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#41
Das Kreuzbergl in Klagenfurt
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Das Kreuzbergl in Klagenfurt“ im Kreislauf der Jahreszeiten.
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Kärntens Landeshauptstadt hat ein grünes Herz. Mitten in Klagenfurt erstreckt sich mit dem Kreuzbergl ein naturnaher Wald mit einer breiten Vielfalt an Fauna und Flora. 1957 wurde der Gletscherschliff des Kreuzbergls zum „Naturdenkmal“ ernannt. Dass es sich im Kern um eine historische Parklandschaft handelt, die anlässlich des Besuchs von Kaiser Franz Joseph 1850 entstanden ist, wissen nur noch die wenigsten.

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Das Kreuzbergl ist der „Hausberg“ von Klagenfurt und bietet einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt

Heute ist das Kreuzbergl für die Klagenfurter eines der wichtigsten Naherholungs-, Freizeit- und Sportgebiete. Man trifft sich auch beim Besuch des Botanischen Gartens oder in der Sternwarte. Hier liegt die Geburtsstätte des Klagenfurter Lindwurms. Denn aus dem „Kreuzberglschiefer“ wurde mit größter Wahrscheinlichkeit das Klagenfurter Wahrzeichen schlechthin gehauen.

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Am Ostrand des Kreuzbergls befinden sich drei Stehgewässer: Der obere, mittlere und untere Teich.

Die Bunkeranlage im Kreuzbergl rettete während des 2. Weltkriegs aber auch tausenden Klagenfurtern das Leben – Erfahrungen, über die Zeitzeugen berichten und die auch die jugendliche Ingeborg Bachmann in ihrem Kriegstagebuch verarbeitet hat. Es ist ein besonderer Lebensmittelpunkt der Kärntner Landeshauptstadt, wo sich mit Natur, Geschichte, Geologie, Kultur, Sport und Astronomie unterschiedlichste Lebensbereiche auf engstem Raum vereinen.

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Im Jahr 1965 wurde auf dem alten steinernen Aussichtsturm des ausgedehnten Klagenfurter Kreuzbergl-Waldgeländes eine Sternwarte errichtet.
(h)ERZberg. Das Kreuzbergl in Klagenfurt
 

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#42
Wie ein „Nörgler“ Klagenfurt prägte
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Den Fortschritt verdankt man meistens den Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen nämlich meist gar keine Veränderung. Und so verdankt die Landeshauptstadt Klagenfurt auch dem „Nörgler“ Herzog Bernhard von Spanheim, dass sie zu dem wurde, was sie heute ist.
Online seit heute, 7.19 Uhr
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Bernhard von Spanheim gilt als Klagenfurter Visionär und Vordenker, sagte Kärnten Guide Rotraud Jungbauer: „Er war mit der Lage der Stadt, die sein Vater hatte bauen lassen, nicht zufrieden. Sie befand sich am Ufer der Glan und damit direkt im Überschwemmungsgebiet. Der Boden rund um die Häuser war sumpfig und es gab ständig Überflutungen.“

Traum vom großen Handeslplatz
Diese Voraussetzungen ermöglichten es dem jungen Herzog Bernhard nicht, ermöglichten seine Pläne umzusetzen. „Er wollte aus der kleinen Ansiedlung Klagenfurt einen bedeutenden, befestigten Handelsplatz machen. Also verlegte Herzog Bernhard von Spanheim seine neue Stadt einen Kilometer weiter südlich auf eine trockene Schotterplatte. Das war das Gebiet des heutigen Alten Platzes.“

Klagenfurt war damals also ein kleiner Handelsplatz auf einer Länge von 370 Metern und einer Breite von ca. 180 Metern. Laut Jungbauer gab es zwei Stadttorte – eines im Westen und eines im Osten – eine sechs Meter hohe Mauer und einen zehn Meter breiten Graben, die als Befestigungsanlage dienten.

Wohn- und Arbeitshäuser in einem
Genau auf diesem Platz, dem heutigen Alten Platz, entstanden damals die sogenannten Ackerbürgerhäuser: „Es handelte sich um Bürgerhäuser, die zusätzlich um eine Ackerfläche verfügten. Auf beiden Seiten des Alten Platzes wurden nun schmale, aber tiefe Parzellen angelegt. Auf diesen wurden Wohn- und Arbeitshäuser mit einem Wirtschaftshof errichtet. Vorne, zum Platz hin gerichtet, befand sich das Wohnhaus mit den notwendigen Räumlichkeiten für die Verrichtung der entsprechenden Arbeiten, also zum Beispiel der Werkstatt für eine Tischlerei, einen Hufschmied oder einen Werkzeugmacher. Diese Werkstätten waren im Erdgeschoß. Darüber befanden sich die Wohnräume für die Familie.“
Hinter dem Haus gab es einen begrünten Innenhof, wo Gemüse angebaut oder Tiere gehalten wurden. Etwas weiter hinten befanden sich Geräteschuppen und Waschküchen. Laut Jungbauer wohnte dort oft auch das Gesinde und es war alles eher einfach gehalten: „Die Bürgerhäuser waren damals Gebäude aus Holz und Stroh. Es gab nur selten Häuser mit einem gemauerten Erdgeschoß.“

