Pistensanierungen auf den Flpl. Klagenfurt-Annabichl u. Salzburg-Maxglan

josef

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#1
Während die Sanierung der Start- u. Landebahn am Salzburger Airport in Maxglan für 2019 vorgesehen ist, wurde jene in Klagenfurt-Annabichl heute abgeschlossen:

Klagenfurt: Sanierung von Rollbahn abgeschlossen

Die Sanierung der Rollbahn des Klagenfurter Flughafens ist fristgerecht am Montag nach drei Wochen abgeschlossen worden. Der Flugverkehr läuft seit Dienstag wieder. Die erste Landung auf der sanierten Rollbahn war die „Villach“, die aus Wien kam.

Die Flughafenleitung hatte sich entschlossen, die Arbeiten bei Tag abzuwickeln und dafür die Sperre in Kauf zu nehmen. Lediglich nachts zu arbeiten hätte wesentlich länger gedauert. Laut Geschäftsführer Max Schintlmeister waren die Arbeiten an der Piste bereits am Freitag beendet. Am Montag war den ganzen Tag eine Kommission zur technischen Abnahme am Flughafen. Die Verantwortlichen zeigten sich zufrieden.

Zeit- und Kostenrahmen eingehalten
„Wir sind sehr glücklich darüber, dass alles so gut geklappt hat, immerhin haben wir sowohl den Zeit- als auch den Kostenrahmen eingehalten“, meinte Schintlmeister. Die Entscheidung, den Flughafen während der Arbeiten zu sperren, habe sich als „definitiv richtig“ erwiesen-

Die neue Start- und Landebahn ist 2,73 Kilometer lang und 60 Meter breit, saniert werden mussten insgesamt 2,1 Kilometer. 60.000 Tonnen Asphalt wurden aufgebracht, die Erneuerung hat 13,2 Mio. Euro gekostet. Insgesamt werden bis zum Jahr 2019 an die 25 Mio. Euro in den Flughafen investiert. Etwas mehr als die Hälfte dieser Summe wird von den Eigentümern Land Kärnten und Stadt Klagenfurt aufgebracht, den Rest steuert die Flughafen-Betriebsgesellschaft bei.
http://kaernten.orf.at/news/stories/2800903/
 

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#2
Flh. Salzburg - Maxglan

Salzburg Airport: Vorschau auf Totalsperre und Pistensanierung

Wird auf einem internationalen Flughafen eine Start- und Landebahn saniert, ist das wegen der Asphaltmengen ein Großprojekt. Der Salzburg Airport wird dazu im Mai 2019 fünf Wochen stillgelegt. Damit sind große Einbußen verbunden.

Die Start- und Landebahn auf dem Salzburg Airport hat mittlerweile 56 Jahre auf dem Buckel. Hunderttausende Flugzeugbesatzungen haben sie benutzt. Ursprünglich war geplant, die Erneuerung der Betondecken bei laufendem Betrieb zu machen. Das hat sich als nicht realistisch herausgestellt. Die Totalsperre des Flughafens im Frühling 2019 wird schon jetzt bekanntgegeben, damit sich Fluggesellschaften, Privatflieger und Passagiere besser darauf einstellen können.

Fläche von 20 Fußballfeldern
2.850 Meter lang und 60 Meter breit ist die Hauptpiste des Salzburg Airport. Das entspricht rund 20 Fußballfeldern. 90.000 Tonnen Asphalt müssen im Mai 2019 dann aufgebracht werden. Dazu kommt Erneuerung, Ergänzung und Wartung der Navigations- und Flugsicherungsanlagen sowie der Landesysteme.

Künftig Asphalt statt Betonplatten
Bisher besteht die Piste aus Betonplatten mit Zwischenfugen, die sorgfältig verfüllt sind. Es gebe immer mehr kaputte Module, die über Nacht aber rasch ausgetauscht werden, teilt das Management des Flughafens mit. Auch die Fluggesellschaften würden die kommende Totalsperre befürworten, wenn das Projekt dann rasch durchgezogen wird. Die Lebensdauer der neuen Asphaltpiste wird mit mindestens 35 Jahren angegeben.

