US-Armee - Kritik an Tarnkleidung

josef

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#1
Fünf Mrd. Dollar für „Parkplatztarnung“

Vor acht Jahren hat die US-Armee eine neue Tarnkleidung eingeführt. Ein einziges digitales Muster ersetzte die zwei bisher existierenden Camouflage-Varianten für den Einsatz im Dschungel oder in der Wüste. Doch rasch stellte sich die „Ein Muster für alles“-Lösung als völlig impraktikabel heraus. Damit könne man sich höchstens auf einem Parkplatz verstecken, so die zynische Bewertung von Soldaten. Auch die Armee musste mittlerweile eingestehen, dass das Fünf-Milliarden-Dollar-Projekt gescheitert ist und sucht nun bereits nach einem neuen Tarnmuster.

Universalmuster als Risiko
Fünf Mrd. Dollar (3,7 Mrd. Euro) hat die US-Armee für ihre universellen Kampfuniformen ausgegeben. Das Camouflage-Muster sollte allen Soldaten gleichermaßen Tarnung bieten. Doch die Anzüge erwiesen sich als nicht praktikabel. Nun sieht sich die Armee wachsender Kritik gegenüber, warum so viel Geld für etwas ausgegeben wurde, das von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen sei.

2005 entschied sich die US-Armee, ihre zwei langgedienten Camouflage-Tarnanzüge - einen für Waldumgebung, einen für die Wüste - einzumotten und durch einen Universalanzug zu ersetzen, mit dem Soldaten sich jeder Umgebung perfekt anpassen könnten. Doch rasch zeigte sich, dass das „Ein Muster für alles“-Konzept im Ernstfall für die Soldaten ein Risiko darstellte und zudem noch deutliche Mehrkosten erzeugte.

Nun soll wieder ein neues Camouflage-Muster für die Uniformen der mehr als eine Million US-Soldaten im aktiven Dienst und in der Reserve gefunden werden. Kostenpunkt voraussichtlich erneut vier Milliarden Dollar. Unter den Soldaten wächst das Unverständnis, warum gerade in Zeiten, wo das Geld für wichtige Ausrüstungsgegenstände vielfach fehlt, Milliarden für fragwürdige Camouflage-Entwürfe ausgegeben wird.

Nicht für Afghanistan geeignet
Bereits 2009 sah sich der US-Kongress mit einer Beschwerde des US-Militärs konfrontiert, wonach sich das damals erst vier Jahre alte universelle Camouflage-Muster (Universal Camouflage Pattern, UCP) nicht für den Kampfeinsatz in Afghanistan eigenen würde. Es wurde daraufhin ein Gesetz erlassen, wonach die Truppen umgehend mit einem für den Einsatz in Afghanistan passenden Tarnanzug auszustatten seien. Die Armee entschied sich für die sogenannten MultiCam-Anzüge, die seit 2010 am Kunduz im Einsatz sind.

Mit „Pyjama“ im Kampfeinsatz
Der ehemalige Armeeoffizier Matt Gallagher lässt gegenüber dem US-Onlinemagazin Daily Beast kein gutes Haar an den UCP-Anzügen. Während seines 15-monatigen Einsatzes im Irak hätten sich die Nachteile der UCP-Kampfanzüge mit dem grauen Muster, das an Kieselsteine erinnert, immer wieder deutlich gezeigt. „Mit dem Muster ist man nur auf einem Parkplatz gut getarnt“, kritisierte Gallagher. Von den Soldaten sei der Anzug abschätzig als „Pyjama“ bezeichnet worden, weil er „an niemandem gut aussah, egal, wie man gebaut war.“

Auch Unteroffizier Matt Pelak muss lachen, wenn die Rede auf den US-Kampfanzug fällt. „Im meiner Einheit tragen wir den UCP nur, wenn wir im Basislager sind. Im Einsatz tragen wir MultiCam“, räumt er gegenüber Daily Beast ein. Das bedeutet jedoch, dass jeder Soldat zwei Uniformen mit sich herumtragen muss, „eine, die gut funktioniert, und eine aus verwaltungstechnischen Gründen“.

Im Test schlecht abgeschnitten
Doch auch der Armeeführung sind diese Probleme nicht neu. Bereits 2006, und damit nur ein Jahr nach der Einführung des UCP, sowie 2009 zeigten Studien, dass das Allzwecktarnmuster gegenüber anderen Camouflage-Mustern, wie zum Beispiel dem MultiCam, deutlich schlechter abschnitt. Dennoch entschloss sich das Natick Army Soldier Systems Center, zuständig für die Entwicklung von Essen, Kleidung oder Schutzvorrichtungen für den Kampfeinsatz, am UCP festzuhalten. 2012 kritisierte dann auch der US-Rechnungshof (Government Accountability Office, GAO) die enormen Kosten für die mangelhafte Uniform in einem Bericht scharf.

