Sommerloch? Zug mit Nazi-Gold entdeckt

Geist

Zeitgeschichte im Untergrund
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Da hier ja schon länger nicht mehr upgedatet wurde, verlinke ich hiermit den letzten offiziellen Stand.
Was ich ja nicht so ganz verstehe: Die beiden Forscher warteten doch bei der Präsentation mit einem Bodenradar-Bild auf, das einen Zug zeigen soll. Die werden doch wohl wissen, wo im Gelände dieses Bild entstanden ist? Aber wenn man sich die Videos im Netz ansieht, wurde da ziemlich großräumig herumgebaggert.
Und jetzt soll auf einem Nachbargrundstück weitergemacht werden, sobald die Genehmigungen vorliegen. Arbeiten die jetzt noch dort, wo das Bodenradar-Bild entstanden ist oder sind die schon im "Auf gut Glück-Modus"?

http://www.20min.ch/panorama/news/story/10881824

https://www.youtube.com/watch?v=eguD-UFIPoU
 

dj_beat_master

Aus dem Forum geworfen
nein das Video habe ich mir nicht angeschaut,habe aber noch diverse Berichte aus dem TV im Kopf, wie man versucht hat mit diversen Gerätschaften irgenwelche Hügel abgesucht hat
 

josef

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Aus für "Sommerloch-Füller":

Andreas Richter und Piotr Koper: Nazi-Goldzug für immer verschollen? Suche eingestellt
Die Suche nach dem legendären Nazizug machte die Schatzgräber Andreas Richter und Piotr Koper weltberühmt. Nun hat sich ihr deutsch-polnisches Duo zerschlagen. Bleibt die Wahrheit um den angeblich mit Kriegsbeute beladenen Zug für immer unter niederschlesischer Erde begraben?

Der Glaube an den sagenumwobenen Nazigoldzug hat sie geeint, nun gehen Hobbyschatzsucher Andreas Richter und Piotr Koper getrennte Wege. "Jetzt ist Schluss", sagt Richter und verlässt das deutsch-polnische Duo, das mit einer spektakulären Schatzsuche vor zwei Jahren weltweite Aufmerksamkeit ins niederschlesische Waldenburg (Walbrzych)zog.

Suche um Nazi-Goldzug in Polen eingestellt
Dort wollten die Amateur-Historiker einen mit Kriegsbeute beladenen Panzerzug finden, den die NazisGerüchten zufolge vor der heranrückenden Sowjetarmee versteckt haben sollen. Geschichtswissenschaftler und Grabungsexperten stellten die Existenz mit Schätzen begrabener Waggons infrage. Koper und Richter heizten Spekulationen um den Zug wieder an und selbst ihr Glaube schien ungebrochen: Obwohl eine erste Grabung sprichwörtlich im Sande verlief, kündigten sie lange Zeit eine Fortsetzung an. Bis jetzt: "Ich werde keine Dummheiten mehr machen", sagt Richter frustriert.

Schatzgräber-Duo aus Andreas Richter und Piotr Koper trennt sich
Nicht den Glauben an den Zug, aber an die Zusammenarbeit hat er verloren. "Die Suche war nicht transparent", bemängelt Richter die Arbeitsweise seines polnischen Partners. Dem deutschen Ahnenforscher war sie zu ungenau. Richter beteuert zwar, das Duo habe sich im Guten getrennt - hält mit Kritik an Koper aber nicht hinterm Berg. "Die erste Suche scheiterte, weil wir nicht tief genug gegraben haben", kritisiert er. Die zweite Grabung kam gar nicht erst zustande, denn Koper habe sie immer wieder verschoben. "Das ist mir irgendwann sauer aufgestoßen", sagt Richter, der schließlich die Geduld verlor.

Suche nach Nazi-Goldzug von Geldproblemen geplagt
Für Knatsch sorgte offenbar auch Geld. "Mit den Arbeits- und Technikkosten sowie mit meiner eigenen Ausfallzeit im Job beliefen sich meine Ausgaben auf etwa 80.000 Euro", zählt Richter zusammen und findet den Anteil imVergleich zu jenem von Koper offensichtlich ungerecht. "Sagen wir mal so: Das war einer der Gründe, warum die Zusammenarbeit scheiterte", sagt er der dpa. Koper hatte die Kosten des Duos in früheren Gesprächen auf etwa 20.000 Euro beziffert.