Teilsperre würde ca. acht Mio. mehr kosten
Die geplanten fünf Wochen Pause beim Flugbetrieb wirkt sich natürlich auch auf die Einnahmen aus. Dem Salzburg Airport entgehen 600 bis 700 Landungen und die damit verbundenen Gebühren von rund vier Millionen Euro. Allerdings würde eine Pistensanierung bei laufendem Betrieb wegen der aufwändigen Sicherungslogistik rund acht Millionen Euro mehr kosten – vier Millionen mehr als die Totalsperre.
http://salzburg.orf.at/news/stories/2801110/
 

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josef

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#3


Airport-Neubau: Alter Pistenbeton wird verwertet
In genau fünf Monaten beginnt auf dem Salzburger Flughafen der Neubau der Start- und Landebahn. Ihr Beton ist fast 60 Jahre alt und teils beschädigt. Ab 24. März ist der Airport fünf Wochen gesperrt. Der alte Belag wird für den neuen zertrümmert und verwertet.

Die 2.700 Meter lange Piste umfasst eine Fläche von nahezu 20 Fußballfeldern. Die alte Betondecke wird nicht vollständig abgetragen und entfernt, sondern nur zertrümmert. Die Bruchstücke dienen dann in einem industriellen Spezialverfahren als Rohstoff für den neuen Belag. Ähnlich läuft es mittlerweile auch bei vielen Autobahnen.

Neue Piste hält „nur“ 30 Jahre
Die neue Piste wird aus Zeitgründen nicht mehr aus Beton, sondern aus mehreren Schichten Asphalt gefertigt. Sie wird nur etwa halb so lang halten - rund rund 30 Jahre. Es gibt spezielle Baumaschinen und vergleichsweise schnelle Fertigungsverfahren, die von der Zertrümmerung des alten Belags über die Vermischung mit neuem Asphalt bis zum raschen Aufbringen und Verdichten des neuen Materials reichen.


Gerald Lehner
Fast drei Kilometer Beton: Anflug auf „Piste 33“ (Richtungsangabe bei Benutzung der Runway von Süden her

Neue Befeuerung komplett mit LED
Bei der Sanierung wird auch die komplette Befeuerung der Piste erneuert und auf modernste, sehr helle und energiesparende LED-Lampen umgestellt. Man erhofft sich auch dadurch große Einsparungen bei Wartung und Stromkosten.


Gerald Lehner
Anflug auf „Piste 15“ (von Norden her)

Intensiver Baustellenverkehr
Der bisherige Betonbelag stammt aus den späten 1950er-Jahren. Ständig auftretende Risse werden laufend repariert. Diese Ausbesserungen seien langfristig zu teuer, heißt es vom Flughafen. Deshalb habe man sich zur Generalsanierung entschlossen.


Gerald Lehner
Anflug auf „33“ nach Norden. Am Abrieb der Fahrwerke ist deutlich erkennbar, wie viele Landungen in der Gegenrichtung (von Norden) durchgeführt werden

Für Anrainer und Autofahrer könnte vor allem der Baustellenverkehr zur Belastungsprobe werden.
In den intensivsten Wochen der Bauzeit im kommenden Mai wird alle zwei bis vier Minuten frischer Asphalt angeliefert. Entsprechend ist die Zahl der Lastkraftwagen, die die Region im Westen der Landeshauptstadt frequentieren werden. Die Sanierung der Salzburger Piste kostet etwa 33 Millionen Euro. Dazu kommen noch die fehlenden Einnahmen aus Landegebühren während der Bauzeit. Diese betragen bis zu vier Millionen Euro. Am 28. Mai 2019 soll die neue Piste dann in Betrieb gehen.

Eine Piste ist eigentlich zwei
Wie fast alle Start- und Landepisten kann auch die Salzburger – je nach Windrichtung – in zwei Richtungen benutzt werden. Sie scheint deshalb in der weltweit publizierten Navigations- und Fachliteratur als zwei Pisten auf – mit den Nummern 33 und 15. Diese beziehen sich auf die jeweilige Himmelsrichtung, in der gestartet bzw. gelandet werden kann. Piste 33 bedeutet eine Benutzung in Richtung Nordnordwesten (ca. 330 Grad auf dem Kompass), 15 in Richtung Süden (150 Grad).

