U-Bahn Pläne für Salzburger Lokalbahn

josef

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#1


Mini-U-Bahn für Salzburg: Finanzierung offen

Wie die mögliche Mini-U-Bahn in der Stadt Salzburg finanziert werden soll, ist offen. Das Verkehrsministerium sagt, dass eine Kostenbeteiligung derzeit nicht budgetiert sei. Das Land Salzburg will sich nur beteiligen, wenn auch der Bund zahlt.
Salzburgs Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) hatte bei dem Beschluss im Stadtsenat am Montag betont, dass der Bund die Hälfte der Kosten für die unterirdische Verlängerung der Lokalbahn vom Hauptbahnhof bis zum Schloss Mirabell tragen soll. Stadt sowie Land Salzburg würden jeweils ein Viertel bezahlen, so Preuner. Nach Preuners Schätzungen soll der Bau der 750-Meter-Strecke rund 140 Millionen Euro kosten - was viel zu niedrig angesetzt sei, sagen Kritiker wie der Ex-Stadtbahnbeauftragte Willi Rehberg.


ORF
Die Finanzierung für die unterirdische Lokalbahn-Verlängerung steht noch nicht

Ministerium behält sich Prüfung vor
Die erste Reaktion aus dem Verkehrsministerium zu den Salzburger U-Bahn-Plänen fiel am Mittwoch eher zurückhaltend aus: Man behalte sich vor, die Sinnhaftigkeit eines U-Bahn-Projekts genau zu prüfen, bevor Geld fließe, so ein Ressortsprecher auf ORF-Anfrage.

Zurzeit würden viele ähnliche Projekte besprochen - zum Beispiel mit den Landeshauptstädten Linz und Graz, betonte der Sprecher. Budgetiert sei ein mögliche Kostenbeteiligung in Salzburg derzeit nicht. Wann mögliche Verhandlungen mit dem Bund aufgenommen werden könnten, steht noch nicht fest.

Land will ab Herbst über Mittel verhandeln
Aus dem ÖVP-geführten Verkehrsressort des Landes Salzburg kommt zwar Zustimmung zu Preuners Plänen. Nicht ganz so uneingeschränkt positiv fällt dagegen die Stellungnahme von Landesfinanzreferent Christian Stöckl (ÖVP) aus: Das Land Salzburg habe bisher zwei Millionen Euro als Planungskostenzuschuss bereitgestellt. Und man sei auch grundsätzlich bereit, der Stadt zu helfen, so Stöckl in einer Stellungnahme gegenüber dem ORF.

Voraussetzung dafür sei allerdings eine klare Zusage des Bundes, dass dieser tatsächlich die Hälfte der Baukosten übernehmen werde. Erst dann könnte ab Herbst auch über Landesmittel verhandelt werden, betont Stöckl.
Links:
Publiziert am 11.04.2018.[/Quote]http://salzburg.orf.at/news/stories/2906310/
 

josef

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#2
"Mini-U-Bahn" in Salzburg wird konkreter ;):

Bund beteiligt sich an regionaler U-Bahn

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Der Bund wird sich finanziell an der geplanten U-Bahn in der Stadt Salzburg beteiligen. Das wurde Dienstagmittag bei einem Gespräch von Politikerin fixiert. Es geht um die unterirdische Verlängerung der Lokalbahn vom Hauptbahnhof zum Mirabellplatz.

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Die konkrete Zusage hat Verkehrsministerin Leonore Gewessler heute bei einem Gespräch mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Verkehrslandesrat Stefan Schnöll und Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn gemacht: Die Regierungspolitikerin sagt, das Gespräch sei sehr gut gewesen: „Es freut mich immer, wenn wir an der Zukunft der Mobilität arbeiten können. Das Salzburger Projekt ist eines der drängenden Projekte im Nahverkehr.“

Wie viel Geld vom Bund kommen wird, soll noch bis Jahresende geklärt werden. Insgesamt rechnet Landeshauptmann Haslauer rechnet mit 120 Millionen Euro für den Bau der geplanten U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Mirabellplatz.

Verbindung wird einen Kilometer lang
Erst wenn eine konkrete Summe für die Baukosten bekannt ist, soll die Finanzierung zwischen Bund, Land und Stadt aufgeteilt werden. Die geplante Verlängerung der Lokalbahn zum Mirabellplatz ist ziemlich genau einen Kilometer lang – ein Fußweg von durchschnittlich 15 Minuten, mit dem Fahrrad sind es wenige Minuten.