Vier verschiedene Muster zur Auswahl
Nun sucht die Armee nach neuen, besseren Tarnanzügen. Diesmal soll es statt einem universellen Muster drei verschiedene Varianten geben, wie eine anonyme Quelle gegenüber Daily Beast bestätigte. Ein Tarnmuster für Wald und Dschungel, eines für die Wüste und ein drittes für wenig bewaldete Umgebungen, wie es derzeit die Soldaten in Afghanistan verwenden. Nach mehreren Testrunden stünden vier Muster in jeweils drei Varianten von verschiedenen Designunternehmen in der engeren Auswahl, sagte der Armeevertreter. Darunter ist auch die New Yorker Firma Crye Precision, die bereits MultiCam entworfen hat.
Laut der Plattform für Armeeangehörige, Military.com, sei noch keine endgültige Entscheidung gefallen, auch weil keines der vier Muster gegenüber den anderen deutlich überlegen war. Doch alle seien deutlich besser bewertet worden als das derzeit im Einsatz befindliche UCP.

Gerüchte über Vetternwirtschaft
Das dauerhaft schlechte Abschneiden des UCP sorgt seit Jahren für Gerüchte unter den Soldaten, wonach hinter der Entscheidung ein „riesiges Komplott“ stecke. „Hinter vorgehaltener Hand wird von Vetternwirtschaft gesprochen“, erklärt Pelak. „Vielleicht gehört die Firma, die die Designentwürfe gemacht hat, dem Bruder von jemandem“, mutmaßt Pelak. „Niemand weiß etwas Genaues, aber es kursieren eine Menge Theorien, die alle von irgendwelchen Absprachen ausgehen.“ „Das, was für die Soldaten das Beste ist, ist meist nicht ausschlaggebend“, kritisierte auch Ex-Offizier Gallagher, „hier geht es um Rüstungsverträge.“

Von Armeeseite werden die Vorwürfe der Vetternwirtschaft zurückgewiesen. Das UCP sei nicht einfach aus dem Köcher gezogen worden, verteidigte ein Armeemitarbeiter gegenüber Daily Beast die Vorgänge. Es seien Test durchgeführt worden, die das UCP als beste Variante ermittelt hätten, „aber alles, was universell einsetzbar ist, funktioniert nicht in allen Situationen gleich gut“.
http://orf.at/stories/2202277/2202279/
 
#2
Wirtschaftsmotor Militär

Dazu kommt noch das USMC das zur Marine gehört und MARPAT und MULTICAM trägt die Marine selbst die wieder eine andere Uniform trägt USN Uniform die es dann auch in Grau oder Blau dominant gibt.
Die Navy Seals,NAVSPECWARCOM,SBS,DEVGRU,NAVSOC,und jeder kocht sein eigenes Süppchen was Ausrüstung und Uniformen betrifft.
Und die US Air Force mit ihrer Airman Battle Uniform (ABU) bis zu Piloten die wieder eine eigene Uniform tragen und von den Ausgehuniformen reden wir erst gar nicht .
Kurzum ohne Militär und Behörden(FBI,CIA,NSA und die nicht endenwollende Liste der Bundespolizei und unabhängigen Behörden siehe Wiki gäbe es keine Amerikanische Wirtschaft !
Wobei in letzter zeit zu beobachten ist das die Uniformen nicht mehr in Amerika oder Honduras von Amerikanischen Firmen erzeugt werden sondern aus China kommen und das in schlechtester Qualität .
Also liegt die Wertschöpfung nicht mehr bei dem Amerikanischen Volk sondern bei einigen wenigen Firmen und Bossen und Kongressabgeorneten die damit unerhört reich werden.
Eisenhower warnte vor dem militärisch-industriellen Komplex den sie jetzt haben...alles auch unteranderem auf WIKI ganz offiziell nachzulesen aber solange die Hauptsorge der Menschen das neueste I Phone ist und dafür schlange stehen um es kaufen zu dürfen muss man sich keine Gedanken machen das sich darüber jemand Gedanken macht .
Hat einige Paralelen zur DDR..NVA..Stasi usw das könnte man bis zur Währung ausweiten Ostmark die im Ausland niemand wollte da haben sie lieber Tauschgeschäfte gemacht......
PS....Ich sag nur aktuell Schuldenobergrenze "Shutdown" das Militär ist ausgenommen :ichsagnix: hoffe ich klinge nicht wie ein Verschwörungstheoretiker:)
 
H

Harald 41

Guest
#3
PS....Ich sag nur aktuell Schuldenobergrenze "Shutdown" das Militär ist ausgenommen :ichsagnix: hoffe ich klinge nicht wie ein Verschwörungstheoretiker:)[/QUOTE]


Wir sehen das alles zu eng :D, habe gerade Peter Zwegat nach USA geschickt, und nach dem 17.10. nach Grichenland und alle sind wieder Schuldenfrei.:

http://de.wikipedia.org/wiki/Raus_aus_den_Schulden



LG Harry
 
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