Publiziert am 24.11.2018
Airport-Sanierung: Alter Pistenbeton wird verwertet
 

josef

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#5
Pistensanierung am Salzburg Airport startet
In dieser Woche startet mit dem Neubau der Start- und Landebahn auf dem Salzburger Flughafen eine der größten Baustellen des Jahres im Bundesland. Die Komplettsanierung kostet rund 33 Millionen Euro und dauert gut einen Monat lang.

Nach mehrjährigen Vorbereitungen wird der Airport für die Dauer der Arbeiten nahezu vollständig gesperrt. Den Flughafen kostet die Sanierung etliche Millionen Euro - einerseits für die Bau-Arbeiten selbst, andererseits durch den Einnahmen-Entfall während der Bauzeit.

ORF
Der Flughafen bleibt für die Dauer der Pistensanierung fast vollständig gesperrt

Die bestehende Betonpiste ist etwa so groß wie 20 Fußballfelder. Sie ist rund 60 Jahre alt und nun ans Ende ihrer Lebensdauer gekommen. Auf der gesamten Oberfläche haben sich im Lauf der Jahre mehrere Meter lange Risse gebildet. Diese wurden bisher regelmäßig gekittet, was jetzt aber nicht mehr möglich ist.

Jetzige Piste wird mit Spezialmaschinen zertrümmert
In einem ersten Arbeitsschritt wird die bestehende Betondecke mit Spezialmaschinen zertrümmert. Die so entstehenden Betonbrocken werden aber nicht abtransportiert, sondern bleiben im Boden und dienen als Unterbau für die neue Asphaltdecke.


ORF
Auf der bestehenden Piste haben sich im Laufe der Jahre Risse gebildet
Für diese werden rund 115.000 Tonnen Asphalt und Schotter benötigt. Ein Neubau aus Beton wäre zu aufwendig und vor allem zu teuer gewesen.

Kosten inklusive Einnahmen-Entfall bei 38 Millionen
Die Komplettsanierung inklusive aller technischen Einbauten, wie etwa einer neuen Beleuchtung kostet rund 33 Millionen Euro. Dazu kommen Einnahmen-Ausfälle für den Flughafen zwischen vier und fünf Millionen. Die Kosten muss der Flughafen selbst übernehmen, Zuschüsse der Eigentümer Stadt und Land Salzburg gibt es nicht.

Inklusive Einnahmen-Ausfälle kostet die Pistensanierung rund 38 Millionen Euro
Der Airport wird während der fünfwöchigen Bauzeit nahezu vollständig gesperrt sein, der Tower der Flugsicherung und der Hubschrauber-Landeplatz bleiben allerdings in Betrieb. Am 28. Mai soll die neue Start- und Landebahn eröffnet werden.

Links:
Publiziert am 22.04.2019
Pistensanierung am Salzburg Airport startet
 

josef

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#6


Airport: Baubeginn bei Pistensanierung
Wegen der Generalsanierung der Start- und Landbahn (Pisten 15 und 33) ist der Flughafen Salzburg seit Mittwochfrüh für fünf Wochen gesperrt - bis 28. Mai. Die Gesamtkosten betragen zwischen 40 und 42 Millionen Euro.
Der Flugverkehr wird in diesem Zeitraum mit Ausnahme von Rettungs- und Polizeihubschraubern eingestellt. Am 17. Mai soll die Bauphase abgeschlossen sein, die letzte Woche wurde als Reserve eingeplant. „Es wird weder an der Pistenausrichtung noch an der Länge oder Breite der Piste etwas geändert“, sagt Flughafensprecher Alexander Klaus.


Gerald Lehner
Großes Vorfeld mit Rollwegen, Hauptpiste (hinten) und Hangar 7 von Red Bull

Stückerlweise Sanierung wäre teurer
Die 2.850 Meter lange und 45 Meter breite Piste wurde Anfang der 1960er-Jahre errichtet. Ihre weitere Instandhaltung wäre mit hohen laufenden Kosten verbunden. Eine stückweise Sanierung hätte mehr als ein Jahr länger gedauert und wäre teurer gewesen. Deshalb habe man sich zu einer Generalsanierung entschlossen.