Landstände bauten Stadt nach Brand wieder auf
Mit Erhalt des Marktrechtes war der heute bekannte Alte Platz damals Marktplatz und Hauptstraße zugleich – reges Treiben inklusive. „Es war nicht immer so idyllisch für Klagenfurt. Bei einem verheerenden Brand im Jahr 1514 wurde die gesamte Stadt völlig zerstört. Es waren dann die Landstände, die Landadeligen, die Klagenfurt von Kaiser Maximilian geschenkt bekamen, mit der Auflage, daraus eine moderne, gut befestigte Stadt zu machen.“

Die Stadtbürger waren aber dagegen. Sie hatten Angst, dadurch ihr Marktrecht zu verlieren. Jungbauer sagte, der Widerstand war zwecklos. Die Truppen der Landstände erzwangen den Einlass in die Stadt. Schlussendlich – nach langen Beratungen – gaben die Bürger auf und öffneten die Tore. Die Landstände begannen, eine neue Stadt aufzubauen. Der Alte Platz entwickelte sich nach und nach zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zentrum: „Die Ackerbürgerhäuser wurden in Stand gesetzt, die Innenhöfe ausgebaut. Es wurden Arkadengänge errichtet und die Fassaden zur Platzseite hin verschönert und reich geschmückt.“

Ackerbürgerhäuser erfüllen noch heute selbe Funktion
Diese Ackerbürgerhäuser am Alten Platz in Klagenfurt sind noch heute stumme Zeitzeugen, denn „die Gebäude sind mehr als 800 Jahre lang, bis heute, unverändert erhalten geblieben und erfüllen noch die selbe Funktion“, so Rotraud Jungbauer: „Im Erdgeschoß die Geschäfte und Gasträume, im oberen Stock Wohnräume und Büros und im Inneren Arkadenhöfe und Passagen, die zum Flanieren einladen.“
13.11.2021, red, kaernten.ORF.at

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Wie ein „Nörgler“ Klagenfurt prägte
 

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#43
Die Entwicklung des Glocknergebiets
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3.798 Meter hoch ist der Großglockner, Österreichs höchster Berg. Sein Gletscher, die Pasterze, schrumpft jedoch von Jahr zu Jahr. Hubert Sauper aus Döllach im Mölltal befasst sich schon sein ganzes Leben mit dem Glocknergebiet und verfasste bereits sieben Bücher darüber.
Online seit heute, 8.35 Uhr
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Auch, wenn man die Bilder von Schneemassen im Kopf hat, wenn man an das Großglocknergebiet denkt, ist es streng genommen eigentlich ein schneearmes Gebiet, sagte der 85 Jahre alte Buchautor Hubert Sauper: „Ich kann da einen Wissenschaftler zitieren, den Chef der Wildbach- und Lawinenverbauung, der gesagt hat, das Mölltal hat zwischen 1.000 und 2.000 Meter Höhe Steppenklima. Das heißt, trocken, windig und eher schneearm.“

Dieser Hofrat Stritzl, so Sauper, habe aber bei 2.000 Meter Höhe seine Beschreibung beendet: "Und da beginnt im Glocknergebiet erst das hochalpine Gelände, das freie Lichtgebirge. Und da gibt es massenhaft Schnee und natürlich auch Katastrophen. Ich erinnere nur an das Lawinenunglück 1951 in Heiligenblut, bei dem über 20 Tote zu beklagen waren.“

irmgard Ceesay/ORF
Eines der sieben Bücher von Hubert Sauper

Niederschlag hält sich in Grenzen
In Döllach im Mölltal in der Gemeinde Großkirchheim auf 1.000 Metern, wo Hubert Sauper lebt, hält sich der Niederschlag hingegen in Grenzen. Da gibt es, wie Sauper sagte: “Genau die Hälfte des Niederschlags von Kitzbühel. Und Kitzbühel liegt ähnlich hoch wie wir.“
Dass sich das Wetter in den letzten Jahrzehnten im Glocknergebiet verändert hätte, konnte er nicht beobachten: „Ich glaub nicht, dass sich das Wetter in meinen 85 Jahren, ich bin also gleich alt wie die Glockner Straße, wesentlich geändert hat. Es hat immer schon fürchterliche Gewitter gegeben, ich kann mich an ganz grausame Sommergewitter erinnern. Wir haben uns im Haus aber wohl und sicher gefühlt, das haben wir auch von unseren Eltern gelernt, also diese Angst vor dem Bergwetter, die hat uns nicht erreicht.“

