Die Sprengung des markanten Industriewahrzeichens ist für den Zeitraum zwischen 11.00 und 13.00 Uhr geplant. Eigens angefertigte Betonscharniere sollen sicherstellen, dass der Schlot in die vorgesehene Richtung fällt. Mit einer Geschwindigkeit von etwa 100 km/h wird der „Lange Ernst“ in sich zusammenstürzen.
Markus Tiffner, ehemaliger Mitarbeiter des Magnesitwerks und Verantwortlicher für den Abbruch, erläutert die technischen Details: „Es werden 24 Kilogramm Sprengstoff eingesetzt, der in einem Betonloch im Inneren des Schlots platziert wird. Die Sprengung wird dadurch weniger laut sein als bei früheren Aktionen.“
ORF
Im Juli wurde bereits der Magnesitturm gesprengt, der Schlot „Lange Ernst“ fällt – wenn alles nach Plan läuft – am Samstag
Sicherheitsmaßnahmen und Verkehrseinschränkungen
Für die Sicherheit während der Sprengung werden einige umliegende Häuser evakuiert. Zudem wird die Pyhrnautobahn (A9) im Bereich Trieben vorübergehend gesperrt und der Zugverkehr kurzzeitig eingestellt. Für Schaulustige wurde ein spezieller Bereich eingerichtet, von dem aus die Sprengung beobachtet werden kann.
Zukunftsperspektiven für das Gelände
Das Magnesitwerk, das vor drei Jahren geschlossen wurde, war von großer Bedeutung für die Region. Tiffner zeigt sich optimistisch bezüglich der Zukunft des Areals: „Es sieht sehr gut aus für Trieben. Die hervorragende Verkehrsanbindung und Infrastruktur machen das Gelände attraktiv für potenzielle Investoren.“ Es gebe bereits Interessenten, die das Areal weiter nutzen möchten.
18.010.2025, red, steiermark.ORF.at