Einig sind sich die Hobbyhistoriker jedoch beim Verdienst: Im Gegensatz zu anderen hätten sie nämlich keinen Penny mit dem Rummel um den Goldzug verdient, meinen sie. Dem 116.000-Einwohner-Ort Walbrzych in Südwestpolen bescherte Kopers und Richters Suche dagegen eine millionenschwere Werbekampagne. Soviel war laut Stadtbehörde die internationale Berichterstattung über die Grabung der Hobby-Schatzsucher wert. Zur Freude örtlicher Touristenattraktionen und Hotels lockte das Goldfieber bis zu ein Drittel mehr Besucher in die niederschlesische Stadt.

Schatzsucher gehen am Ende leer aus
"Schlesien und Waldenburg haben durch uns Millionen verdient", sagt Richter, der sich von den Behörden im Stich gelassen fühlt. "Trotzdem gab es von den Nutznießern keine finanzielle und auch sonst keine Unterstützung für die Suche", ärgert er sich. Die Schatzsucher, die sogar Markenschutzrechte am Goldzug anmeldeten, gingen leer aus.

Richter glaubt weiter an Existenz des Nazizuges
Bereut hat Richter seinen Einsatz aber nicht: "Ich hatte eine gute Zeit und habe viel gelernt." Allem Frust zum Trotz: Seinen Glauben an den Nazizug verlor er nicht. "Ich bin zu 95 Prozent sicher, dass es ihn gibt", betont Richter, bezweifelt aber, dass Koper alleine ihn finden kann. Bleibt die Wahrheit um den Nazizug damit für immer in den Tiefen der Erde verborgen?

Wird die Suche nach dem Nazi-Goldzug fortgesetzt?
Nein, denn Koper lässt sich vom Ausstieg seines Partners nicht entmutigen. Als Einzelkämpfer kündigt er eine neue Suche an: "Im Winter geht es weiter", sagt der Pole der dpa. Bis dahin habe er Genehmigungen und finanzielle Mittel beisammen. Unbeeindruckt von Zweifeln Richters zählt er die Vorzüge der kalten Jahreszeit für die Suche auf: "Keine Einschränkungen durch blühende Bäume und Sträucher, keine brütenden Vögel". Das stimmt Koper optimistisch: "Für die Suche nach dem Zug ist das die beste Zeit".

jat/news.de/dpa
Andreas Richter und Piotr Koper: Nazi-Goldzug für immer verschollen? Suche eingestellt
 

Geist

Zeitgeschichte im Untergrund
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Tätaräää, es geht weiter mit der Suche nach dem Goldzug. Ein Jahr lang darf ein neuer Forscher sein Zielgebiet untersuchen. Der Artikel ist topaktuell von heute früh.

Weronika Henszel
Dziennikarka działu Wydarzenia Fakt

Data utworzenia: 27 stycznia 2026, 5:30.

Sie sagen, sie würden den goldenen Zug finden. Ein bekannter Professor verrät uns, was wir erwarten können.

Der Radiästhet Michał Motak behauptet, zu wissen, wo sich der legendäre Goldzug befindet. Er hat gerade alle erforderlichen Genehmigungen erhalten, um mit den Arbeiten zu beginnen. Er und seine Gruppe von Forschern sind überzeugt, dass sich der Zug mit den Kostbarkeiten definitiv an dem von ihnen ausgewählten Ort befindet. Wissenschaftler dämpfen jedoch diese Begeisterung. „Die Existenz des Goldzugs ist sehr unwahrscheinlich, ich setze keine großen Hoffnungen darauf, dass diese neue Gruppe von Schatzsuchern ihn entdecken wird. Aus historischen Gründen ist dies sehr unwahrscheinlich”, sagt Dr. habil. Ing. Sławomir Porzucek, Professor an der Akademie für Bergbau und Hüttenwesen in Krakau, im Gespräch mit „Fakt”.