Große Veränderungen nach dem 2. Weltkrieg
Der Bau der Großglockner Hochalpenstraße und der Tourismus nach dem 2. Weltkrieg brachten sehr großer Veränderungen mit sich. Bereits Ende der 1920er Jahre wurden die Hänge auf Lawinen beobachtet, um die Großglockner Hochalpenstraße bauen zu können. der Bau war natürlich ein eingriff in die Natur, sagte Sauper. „Also wenn man von Anthropozän spricht, einer Epoche, die der Mensch sozusagen gestaltet hat, wo er sich eingebracht hat in die Natur, auch störend zum Teil, da muss man sagen, ja selbstverständlich, eine Straße schneidet einen Hang an und es werden Mauern errichtet.“

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Die Großglockner Hochalpenstraße

Auch Kraftwerk hinterließ Spuren
Der Bau der Großglockner Hochalpenstraße war ein Segen für die Touristen, doch für die Natur war es ein großer Einschnitt. Auch das Wasserkraftwerk Glockner-Kaprun hinterließ Spuren, so Buchautor Hubert Sauper: „Das war unter dem Begriff Glockner-Kaprun in allen Köpfen. Die Leute waren darauf aus, Arbeit und Brot zu bekommen. Und da hat man gesagt, die aufstrebenden Länder Deutschland und Österreich brauchen dringend Strom, woher, die Wasserkraft. Und wo kommt das Wasser her, aus den Gletschergebieten, aus den höchsten Bergen der Alpen, das war eben der Glockner mit dem längsten Gletscher, der Pasterze.“

Man habe auf der Südseite in Kärnten das Wasser der Pasterze im Quellgebiet und im Leiterbach gesammelt, einen Stollen durch den Tauernkamm bis nach Kaprun in Salzburg bei Zell am See gebohrt und das Wasser hinüber geleitet. Dort sei es mit großen Dämmen gestaut worden. Die größten Turbinen Österreichs seien dort errichtet worden, viele tausende Menschen hätten Arbeit gehabt und die Wirtschaft sei angekurbelt worden, so Sauper.

Begehrtes Glocknerwasser für die Stromerzeugung
Für die Touristen wurde schließlich die Gletscherbahn errichtet, da diese auf 2.500 Meter Höhe beim Endpunkt der Straße auch einmal Gletscherboden betreten wollten. Dagegen erhob der Alpenverein jedoch Einspruch: „Der Alpenverein wurde eigentlich immer enteignet, auch beim Bau der Margaritzensperre, da musste das Wasser bevor es abgeleitet wurde, zuerst einmal aufgestaut werden. Und das waren Baulichkeiten, die gingen über Jahre, auch im Winter. Da gab es sogar schon eine Seilbahn von Heiligenblut bis zu dieser Margaritze unterm Pasterzengletscher. Die Seilbahn ist dann einmal durch eine Lawine beschädigt und dann abgebaut worden.“

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Die Pasterze

Später wollte der Alpenverein als Besitzer die Gamsgrube als naturbelassen erhalten und errichtete mit Hilfe des Nationalparks ein Sonderschutzgebiet: „Wobei errichtet hat das ja die Natur, mit ganz seltenen Pflanzen und Moosen, die es irgendwo vielleicht im Himalaya-Gebirge noch gibt. Und diese Fläche hat nur zwei Hektar, aber die darf niemand betreten. Es ist nur eine kleine Fläche und der Mensch, der Wanderer, der Urlauber, nimmt diese Einschränkung gerne an und ist froh, dass es so etwas gibt.“

Steinwild ist wieder heimisch
Wie sich all die Eingriffe des Menschen auf die Natur im Glocknergebiet auswirkten, traut sich Hubert Sauper nicht wirklich zu sagen: „Die Natur war immer so gewaltig, ich glaub die Natur hat nur ein kleines Lächeln für das Tun der Menschen übrig gehabt.“

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1960 kaufte der Nationalpark aus der Schweiz schließlich Steinwild an, um es wieder anzusiedeln: „Heute hat man ja in Heiligenblut ein schönes Haus der Steinböcke errichtet und stellt diese Bemühungen, die erfolgreich waren, mit Freude den Leuten zur Verfügung in einer herrlichen Ausstellung.“
04.12.2021, red, kaernten.ORF.at
Die Entwicklung des Glocknergebiets
 

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#44
Sattnitz - Wandern und Kultur vor der Haustür
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Der Abfluss des Wörther Sees heißt eigentlich Glanfurt, der Radsberg Sattnitz/Gure und Radsberg ist nur eine Ortschaft auf dem Höhenzug südlich von Klagenfurt. So verwirrend ist es, wenn man die nähere Umgebung nicht so genau kennt. „Unikum“ klärt mit einem neuen Wanderführer auf.
Online seit heute, 7.21 Uhr
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„Näherrücken – Wandern und Einkehren auf der Sattnitz“ heißt das neue Buch des Universitätskulturzentrums Unikum. Die Sattnitz ist ein kilometerlanger Höhenzug nahe Klagenfurt, aber trotz der Nähe ist er für viele ein eher weißer Fleck auf der Landkarte. Das Unikum erwandete schon viele Regionen in Kärnten, Slowenien und im Friaul und in dieser Tradition verwandelten sich die Kulturarbeiter wieder einmal in Kulturwanderer.