Erste Bohrungen für die Bahn
Für das Projekt waren vor einem Monat Ingenieure und Geologen zum ersten Mal im Einsatz. Beim Mirabellplatz begannen sie mit Probebohrungen – mehr dazu in salzburg.ORF.at (24.6.2020)
28.07.2020, red, salzburg.ORF.at
Bund beteiligt sich an regionaler U-Bahn
 

josef

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#3
Unterirdische Verlängerung der Regionalstadtbahn Salzburg: Planungen gehen voran

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Die Planungen zur unterirdischen Verlängerung der Lokalbahn in der Stadt Salzburg schreiten gut voran. Das versichert der Geschäftsführer der Regionalstadtbahn-Planungsgesellschaft, Stefan Knittel. Bis Ende 2021 soll die Einreichplanung mit allen Details vorliegen.

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Dabei geht es um Bodenbeschaffenheit, genaue Trassenführung und Ausbaumöglichkeiten, vor allem aber auch um die Baukosten. Erst am Dienstag hat der Bund seine Absicht zur finanziellen Beteiligung am Projekt bekräftigt.

Derzeit gehen die verantwortlichen Politiker beim Bau der ersten Etappe der unterirdischen Verlängerung der Lokalbahn von Kosten von rund 120 Millionen Euro aus. Das sei zwar ein realistischer Betrag, aber bislang eben nur eine Schätzung, sagt der Geschäftsführer der Regionalstadtbahn-Planungsgesellschaft, Stefan Knittel.

„Geotechnische Erkundung bereits im Gang“
„Wir sind da jetzt aber wirklich schon in einem konkreten Projekt, wo irgendwelche Quervergleiche zu anderen, ähnlichen Projekten nicht mehr greifen bzw. ausreichen. Im ersten Schritt geht es jetzt um die ganze geotechnische Erkundung, um seriöse Grundlagen zu haben. Parallel dazu sind wir dabei, die Planungsarbeiten für diese erste Phase auszuschreiben“, erläutert Knittel.
Acht Probebohrungen etwa am Mirabellplatz hat es bereits gegeben. Es sollen so viele Daten wie möglich gesammelt werden. Denn der Salzburger Seeton, eine weiche geologische Schicht, gilt seit den ersten Studien zur Regionalstadtbahn als großer Risikofaktor beim unterirdischen Bau, betont Knittel.

Einreichplanungen sollen bis Ende 2021 fertig sein
„Wir haben auch ein anderes Programm mit in Auftrag gegeben, um zu sehen, wie sich die Stadt auch ohne irgendwelche weiteren Bauten bereits senkt. Das ist in den verschiedenen Teilen auf der Strecke in unterschiedlichem Ausmaß der Fall. Und das muss man bei der Planung eben auch alles im Auge haben.“

Bis Ende 2021 sollen die Einreichplanungen mit allen Details zusammengestellt werden. 2023 könnte dann der Bau des ersten Abschnitts zwischen Hauptbahnhof und Mirabellplatz beginnen, ergänzt Knittel.
Regionalstadtbahn: Planungen gehen voran
 

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#4
Neue Regionalstadtbahn „S-LINK“ fährt unterirdisch
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Die Verträge sind seit Weihnachten unterschrieben, die Vorarbeiten haben schon begonnen – jetzt soll es richtig losgehen mit dem Ausbau der Regionalstadtbahn, nun „S-LINK“ genannt. Um 880 Millionen Euro wird die Lokalbahn im nördlichen Flachgau erweitert und es wird eine Nord-Süd-Strecke unter der Landeshauptstadt gebaut.
Online seit heute, 17.55 Uhr
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Der Bund, Stadt und Land Salzburg stehen geeint hinter dem Ausbau der Regionalstadtbahn. Das betonten alle Vertreter bei der Präsentation des Projekts am Mittwoch. Der erste Schritt ist die unterirdische Verlängerung der Bahn „S-LINK“ vom Salzburger Hauptbahnhof bis zum Schloss Mirabell, diese Haltestelle existiert bereits als Entwurf. 2025 soll dort der erste Zug halten.
Regionalstadtbahn
Vor dem Schloss Mirabell soll unterirdisch eine S-LINK-Haltestelle entstehen.

Bahn-Ausbau als langfristiges Gesamtkonzept
Der Ausbau des Salzburger Öffi-Netzes sei ein Projekt, das für den Klimaschutz wegweisend sei, betonte Leonore Gewessler, Infrastruktur-Ministerin von den Grünen. „Wir haben gerade in den Städten in Österreich große Schritte im Klimaschutz zu tun und wirklich an der Zukunft der Mobilität zu bauen“, so die Ministerin.

