@radionaut schrieb: Die GHN-45 Kanonen - Gun Howitzer Noricum (45 km Reichweite) kamen auch auf den Erzberg!
"Kanonenzug" auf der Erzbergbahn

Im Heft 1/1983 - "Schienenverkehr aktuell" fand ich auf Seite 12 ein Foto eines vorhin beschriebenen "Kanonentransportzuges" auf der Erzbergbahn. Im gegenständlichen Fall sind die GHN-45 Kanonen nur mit Planen abgedeckt (getarnt...). Aus Fotos in "Eisenbahn Österreich" sind mir auch mit speziellen Seitenwänden ausgestattete Güterwagen inkl. Planenabdeckung in Erinnerung...


(Bildquelle SVA 1/1983 S. 12)
Die Züge wurden vom Bahnhof Erzberg aufs Anschlußgleis verschoben und die GHN45 dort abgeladen um im Ziel auf dem gegenüberliegenden Hang eingeschossen zu werden.

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Von Standpunkt der GNH45 aus das Zielgebiet:

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josef

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Pilzgenuss aus dem steirischen Erzberg
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Ein beliebtes sowie vitamin- und nährstoffreiches Schmankerl ist der Kräuterseitling. Um diesen Pilz zu züchten, haben sich steirische Jungunternehmer einen ganz besonderen Platz gesucht: ein stillgelegtes Stollensystem im Erzberg.

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Es ist ein nicht ganz gewöhnlicher Weg, den ein steirisches Unternehmerteam tagtäglich auf sich nimmt, um an seinen Arbeitsplatz zu gelangen. Dieser befindet sich nämlich in den Tiefen des steirischen Erzbergs – in einem weit verzweigten Stollensystem, das die Aufzucht einer besonderen Speisepilzart möglich macht, nämlich die des Kräuterseitlings.

„Idealen Bedingungen im Stollen“
„Wir haben den Vorteil, wir haben die idealen Bedingungen in dem Stollen. Das heißt, es ist immer gleich warm – grundsätzlich kühl –, und es ist sehr feucht. Die Luft gehört ein paar Mal getauscht in der Stunde. Wir holen die frische Luft aus dem seitlichen Stollen des Berges. In der Kammer wird sie dann etwas befeuchtet und vorne wieder abgesaugt“, erklärt Pilzzüchter Andreas Gremsl.

Gezüchtet wird der Speisepilz in einem vierteiligen Kammernsystem mit einer Ganglänge von je rund 60 Metern. „Hier in diesem Bereich wurde ja früher für den Untertagebau Sprengstoff gelagert, dann war dieser Bereich über mehrere Jahrzehnte stillgelegt. Und wir können jetzt im steirischen Erzberg unsere wunderschönen Kräutersaitlinge züchten“, so Pilzzüchter Wolfgang Mitterbäck.

ORF

Nachhaltig und nährstoffreich
Nicht nur schön, sondern vor allem auch nährstoffreich sind die Kräuterseitlinge, deren steinpilzartige Konsistenz zu feinen Gerichten inspiriert. Geerntet werden können sie nach rund einem Monat. „Man braucht sehr wenig C02, um einen Pilz zu produzieren – im Verhältnis zu Fleisch – und sehr wenig Wasser. Das sind sehr große Vorteile“, so Gremsl.

Konstante Überwachung
Auch geheizt werden muss nur am Anfang der Wachstumsphase – für ihre konstante Wohlfühltemperatur sorgen die Pilze nämlich selbst: „Der Pilz ist organisch, ein Zersetzter, ein Destruent und dadurch, dass er aktiv ist, erzeugt er Wärme“, so Gremsl. Die Pilze werden dabei stets beobachtet, wie Mitterbäck ergänzt: „Wir haben hier ein Überwachungssystem installiert – so können wir hier konstant gleiche Bedingungen erzeugen, die der Pilz braucht für sein Wachstum.“
28.02.2022, red, steiermark.ORF.at