Mehrmals pro Woche unterwegs
Gerhard Pilgram vom Unikum nutzte die Lockdowns der vergangenen eineinhalb Jahre und war drei bis fünf Mal pro Woche zu Fuß unterwegs. Er erwanderte sich die Sattnitz, auf slowenisch Gure. Brandneu ist der daraus entstandene Wanderführer, der in 18 Routen den Höhenzug erschließt. Beispiele für alte bäuerliche Bauformen sind ebenso zu entdecken wie wundervolle Ausblicke, die viele noch nie so sahen, so Pilgram: „Ich habe gesehen, dass dieser unscheinbare Gebirgszug sehr viele Besonderheiten und versteckte Ecken hat. Es war ein Vergnügen, die Schritt für Schritt zu erkunden und zu entdecken.“

Fotostrecke
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Der neue Wanderführer von Unikum
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Die Sattnitz wurde erwandert
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Die Jause muss man im Winter selbst mitbringen
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Werner Pilgram
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Winter auf dem Sattnitzrücken
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Grabstein auf dem Friedhof Radsberg
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Herrliche Aussichten vom Sattnitzrückern
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Der Sattnitzrücken

Natürlich wäre es einfacher, im Frühjahr die Sattnitz zu erkunden, aber gerade jetzt sind die Unkium-Wanderwege eine gute Alternative zu einem nur schwer durchführbaren Winterurlaub. Die Jause muss man allerdings selbst mitnehmen, denn die empfohlenen Einkehrmöglichkeiten haben Winterruhe oder sind wegen der Pandemie geschlossen.

„Man kennt ihn von der Ferne“
Alina Zeichen vom Universitätskulturzentrum „UNIKUM“ sagte, jeder kenne die Dörfer vom Durchfahren und den Sattnitzzug von der Ferne, aber wie man ihn durchwandern und erfahren könne, sei etwas, das man im normalen Alltag nie mache.

Penibel sind im Buch die 18 Routen beschrieben, man kann auch zwischendurch ein- oder aussteigen. Wichtig sind auch die vielen historischen Beiträge zur Region. Auf dem Friedhof Radsberg/Radise gibt es Jahrhunderte alte Grabsteine, die vom Gemeinsamen und dem Gegeneinander der Volksgruppen erzählen.
Autor Emil Kristof sagte, es öffne ein Fenster in dieses kleine Gebirge, das Klagenfurt so nahe liege. Entdeckungswanderungen direkt vor der Haustür, ein Erlebnis, das mit dem ersten Schritt beginnt.
11.01.2022, red, kaernten.ORF.at

Link:
Wandern und Kultur vor der Haustür
 

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#45
Die geteilte Kirche am Kreuzbichl
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Im Liesertal bei Gmünd befindet sich ein außergewöhnliches und einzigartiges Bauwerk. Denn durch die geteilte Kirche am Kreuzbichl führt eine Straße. Auf der einen Seite befindet sich der Altarraum, auf der anderen die Betstühle für die Gläubigen.
Online seit heute, 7.05 Uhr
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Die zwei geteilte Kirche nordöstlich von Gmünd steht direkt an der ehemaligen Römerstraße, die über den Katschberg und die Tauern nach Salzburg führte. Alles begann mit einer kleinen Kapelle, einem Marterl, so Kärnten Guide Elisabeth Pernul: „Das ursprüngliche Marterl wurde 1588 erstmals urkundlich erwähnt. Dieser Kreuzbichl befand sich an der ehemaligen Römerstraße in der Mitte zwischen dem nördlichen Stadttor der Lieserstadt Gmünd und dem etwa einen Kilometer entfernten Galgenbichl, der Richtstätte der Stadt Gmünd.“
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Die geteilte Kirche bei Gmünd

Erstmals 1588 urkundlich erwähnt
Das bedeutete, dass dort nicht nur Fußgänger und Fuhrwerksleute vorbeikamen um zu beten, sondern auch immer wieder zu Tode verurteilte Delinquenten auf ihrem Gang zum Galgenbichl. 1754 wurde aus dem Marterl, das auf der Ostseite des Straße stand, eine kleine Kapelle mit einem aufgesetzten Glockentürmchen errichtet: „Für mehr war zwischen Weg und Abhang kein Platz vorhanden. Über einen überdeckten Stiegenaufgang gelangt man in die Kapelle, wo der Priester agierte.“