Gerald Lehner
Queranflug zur Piste 15 von Nordosten, von Süden her ist es die Piste 33: Die Numerierung bezieht sich jeweils auf die Himmelsrichtungen

Publiziert am 24.04.2019
Airport: Baubeginn der Pistensanierung
 

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#7
Airport-Sanierung: Tiefflug über Straßenwalzen
Hier finden Sie aktuelle Flugbilder von einer der größten Baustellen Österreichs - aufgenommen mit einer Drohne. Trotz Kälte und Regen läuft die millionenschwere Sanierung des Salzburg Airport weiter nach Plan.
Auf Hauptpiste und Rollwege werden nun schon die letzten Asphaltschichten aufgetragen. Danach werden die neuen Signalleuchten der Befeuerung installiert und die Bodenmarkierungen aufgetragen. Rund um den Airport wird auch noch fleißig gebaut. Flugaufnahmen von den Baustellen gibt es derzeit nur von Drohnen, die offiziell unterwegs sind. Solche Bilder zeigen die Größe der Baustelle.

Arbeiter von Projektgröße begeistert
Die Hauptpiste ist mehr als 2,8 Kilometer lang und 45 Meter breit - und damit zwar ein bisschen kürzer, aber deutlich breiter als die ganze Salzburger Moosstraße. Zwischen 150 und 200 Arbeiter sind täglich im Einsatz, schildert Vorarbeiter Mirko Horn: „Es ist sehr interessant und abwechslungsreich, macht sehr viel Spaß. Schon allein die vielen Leute und Maschinen.“

Bildergalerie:


Piste 15 (Nutzungsrichtung von Norden nach Süden). Hinten: Tennengebirge und Pass Lueg


Sattelschlepper und große Spezialmaschinen wirken eher klein auf der riesigen Fläche





Piste 33: Nutzungsrichtung von Süden nach Norden







Pistenschwelle der 15 (Treshold) im Süden mit Rollhaltepunkt Foxtrot für abfliegende Jets (rechts hinten)


Alle bisherigen Fotos: International Drone Competence Center Salzburg


Gerald Lehner
Baumaschinen am Mittwoch beim Rollhalt Bravo am nördlichen Ende des Rollweges Lima, auf dem die Flugzeuge von und zum Abflugpunkt der Hauptpiste 15 rollen


Gerald Lehner


Gerald Lehner

Kulinarische Versorgung der Teams
Die Versorgung der Arbeiter ist auch eine logistische Herausforderung, schildert Bauleiter Helmut Atzlinger: “Wir haben 170 Essen pro Tag. In den Hotels um den Flughafen, wo die Arbeiter wohnen, ist es nicht möglich, so früh bei Arbeitsbeginn ein Frühstück zu bekommen. Gleichzeitig gibt es Jausenpakete für Vormittag und Nachmittag und am Abend ein warmes Abendessen.“

Abstellflächen auch erneuert
Mittwoch wurde der vierte Belag aufgetragen: Asphalt mit 3,5 Zentimetern. Und nicht nur auf Hauptpiste und Rollwegen wird gearbeitet. Auch große Abstellflächen aus Beton, wo die Flugzeuge parken, werden ausgetauscht. Wo sonst die Passagiere einchecken, werden nun die Lüftungsanlagen gecheckt und saniert. Außerdem gibt es eine Erweiterung des Brandschutzes.

Wetter: Immer wieder Krisengespräche
Eine Herausforderung für die Arbeiter ist das wechselhafte Wetter, schildert Vize-Flughafendirektor Rudolf Lipold: „Auf den Außenbaustellen gibt es fast täglich eine Krisenbesprechung, wo wir festlegen, was wir am nächsten Tag machen können. Je nach Wetter werden die Entscheidungen getroffen. Ich bewundere das Team rund um den Generalunternehmer, wie es mit diesen widrigen Bedingungen hier fertig wird.“

Das Sicherheitspersonal muss trotz der Sperre des Flugbetriebs kontrollieren – weiterhin alle, die auf das Flughafengelände fahren, betont Airport-Sprecher Alexander Klaus: „Wenn wir das nicht tun würden, müssten wir nach dem Ende der Bauarbeiten alle Einrichtungen sicherheitsmäßig durchsuchen mit einem Kommando für Bombensuche und so weiter.“

Bis zum 29. Mai sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein - bisher alles noch immer voll im Plan.

Links:
Publiziert am 15.05.2019
Airport-Sanierung: Tiefflug über Straßenwalzen
 
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