Link:
Der Erzberg in Eisenerz
 

josef

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Historisches vom Erzberg auf Videos:

Da einige Videos in Beiträgen auf den Vorderseiten nicht mehr zur Verfügung stehen, eine kleine Serie von weiteren Erzbergfilmchen für eine "bergbauhistorische Mußestunde":

Anmerkung des Videos-Produzenten:
Das war der Erzberg, wie er einmal war, wie gesagt, alles ist vergangen, zurück bleibt die Erinnerung. Das Grundmaterial zu diesen Filmen bestand zum großen Teil aus alten Super 8 Filmen . Aus einer Qualität, wie es damals gegeben war. Ich wollte auch diese alten Aufnahmen nicht modernisieren.
Viel vergnügen !
Siegfried KLOIBHOFER


Erzberg Teil I: W
ie es begann
Erzberg Teil II: Zauchen und Theklaaufzug
Erzberg Teil III: Dreikönig Wegstollen Leitenschacht
Erzberg Teil IV: Der Leitenschacht und dessen Betrieb
Erzberg Teil V: Abbau Förderung und Sortierung heute
Erzberg Teil VI: Der Abbau früher
Erzberg Teil VII: Alles ist Vergangen zurück bleibt die Erinnerung
 

josef

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Neben dem Tunnelforschungszentrum "Zentrum am Berg" soll ein weiteres Kompetenzzentrum zur Entwicklung von Schutzbauten gegen Naturkatastrophen wie Erdrutsche, Steinschläge, Schlammlawinen usw. geschaffen werden:

Naturkatastrophen: Schutztests auf Erzberg
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Erdrutsche, Steinschläge, Schlammlawinen und Lawinen sind direkte Auswirkungen von Naturkatastrophen. Schutzbauten gegen solche Ereignisse müssen entwickelt und auch getestet werden. Das wird künftig in einem Kompetenzzentrum auf dem steirischen Erzberg geschehen.
Online seit heute, 7.12 Uhr
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„NAGEMA“ wird das Forschungs- und Kompetenzzentrum für Naturgefahren-Management heißen. Am Erzberg werden künftig Gefahrenszenarios wie Schlamm und Steinlawinen durchgespielt und Schutzbauten getestet,

„Im Sinne von Feldversuchen“
„Es werden dort neue Schutzmaßnahmen, Schutzbarrieren im Hochenergieschutzsystem gegen Steinschläge, gegen Vermurungen, Lawinen, Rutschungen, Sturzprozesse – Steinschlag und so weiter, entwickelt und im Sinne von Feldversuchen dementsprechend getestet“, so Projektleiter Karl Gruber vom Betreiber Trummer-Schutzbauten. Das Gelände am Erzberg sei dafür ideal.

Trummer-Schutzbauten ist nach eigenen Angaben-der einzige Großanbieter von Hangschutz, Murenschutz, Lawinenschutz und Befestigungsanlagen in Österreich und weltweit auch bei Großprojekten tätig. „Es gibt auch sehr wenige Unternehmen auf der Erde, die kann man an der Hand abzählen, die sich mit dem Thema beschäftigen“, so Gruber.

Spatenstich im September geplant
Das Wissen, das man am Erzberg generiert, soll auch weltweit zum Einsatz kommen. Geforscht wird gemeinsam mit der Montanuniversität Leoben und der Boku Wien, gefördert von der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). Spatenstich für" NAGEMA" ist Mitte September, ab 2024 sollen dann die Forschungseinrichtungen am Erzberg starten.
30.08.2022, red; steiermark.ORF.at

Naturkatastrophen: Schutztests auf Erzberg
 
Der Erzberg ist riesengroß, zu Entdecken gäbe es dort mehr als genug! Altes und auch neues. Aber wie jeder weiß: aktives Bergbaugebiet 7 Tage die Woche und daher hat man dort nichts verloren.
 
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