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Gemalte Kreuzabnahme an der Altarwand

Die Kunstwerke an den Wänden aus dem 19. Jahrhundert stammen von Josef Messner: „An der Altarwand sehen wir eine gemalte Kreuzabnahme, an der Westwand den heiligen Florian und an der Ostwand die heilige Barbara.“ Dieser besondere Altarraum wurde zwei Meter über dem Fahrbahnboden errichtet und lediglich durch einen schmiedeeisernen Zaun abgesichert, so Elisabeth Pernul: „Weil aber Andachten und Gottesdienste ohne Gläubige nur eine halbe Sache sind erbaute man später auf der gegenüber liegenden Straßenseite als Vervollständigung der abgeschnittenen Kapelle ein zweigeschoßiges Gebäude mit Platz für die Kirchenbesucher, mit Betstühlen und Sitzbänken.“

Schmiedeeiserne Gitter schützen Besucher
Und auch dieser zweite Teil der Kirche ist auf der Straßenseite vollkommen offen, auch hier schützen nur schmiedeeiserne Gitter die Gläubigen davor, hinunter zu stürzen. Die Sicht der Gläubigen auf den Altarraum war jedenfalls gegeben. Und man konnte von dort aus dem Pfarrer bei seiner Predigt zuhören: „Es sei denn, es knatterte gerade ein Fuhrwerk durch die Kirche. Auf diese Weise entstand ein einzigartiges Gotteshaus, das wie in zwei Teile gespalten aussieht und durch das der ursprüngliche Weg zum Katschberg führt.“

TVB LM
Eingang zum Altarraum

Heutzutage gibt es nur noch zu besonderen Anlässen Gottesdienste in der geteilten Kirche von Gmünd, besonders beliebt ist die Kirche für Taufen und Hochzeiten. Die Straße durch die Kirche gibt es heute noch, sie ist öffentlich und wird fallweise vom lokalen Verkehr und von landwirtschaftlichen Fahrzeugen benutzt. Und das macht diese Kirche weiterhin so einzigartig. Nicht nur hierzulande, so Pernul: „Diese Art von Gotteshaus ist in Kärnten und wohl über unser Bundesland hinaus einzigartig und jedenfalls einen Besuch wert.“
28.01.2022, red, kaernten.ORF.at

Links:
Die geteilte Kirche am Kreuzbichl
 

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#46
Das Gotikhaus in der Klagenfurter Wiener Gasse
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In Klagenfurt gibt es über 221 denkmalgeschützte Objekte. Eines davon ist das Haus in der Wiener Gasse 7 aus dem späten 16. Jahrhundert. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Fassade des einstigen Bürgerhauses mit Biedermeierelementen erneuert. Sehenswert sind das Portal und das originale Gotik-Stiegenhaus.
Online seit heute, 6.01 Uhr
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Auf den ersten Blick ist das zweistöckige rosafarbige Haus eher unscheinbar. Im Erdgeschoss befindet sich eine Bäckerei. Kärnten Guide Rotraud Jungbauer sagte, das Haus sei rund 400 Jahre alt und eine hellrosa Fassade mit beigefarbenen Pilastern und Rauten unter der Fensterreihe im ersten Stock. „Rauten und Pilaster sind ganz typische Elemente aus der Biedermeierzeit.“

Portal ist 100 Jahre jünger
Interessant auch das Rundbogenportal, durch das man in das historische Haus gelangt. Es ist etwas jünger als das Haus selbst, so Jungbauer: „Es ist offensichtlich 100 Jahre später erneuert worden. Es ist ein Steinportal, rundbogig, das rechts und links noch einmal mit zwei Steinsäulen verstärkt ist. Die beiden Säulen stehen auf mächtigen Sockeln, die extra noch nach vorn gewölbt sind. Diese Wölbungen hatte eine wichtige Funktion. Sie haben die Hausecken vor Beschädigung durch Kutschen und Fuhrwerke geschützt.“

Stiegenhaus mit Schlangenfiguren
Geht man durch den Rundbogen steht man inmitten einer historischen Halle, die unglaublich viel Geschichte zu erzählen hat, so Jungbauer. Im Stiegenhaus finde man ein gotisches Gratgewölbe im Originalzustand mit verschiedenen Verzierungen und sogar Schlusssteinen. Diese Dekorationen finde man heute nur noch in Kirchengwölben.