Die Verlängerung vom Bahnhof Salzburg zum Schloss Mirabell sei aber eben nur der erste Schritt, betonte Verkehrslandesrat Stefan Schnöll. „Also das ist ein Beginn eines Gesamtkonzeptes und nicht nur eine kleine Verlängerung“, sagte der Verkehrslandesrat. Denn die volle Wirksamkeit würde das Projekt erst entfalten, wenn man auch in Richtung Süden fahren kann. Und Schnöll ergänzte: „Je weiter und je länger die Strecke ist, desto effektiver ist das System.“

Aufwendige Planungen und Bauarbeiten
Zuvor ist aber noch vieles zu tun – das beginnt schon bei der Bodenanalyse, die in einem Monat abgeschlossen sein wird. Laut Stefan Knittel, dem Geschäftsführer der Salzburger Regionalstadtbahn, seien die Daten und Zahlen aber bis jetzt unter Kontrolle. Sollten Planung, Bauarbeiten und Finanzierung tatsächlich Hand in Hand gehen, könnte 2030 die unterirdische Nord-Süd-Verbindung fertig gestellt sein, hieß es im Rahmen der Pressekonferenz.

Die unterirdische Querung der Rainerstraßen-Unterführung wird aber schon die erste technische Herausforderung. Eine andere Herausforderung ist die Information und Einbindung der Bevölkerung. Auch vor einer Befragung oder gar Abstimmung würden sich die Verantwortlichen nicht fürchten, heißt es bei der Projektpräsentation.

Regionalstadtbahn
Die Strecke S-LINK soll in der Stadt Salzburg unterirdisch von Nord nach Süd verlaufen.
24.03.2021, red, salzburg.ORF.at
Neue Regionalstadtbahn „S-LINK“ fährt unterirdisch
 

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#5
Schwere Geburt :eek::

Regionalstadtbahn-Haltestelle nimmt Gestalt an
Das Salzburger Architektenbüro „dunkelschschwarz“ hat sich bei einem mehrstufigen Wettbewerb mit Plänen für die Salzburger Regionalstadtbahn „S-Link“ durchgesetzt. Geplanter Baubeginn für die Verbindung zwischen dem Salzburger Hauptbahnhof und dem Mirabellplatz ist 2023.

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Zwischen dem Schloss Mirabell und dem Mozarteum soll die erste Haltestelle der S-Link gebaut werden. Nach ersten Plänen und Entwürfen soll sie oben aufgeräumt und zurückhaltend aussehn, mit genügend Platz für Post- und O-Busse. Rolltreppen führen dann nach unten zu den Zügen. Michael Höcketstaller vom Architekturbüro „dunkelschwarz“ dazu: „Der unterirdische Bau besteht aus einer großen Halle mit zwei Ebenen. Auf der untersten Ebene fahren die Züge. Die obere Ebene – das ist so eine Art Verteilerebene – die verbindet alle möglichen Fußgängerwege miteinander. Zudem sind dort Shops, Bäckerei, Infostände, WCS und Infrastruktur untergebracht.“

Architekturbüro dunkelschwarz

Bürgermeister Preuner für Begegnungszone
Für genügend Tageslicht in der Halle sollen in den Bodenbelag eingelassene Glasbausteine sorgen. An der Verkehrsführung am Mirabellplatz soll die neue Haltestelle erstmal nichts ändern. Bei entsprechend hoher Frequenz könne man aber regieren, sagt der Salzburger Bürgermeister Harald Preuner: „Ich denke mir, das würde dann eher in Richtung Begegnungszone gehen, wo die Fußgänger dann einfach überqueren können wo sie wollen. Wenn der Bus kommt, der Obus, die S-Link, der Postbus, dann werde ich nicht 50 Meter hin und herlaufen nur um STVO-konform die Straße überqueren zu können. Da wird es sicherhlich flexible Möglichkeiten geben, wenn es notwendig ist.“

Architekturbüro dunkelschwarz

Trassenfestlegung Richtung Süden geplant
Diese Haltestelle dient jetzt als Blaupause für alle weiteren. Geplant ist ja, dass die Trasse bis Salzburg Süd fortgesetzt wird. Derzeit seien 29 Varianten in Begutachtung, sagt Verkehrslandesrat Stefan Schnöll: „Wir haben gesagt, bevor wir zu Bauen beginnen – also 2023 – werden wir auch eine Trassenfestlegung Richtung Süden machen. Bzw. haben wir uns freiwillig auch einer Umweltvertr unterzogen für diese gesamte Strecke um zu demonstrieren, dass wir ein Gesamtprojekt im Auge haben – auch um die Bundesfinanzierung zu gewährleisten.“
Das Gesamtprojekt S-Link soll rund 880 Millionen Euro kosten und wird zur Hälfte vom Bund mitfinanziert. Die nächsten Schritte umfassen jetzt eine Informationsveranstaltung für Interessierte im Spätherbst und die Einreichung aller Unterlagen für die Umweltverträglichkeitsprüfung Anfang 2022.
28.09.2021, red, salzburg.ORF.at
Regionalstadtbahn-Haltestelle nimmt Gestalt an
 
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