Sender am Pfänder: Baustart vor 70 Jahren
Der höchste, größte und bedeutenste Sendemast im Vier-Länder-Eck steht am Pfänder. Vor genau 70 Jahren wurde mit dem Bau des Senders begonnen. Heute sendet er in das gesamte Rheintal, den Bregenzerwald aber auch in die Schweiz und ins Allgäu.
Online seit heute, 17.24 Uhr
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Sender am Pfänder: Baustart vor 70 Jahren
Der höchste, größte und bedeutenste Sendemast im Vier-Länder-Eck steht am Pfänder. Vor genau 70 Jahren wurde mit dem Bau des Senders begonnen. Heute sendet er in das gesamte Rheintal, den Bregenzerwald aber auch in die Schweiz und ins Allgäu.
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Der Sender am Pfänder zählt zu den Wahrzeichen von Bregenz, auch wenn er eigentlich auf dem Gemeindegebiet von Lochau steht. Vor 70 Jahren wurde mit dem Bau der Sendeanlage am Pfänder begonnen. Der rund 95 Meter hohe und weithin sichtbare Sendeturm befindet sich in 1.050 Metern Höhe nur knapp unterhalb des Pfänder-Gipfels.
ORF
Vor 70 Jahren wurde mit dem Bau des Sendemasten am Pfänder begonnen.
ORF
Im Laufe der Jahre wurde der Sendemast modernisiert und zukunftsfit gemacht.
Sendemast wurde ständig modernisiert
Der imposante Sendemast wurde von 1955 bis 1957 errichtet und im Laufe der Jahrzehnte ständig modernisiert. 2006 erfolgte am Pfänder die Digitalisierung im Bereich TV, die Aussendung von digitalem Radio läuft seit 2013. Zuletzt gab es im Jahr 2012 am Mast einen großen Umbau, um die Anlage digital zukunftsfit zu machen. Dabei wurde der Rohrmast samt Antennen erneuert.
Größte Sendeanlage in Mitteleuropa
Laut Norbert Grill, dem Geschäftsführer des Österreichischen Rundfunksenders, handelt es sich bei dem Sender am Pfänder um die größte ORS-Sendeanlage in Mitteleuropa. Die Digitalradio- sowie Digitalfernsehversorgung sei hier größer als in Paris oder London. Über 150 Fernsehprogramme sowie mehr als 100 Radioprogramme werden hier ausgestrahlt, erklärt Grill.
Fotostrecke
ORF
Über den Pfänder werden zahlreiche Radio- und TV-Stationen in der Vier-Länder-Region Österreich, Deutschland, Schweiz und Liechtenstein terrestrisch versorgt.
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Der rund 95 Meter hohe und weithin sichtbare Sendeturm befindet sich in 1.050 Metern Höhe nur knapp unterhalb des Pfänder-Gipfels.
ORF
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Der Ausblick vom Sendemast ist fantastisch.
Bereits während des Baus waren die Bedenken groß, dass der Sendemast das Landschaftsbild störe und die Strahlen gesundheitsschädlich sind. Hier gibt Grill aber Entwarnung. Natürlich müssen die Strahlen hoch sein, jedoch würden diese mit der Entfernung massiv nach unten gehen. Das heißt, bei der Antenne selbst wäre die Strahlung enorm niedrig, nur sehr hoch entwickelte Geräte würden diese noch auffangen können. Für den Menschen sei das in keiner Hinsicht gesundheitsgefährdend, meint Grill.
Branchentreffen: Tagung mit starker Vernetzung
Um das 70-jährige Jubiläum zu feiern, lud der ORF Vorarlberg am Dienstag die Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen zu einem Treffen mit der Spitze der ORS Group (Österreichische Rundfunksender) an der Sendeanlage auf dem Pfänder ein – mehr dazu in: Großes Branchentreffen am Sender Pfänder.
21.10.2025, red, vorarlberg.ORF.at
Vor 70 Jahren wurde mit dem Bau des Sendemasten am Pfänder begonnen.
Im Laufe der Jahre wurde der Sendemast modernisiert und zukunftsfit gemacht.
Sendemast wurde ständig modernisiert
Der imposante Sendemast wurde von 1955 bis 1957 errichtet und im Laufe der Jahrzehnte ständig modernisiert. 2006 erfolgte am Pfänder die Digitalisierung im Bereich TV, die Aussendung von digitalem Radio läuft seit 2013. Zuletzt gab es im Jahr 2012 am Mast einen großen Umbau, um die Anlage digital zukunftsfit zu machen. Dabei wurde der Rohrmast samt Antennen erneuert.
Größte Sendeanlage in Mitteleuropa
Laut Norbert Grill, dem Geschäftsführer des Österreichischen Rundfunksenders, handelt es sich bei dem Sender am Pfänder um die größte ORS-Sendeanlage in Mitteleuropa. Die Digitalradio- sowie Digitalfernsehversorgung sei hier größer als in Paris oder London. Über 150 Fernsehprogramme sowie mehr als 100 Radioprogramme werden hier ausgestrahlt, erklärt Grill.
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Über den Pfänder werden zahlreiche Radio- und TV-Stationen in der Vier-Länder-Region Österreich, Deutschland, Schweiz und Liechtenstein terrestrisch versorgt.
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Der rund 95 Meter hohe und weithin sichtbare Sendeturm befindet sich in 1.050 Metern Höhe nur knapp unterhalb des Pfänder-Gipfels.
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Der Ausblick vom Sendemast ist fantastisch.
Bereits während des Baus waren die Bedenken groß, dass der Sendemast das Landschaftsbild störe und die Strahlen gesundheitsschädlich sind. Hier gibt Grill aber Entwarnung. Natürlich müssen die Strahlen hoch sein, jedoch würden diese mit der Entfernung massiv nach unten gehen. Das heißt, bei der Antenne selbst wäre die Strahlung enorm niedrig, nur sehr hoch entwickelte Geräte würden diese noch auffangen können. Für den Menschen sei das in keiner Hinsicht gesundheitsgefährdend, meint Grill.
Branchentreffen: Tagung mit starker Vernetzung
Um das 70-jährige Jubiläum zu feiern, lud der ORF Vorarlberg am Dienstag die Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen zu einem Treffen mit der Spitze der ORS Group (Österreichische Rundfunksender) an der Sendeanlage auf dem Pfänder ein – mehr dazu in: Großes Branchentreffen am Sender Pfänder.
21.10.2025, red, vorarlberg.ORF.at