Raul de Chissota/Gemeinfrei
Wienergasse 7

Neben aufwendig verzierten Säulen sticht auch das Stiegengeländer kunstvoll hervor: „Auch hier finden sich steinerne Zeitzeugen aus der Gotik in Form von geschwungenen Ornamente, die aussehen wie drei dicke eingedrehte Steinschnüre. Die Enden tragen Tierköpfe. Die Ornamente erinnern an Schlangen, die sich den Stiegenaufgang hinaufschlängeln.“


Raul de Chissota
Das Portal mit den Steinsäulen, die unten ein Anstoßen der Kutschen an der Hausecke verhinderten

Während Geschäftszeiten zu besichtigen
Die Schlange ist ein Symbol für die Unendlichkeit, so Jungbauer. Die Schlange werde oft wie ein Ring dargestellt, sodass sich die Schlange in den Schwanz beiße. Warum aber ausgerechnet Schlangen diesen Stiegenaufgang zieren könne man nur spekulieren. Jungbauer sagte, es könne entweder mit der Funktion des Hauses zu tun haben oder mit dem Namen des Erbauers. Oder einfach nur eine Idee des Architekten. Es lohne sich auf jeden Fall, dort hineinzuschauen. Während der Geschäftszeiten könne man das auch machen.

Zum Namen Wiener Gasse sagte Jungbauer, diese Gasse sei schon in alten Zeiten eine wichtige Verbindungsgasse zwischen dem alten Stadtkern, dem Alten Platz, und einer Landstraße Richtung Norden nach St. Veit gewesen. „Geht man in der Wiener Gasse immer in dieselbe Richtung kommt man letztendlich nach Wien.“
17.02.2022, red, kaernten.ORF.at

Link:
Das Gotikhaus in der Wiener Gasse 7
 

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#47
"Hoyos-Schlössl" in Pörtschach: Die Spuren der Hoyos in Kärnten
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Das spanische Adelsgeschlecht der Hoyos hat sich im 16. Jahrhundert in Österreich und auch in Kärnten niedergelassen. Sie bauten zur Sommerfrische eine Villa in Pörtschach und brachten das Eishockeyspiel nach Kärnten. Gespielt wurde auf dem zugefrorenen Wörthersee.
Online seit heute, 6.58 Uhr
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Der Name ist aktuell durch den in Klagenfurt geborenen NEOS-Politiker Douglas Hoyos ein Begriff. Er entstammt einem spanischen Adels-Geschlecht, das 1525 nach Österreich kam, so Austria Guide Heidi Hoffmann: „Das ist eine Familie gewesen, die im Gefolge von Kaiser Ferdinand I. aus Spanien gekommen ist.“ Sie waren die ersten im Lande nachweisbaren Spanier. Die Familie stammte aus der Provinz Avila, wo sie bis ins 9. Jahrhundert zurückverfolgt werden kann.

Die erste Station war damals Niederösterreich. Kurze Zeit später ging es von Paris aus quer über den Globus und durch ganz Österreich: „Ladislaus Hoyos ist Botschafter in Paris, Rumänien, den USA und Großbritannien gewesen und überall sind Kinder geboren. Es waren insgesamt acht Kinder.“

Zuerst nur im Sommer bewohnt
Die Hoyos landete auch in Kärnten, vorerst nur zum Zweck der Sommerfrische. Dazu ließ sich die Familie direkt in Pörtschach am Wörthersee die Villa Eichenhügel bauen, später bekannt als Hoyos-Schlössl. „Die zahlreiche Familie von Ladislaus und seinen Brüdern ist gekommen und gegangen, man ist nur im Sommer dagewesen. Die Villa war sehr schwierig zu heizen, das haben sie bemerkt, als sie auch im Winter hier waren und sich immer beklagten, dass es furchtbar kalt war.“ Graf Ladislaus starb 1901, seine Frau 1920, die Villa blieb aber noch weiter im Besitz der Familie.
Errichtet wurde sie um 1895 nach den Plänen eines französischen Architekten. Sie steht in dominanter Lage und ist ein frühes Beispiel der Wörthersee-Architektur. Die Villa Hoyos war später die erste, die unter Denkmalschutz gestellt wurde. Kurze Zeit war der Kindergarten von Pörtschach dort einquartiert, heute sind darin Eigentumswohnungen.

Hochadel zu Gast in Pörtschach
Damals war es aber ein Haus, in dem die Welt des damaligen Hochadels zu Gast war, so Hoffmann: „Unter anderem ist auch das Königshaus von Spanien aus- und eingegangen. Da ist es zu einem tragischen Unfall gekommen. Ein Enkel von Alfons XII ist mit seiner Schwester im Auto in Krumpendorf verunglückt.“ Es war im Jahr 1934, der Wagen wich einem Radfahrer aus und krachte in eine Mauer. Nach drei Tagen starb der äußerlich nur leicht verletzte Prinz Don Gonzalo. Er war Bluter und hatte schwere Bauchblutungen erlitten.

