemäischer Zeit

Foto: Egyptian Ministry of Antiquities / AFP
Ein Team um die dominikanische Archäologin Kathleen Martinez hat im Tempel von Taposiris Magna nahe Alexandria eine Reihe von Gräbern aus ptolemäischer Zeit entdeckt. Der Tempel war zwischen 280 und 270 vor unserer Zeitrechnung von Pharao Ptolemaios II. errichtet worden, dem Sohn eines Generals von Alexander dem Großen, der Ägypten erobert hatte.


Foto: Egyptian Ministry of Antiquities / AFP
Die Mumien in den 16 Gräbern waren nur schlecht erhalten, wiesen allerdings einige interessante Beigaben auf. Einige trugen vergoldete Masken, und zumindest einer der Mumien hatte man ein ebenfalls vergoldetes zungenförmiges Amulett in den Mund gelegt.


Foto: Egyptian Ministry of Antiquities / AFP
Dieser spezielle Ritus sollte dem Toten wohl ermöglichen, im Jenseits mit dem dort herrschenden Gott Osiris zu sprechen, teilte das ägyptische Antikenministerium mit. Möglicherweise hatte er zu Lebzeiten eine Sprachbehinderung aufgewiesen, die so ausgeglichen werden sollte – das sei jedoch ungewiss.


Foto: Egyptian Ministry of Antiquities / AFP
Andere Mumien wiesen Schmuckelemente wie eine Krone, einen Brustpanzer oder einen nur in Resten erhaltenen goldenen Kranz auf, dazu kommt eine Reihe von Marmorbüsten. Insgesamt weist die Ausstattung der Gräber laut den Archäologen darauf hin, dass man es hier mit einer Nekropole für hochrangige Würdenträger zu tun hat.
(red, 3.2.2021)
Mumie mit "goldener Zunge" ausgegraben - derStandard.at
 
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