Die Legende vom goldenen Zug lebt seit Jahren, aber es wurde nie bestätigt, dass ein solcher Zug mit Gold, Kostbarkeiten und Kunstwerken, die von den Deutschen geraubt wurden, existierte und aus Breslau abgefahren ist. Von Zeit zu Zeit tauchen neue Sucher auf, die behaupten, zu wissen, wo sich der Zug befindet. Bis heute wurde er jedoch nicht gefunden. Im Jahr 2025 tauchte eine mysteriöse Gruppe von Suchenden auf, die behaupten, genau zu wissen, wo sich der Goldzug befindet. „Ich weiß, dass mich jetzt nichts mehr aufhalten kann. Was wird passieren? Das, was ich angekündigt habe. Es wird passieren. Wir werden es tun. Und wir werden die ganze Welt schockieren”, erklärte Michał Motak, der Leiter der Gruppe „Złoty Pociąg 2025” (Goldener Zug 2025), kürzlich. Er erklärt, dass er ein Radiästhetiker ist und seine Forschungen darauf basieren. Die Meinung der Wissenschaftler ist jedoch ein Eimer kaltes Wasser für ihn. In einem Gespräch mit „Fakt” präsentiert Professor Sławomir Porzucek von der AGH mehrere Argumente, die es schwer glauben lassen, dass es endlich zu einer bahnbrechenden Entdeckung kommen wird. Er stellt auch die Radiästhesie als Weg zu wissenschaftlichen Entdeckungen in Frage. Porzucek weiß, wovon er spricht, denn vor 11 Jahren gehörte er zum berühmten Team von Prof. Janusz Madej, der bewies, dass es den Goldzug nicht gibt, als Piotr Koper erfolglos versuchte zu begründen, er wisse, wo er sich befindet.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Quelle (polnisch): Nowa grupa chce odnaleźć złoty pociąg. Profesor AGH studzi emocje
 

josef

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es geht weiter mit der Suche nach dem Goldzug...
Die versteifen sich auf Polen, dabei steht der Zug in Österreich! Er schlummert doch hinter dem durch Schotterberge verdeckten Tunnelportal im Wachberg bei Melk zwischen der alten und neuen Westbahnstrecke :););):D...

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Austrian map und Schotterwerk Melk

Hinweise dazu gibt es auch im mittleren Bereich des umfangreichen (derzeit 665 Beiträge) Thread zu "Quarz - B9" Roggendorf bei Melk :):p...
 

Db1

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Wann und wie ist damals das Gschichtl mit dem Zug im Berg bei Melk entstanden? Ich kann mich noch daran erinnern, dass mein Papa (er war Lokführer) damals schon ziemlich genervt war, weil er immer danach gefragt wurde "ob er bei der Fahrt was gesehen hat..."
 

josef

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Wann und wie ist damals das Gschichtl mit dem Zug im Berg bei Melk entstanden? Ich kann mich noch daran erinnern, dass mein Papa (er war Lokführer) damals schon ziemlich genervt war, weil er immer danach gefragt wurde "ob er bei der Fahrt was gesehen hat..."
Ich hörte etwa um 2001 davon, als ich mich intensiver mit dem Hobby zu interessieren begann. Meiner Vermutung nach entstand das Gerücht durch das damalige Normalspurgleis welches in den Stollen A führte und im weitesten Sinne den Eindruck einer Tunneleinfahrt erweckte:

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2 Fotos von der Gleiseinfahrt in den Stollen A vor der Sprengung des Portals:
Links:
Eine Arbeiterpartie die zum "Ausräumen" (Demontagen...) der Stollen eingesetzt war ca. 1946-47. Bildquelle aus "Geschichte der Marktgemeinde St.Leonhard am Forst (NÖ.Landesbibliothek-Find Nr.112.190B)
Rechts: Foto von einer Infoveranstaltung der "ARGE Quarz B9" 2014

1769552371702.png 1769553437908.png
2 Kartenskizzen mit Normalspurgleisanschluss vom Bf. Loosdorf abzweigend zum Gelände von "Quarz" in Roggendorf mit Anschluss Stollen A.
Links: Karteneintrag Büro Fiebinger (Quelle von @Otto zur Verfügung gestellt - "Map Projekt Quarz)
Rechts: Rot - Verlauf des Normalspuranschlusses vom Bf. Loosdorf (Quelle: Schmitzberger Markus, Was die US Army in der Alpenfestung wirklich suchte, Amun Verlag 2001 - S.96)
 
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