Johann JaritzCC BY-SA 4.0
Gedenkstein für den verunglückten Prinzen in Krumpendorf

Noch heute zeugt ein Gedenkstein neben der Bundesstraße in Krumpendorf von diesem Unfall. Das Begräbnis damals glich einem Staatsbegräbnis, so Hoffmann. Es sei eine Riesenangelegenheit gewesen, alle Adeligen aus Österreich waren da und auch die Frau des Bundespräsidenten.

Eishockey und Golf forciert
Die Familie Hoyos, die inzwischen nahezu auf der ganzen Welt verstreut war, brachte auch einige Trendsportarten nach Kärnten. Das Eishockey-Spiel zum Beispiel, das damals noch auf dem zugefrorenen Wörthersee stattfand, so Hoffmann. Auch das Golfspiel brachten die Hoyos nach Kärnten: „Sie hatten immer viel Besucher aus England hier und unterstützten massiv den Bau des Golfplatzes in Dellach, er ist ja auch der älteste.“
Spuren der Hoyos findet man nicht nur auf dem Golfplatz in Dellach oder in der Villa in Pörtschach, sondern auch verstreut in Österreich. In Niederösterreich durch die Schlösser Rosenburg, Horn, Drosendorf, Raan und Gutenstein. In Oberösterreich durch das Schloss Schwertberg und in Wien durch das Palais Hoyos am Rennweg. Im Palais Hoyos an der Wiener Ringstraße befindet sich heute ein Teil des Nobelhotels Bristol.
17.03.2022, red, kaernten.ORF.at

Links:
Die Spuren der Hoyos in Kärnten
 

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#48
Naturjuwel Egelsee
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Der Egelsee ist eines von 1.270 stehenden Gewässern in Kärnten. Mit Blutegeln hat dieser Moorsee aber nichts zu tun, der Name kommt von Ecksee, wie er früher einmal hieß. Manche besuchen ihn, weil das Moorwasser angeblich Haut und Knochen wohl tut.
Online seit heute, 7.15 Uhr
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Der Egelsee liegt idyllisch auf einer Waldlichtung auf knapp 800 Meter Seehöhe. Auf einem Plateau, das durch die letzte Eiszeit entstand und das Drautal vom Millstätter See trennt. Auf diesem Plateau entstanden über Jahrtausende einige Senken und Moore. Auch der Egelsee ist so ein Moorsee und daher bei vielen Menschen begehrt, so Austria Guide Elisabeth Pernul: „Seinem Wasser werden wohltuende und gesundheitsfördernde Wirkung auf Haut und Knochen zugeschrieben.“
JoadlCC BY-SA 3.0
Das Moor darf nicht betreten werden, deswegen wurden für Besucher Stege gebaut, um an den See zu gelangen

Keine Egel aber viel Moor
Blutegel, wie man aufgrund des See-Namens vermuten würde, gibt es im Wasser nicht. Den Namen hat er von seiner ursprünglichen Bezeichnung Ecksee. Aber es gibt jede Menge Moor, so Pernul: „Am Egelsee kann man alle Stufen der Moorbildung beobachten und studieren. Botanische Highlights sind Moorbeeren, Papillentorfmoos, fleischfressender Sonnentau oder Wasserschlauch.“ Fische gibt es auch keine im Wasser, allerdings wimmle es von Larven des Gras- und Teichfrosches.

Mathias MüllerCC BY-SA 3.0
Badesteg am Egelsee

Larven knabbern auch an Füßen
Diese sind gar nicht menschenscheu, so Pernull. Wenn man die Füße in den Teich hängen lasse, komme man schnell mit den Tieren in Kontakt. Wer dann vom Anknabbern genug hat kann sich mit den frisch geputzten Füßen weiter auf Wanderschaft begeben. Ein 1,5 Kilometer langer Kneippwanderweg führt über den Egelsee bis zum Aussichtspunkt „Lug ins Land“, sagte Pernull. Der Weg führt entlang des Abflusses des Sees und man werde eingeladen, barfuß über Moor, Kies und Tannenzapfen zu gehen. Bewegungsstationen liegen ebenfalls an diesem Weg.

