Ausstellung: Wie Kriege enden
ORF - Zerbombtes Elitekino
Eine Ausstellung im Museum der Stadt Villach beschäftig sich mit dem Thema Krieg in ungewöhnlicher Weise. Es geht nicht um die Ursachen, sondern darum, wie Kriege zu Ende gehen. Vom späten 18. Jahrhundert bis heute wird dieser Aspekt beleuchtet. Eine ungewöhnliche Reise in die Geschichte der menschlichen Konflikte.
Online seit heute, 18.54 Uhr
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Ausstellung: Wie Kriege enden
ORF - Zerbombtes Elitekino
Eine Ausstellung im Museum der Stadt Villach beschäftig sich mit dem Thema Krieg in ungewöhnlicher Weise. Es geht nicht um die Ursachen, sondern darum, wie Kriege zu Ende gehen. Vom späten 18. Jahrhundert bis heute wird dieser Aspekt beleuchtet. Eine ungewöhnliche Reise in die Geschichte der menschlichen Konflikte.
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Sechs Kriege werden in der Sonderausstellung beleuchtet, beginnend bei den napoleonischen Kriegen über den Zweiten Weltkrieg bis zur Ukraine. Anlass der Ausstellung sind der 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs, die Gründung der Zweiten Republik und der 30. Jahrestag des EU-Beitritts Österreichs.
Im Erinnerungsjahr wird die Geschichte Villachs dabei aus globaler Perspektive betrachtet, mit Beiträgen zahlreicher Zeitzeugen. In der Ausstellung geht es auch um die Rolle der Medien, so wurde im Ersten Weltkrieg aus Flugzeugen heraus fotografiert.
ORF
Aufklärungsfotos aus der Luft
Animierter Soldat aus Kärnten
Franz Arneitz aus Ledenitzen war k.u.k.- Soldat an der Italienfront. Er und sein Tagebuch werden mit künstlicher Intelligenz im Museum Villach lebendig, als Animation erzählt er seine Geschichte.
Es ist eine Ausstellung mit wenigen Worten und viel Erlebbarem, Zeitzeugen erzählen. Museumsdirektor Andreas Kuchler auf die Frage, wie enden denn nun Kriege? „Es gibt wie bei einer Paartherapie Ansatzpunkte, wo man herauslesen kann, wann es beginnt, dass Konflikte enden. Zum Beispiel, wenn beide Konfliktparteien bereit sind, sich an einen Tisch zu setzen.“
ORF
Museumsdirektor Andreas Kuchler
Gezeigt wird, wie die Alliierten versuchten, Adolf Hitler mit Comics zu verunglimpfen. Erlebbar gemacht wird auch, wie es sich anfühlte, seit 1944 regelmäßig bombardiert zu werden. Themen sind die Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft ebenso wie der kalte Krieg, der Europa in zwei Blöcke teilte.
Fotostrecke
ORF
Zerschossener Lada aus der Ukraine
ORF
Franz Arneitz aus Ledenitzen wurde animiert und erzählt von der Front
ORF
Hitler als Struwwelpeter
ORF
Soldaten klettern eine Steilwand an der Italienfront im Ersten Weltkrieg hoch
ORF
Bombentrichter am Bahnhof
ORF
Kaputte Draubrücke
ORF
Zerbombtes Villacher Rathaus
Auch der Zerfall des Nachstaats Jugoslawien wird gezeigt. Das österreichische Bundesheer war 1991 in Alarmbereitschaft, zwei Gewehre sind die einzigen Waffen dieser Ausstellung. Dann ein Sprung in die Jetztzeit in den Ukrainekrieg, mit den echten Bildern, die derzeit täglich in die Welt geschickt werden.
Zerschossener Lada als Kriegssymbol
Ein Auto als Symbol: 1981 wurde der Lada, der in der Ausstellung steht, in der Sowjetunion gebaut und im Krieg von Russen wie von Ukrainern beschossen. Die Museumsbesucher sollen entscheiden was mit Wagen passieren soll, so Kuchler: „Die Mehrheit unserer Besucherinnen und Besucher wünschen sich, dass das Auto im Museum bleiben soll, bis der Krieg in der Ukraine geendet hat.“
Zerstörung, Schmerz und Leid halten noch lange nach dem Ende von Kriegen an. Auch das zeigt die Villacher Ausstellung, die noch bis 25. November gezeigt wird.
26.07.2025, red, kaernten.ORF.at
Im Erinnerungsjahr wird die Geschichte Villachs dabei aus globaler Perspektive betrachtet, mit Beiträgen zahlreicher Zeitzeugen. In der Ausstellung geht es auch um die Rolle der Medien, so wurde im Ersten Weltkrieg aus Flugzeugen heraus fotografiert.
Aufklärungsfotos aus der Luft
Animierter Soldat aus Kärnten
Franz Arneitz aus Ledenitzen war k.u.k.- Soldat an der Italienfront. Er und sein Tagebuch werden mit künstlicher Intelligenz im Museum Villach lebendig, als Animation erzählt er seine Geschichte.
Es ist eine Ausstellung mit wenigen Worten und viel Erlebbarem, Zeitzeugen erzählen. Museumsdirektor Andreas Kuchler auf die Frage, wie enden denn nun Kriege? „Es gibt wie bei einer Paartherapie Ansatzpunkte, wo man herauslesen kann, wann es beginnt, dass Konflikte enden. Zum Beispiel, wenn beide Konfliktparteien bereit sind, sich an einen Tisch zu setzen.“
Museumsdirektor Andreas Kuchler
Gezeigt wird, wie die Alliierten versuchten, Adolf Hitler mit Comics zu verunglimpfen. Erlebbar gemacht wird auch, wie es sich anfühlte, seit 1944 regelmäßig bombardiert zu werden. Themen sind die Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft ebenso wie der kalte Krieg, der Europa in zwei Blöcke teilte.
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Zerschossener Lada als Kriegssymbol
Ein Auto als Symbol: 1981 wurde der Lada, der in der Ausstellung steht, in der Sowjetunion gebaut und im Krieg von Russen wie von Ukrainern beschossen. Die Museumsbesucher sollen entscheiden was mit Wagen passieren soll, so Kuchler: „Die Mehrheit unserer Besucherinnen und Besucher wünschen sich, dass das Auto im Museum bleiben soll, bis der Krieg in der Ukraine geendet hat.“
Zerstörung, Schmerz und Leid halten noch lange nach dem Ende von Kriegen an. Auch das zeigt die Villacher Ausstellung, die noch bis 25. November gezeigt wird.
26.07.2025, red, kaernten.ORF.at
Ausstellung: Wie Kriege enden