Aussichtspunkt Lug ins Land
Am Ende des Wegen entschädigt ein traumhafter Blick über das Drautal für die Anstrengung. Erreichbar sei der See von Molzbichl aus. Die letzten zehn Minuten führen zu Fuß über einen Waldweg, vorbei an einem Opferstein. Hölzerne Stege führen zu Plattformen, denn das Betreten des Moors rund um den See ist verboten. Der See und das Moor rundherum stehen unter Naturschutz, das Baden selbst ist aber erlaubt. Der See wird oft bis zu 28 Grad warm. Ca. 15 Minuten entfernt vom See gibt es auch einen Gasthof.
01.04.2022, red, kaernten.ORF.at

Link:
Naturjuwel Egelsee lädt – ohne Egel – zum Bad
 

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#49
Bewegte Geschichte des Spitrahofs in Klagenfurt
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Eines der vielen ehrwürdigen Gebäude ist der Spitrahof, der einst ein Gasthaus war und heute verschiedenste Unternehmen beherbergt. Die Türmchen und Erker des Hauses, das nach dem Zweiten Weltkrieg renoviert werden musste, gehören zum Stadtbild in der Bahnhofstraße dazu.
Online seit heute, 5.57 Uhr
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Der Spitrahof, wie man ihn heute kennt, war schon immer so etwas wie ein Treffpunkt der Gesellschaft, so Austria Guide Maria Staudegger: „Ende des 18. Jahrhunderts wurde hier ein Einkehrgasthof eingerichtet, der ‚Zur Post‘ hieß. Hier war auch die Post untergebracht. Der Gasthof war sehr beliebt und hat auch Persönlichkeiten aus höchsten Kreisen beherbergt.“

So auch eines Nachts im Jahre 1790, kurz nach dem Tod Kaiser Josephs II. „Nach seinem Tod sollte sein jüngerer Bruder Leopold den Thron übernehmen. Leopold war Großherzog der Toskana und wohnte in Florenz. Auf der Reise nach Wien hat er in Klagenfurt Halt gemacht und im Gasthaus übernachtet.“


Kärntner Landesarchiv
Der Spitrahof um 1907

Aber genau in dieser Nacht des 10. Aprils 1790, als der Thronfolger hier nächtigte, passierte noch etwas, so Staudinger: „In derselben Nacht hat die Wirtin ihrer Tochter das Leben geschenkt. Der zukünftige Kaiser wurde zum Taufpaten und die Tochter erhielt den Namen Leopoldine.“ Der Kaiser ließ sich zwar bei der Taufe vertreten, schickte aber ein Geschenk: „Die kleine Leopoldine bekam zwei schöne Vasen, versehen mit den Bildnissen des Kaisers.“

ORF/Iris Hofmeister
Spitrahof heute

Statt Gasthaus zog Gemischwarenhandlung ein
Danach wechselten die Besitzer des Hauses in der Bahnhofsstraße mehrmals. Aus dem Gasthaus wurde die Gemischtwarenhandlung von Gustaus Kolar. Diese übernahm 1851 Emil Spitra der Altere, der in diesem Haus als 17-Jähriger seine Lehre absolviert hatte: „Damals träumte er schon vom eigenen Geschäft. Als ersten Versuch gründete er mit einem Geschäftspartner eine Gemischtwartenhandlung in der Kramergasse. Doch als er die Gelegenheit hatte, das Geschäft von Kolar zu übernehmen, zögerte er nicht lange.“ Am 1. Mai 1885 stand er als Chef, wo er einmal als Gehilfe angefangen hatte.

Einheirat in Semmelrock-Familie
Mit diesem Tag beginnt auch die Geschichte des Spitrahauses in Klagenfurt. Denn das Geschäft wurde immer größer. Dazu habe auch die Hochzeit von Emil Spitra mit Therese Semmelrock beigetragen. Sie war die Tochter aus gutem Hause, einer sehr wohlhabenden Fleischhauerfamilie, die zu den ältesten Klagenfurts gehörte.

Durch die Heirat fand sich Emil Spitra in bester Klagenfurter Gesellschaft der Unternehmerfamilien Filli, Trabesinger oder Moser-Verdino. Das sprach sich auch in höchsten Kreisen herum: „Als seine Kunden bediente er nicht nur das gehobene Bürgertum und den Adel, sondern auch den Kaiserlichern Hof, den bayerischen und sächsischen König. Spitra wurde zum k&k Hoflieferanten ernannt.“

OPF/Iris Hofmeister
Eingang zum Innenhof

Fuhrpark und Postversand
Er lieferte von Delikatessen bis zu Mineralwasser alles prompt mit eigenem Fuhrpark so Staudegger: „Sogar einen eigenen Postversand hatte er.“ Das Geschäft lief und musste erweitert werden. Um 650.000 Kronen wurden in der Bahnhofsstraße, Burggasse und Fleischmanngasse Häuser gekauft, abgerissen und neu gebaut: „Die Stadt Klagenfurt gewann damit weitere Sehenswürdigkeit.“

Später übernahm Emil Spitra der Jüngere das Haus, das inzwischen für 44 Geschäftsleute Platz bot. Im Zweiten Weltkrieg wurde es zwar teilweise beschädigt, konnte aber von Emil Spitra aber 1954 renoviert werden.
28.04.2022, red, kaernten.ORF.at

Link:
Bewegte Geschichte des Spitrahofs
 
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