Neue Triebwagenzüge, Lokomotiven und sonstige Fahrbetriebsmittel für die ÖBB

josef

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#21
Neue, größere ÖBB-Cityjets ab September für Raum Salzburg
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Die neuen und deutlich größeren Siemens-Cityjets der Bundesbahnen für Stadt und Land Salzburg werden derzeit im Werk von ÖBB Train Tech in Wien-Jedlersdorf technisch modifiziert und fertiggestellt. Sie sind die längsten Nahverkehrszüge in Salzburg, jeweils hundert Meter lang und bieten 290 Sitzplätze.
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Durch die stark gestiegenen Fahrgastzahlen würden in Salzburg nun vorrangig vierteilige Garnituren mit mehr Sitzplätzen benötigt, um Passagieren auf den stark frequentierten S-Bahn-Strecken weiterhin hohen Standard bieten zu können, teilen die ÖBB mit.

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Daniel Willinger
Siemens

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Bisher immer stärkeres Gedränge in der S-Bahn
Nach Salzburg überstellt werden die neuen Züge im September. Bis zur Aufnahme des Fahrgastbetriebs folgen noch Schulungsfahrten für das Betriebspersonal.

Jeder der vierteiligen „Cityjet Desiro ML“ bietet mehr Platz für Fahrräder, WLAN und Lademöglichkeiten für Handys via USB-Anschlüssen. Johannes Gfrerer, Geschäftsführer des Salzburger Verkehrsverbundes, sah sich die Züge schon in Wien an: „Mit noch mehr Platz und Komfort machen wir den Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Verkehr noch attraktiver.“
22.07.2024, red, salzburg.ORF.at

Link:
Siemens Cityjet Desiro ML

Neue, größere ÖBB-Cityjets ab September
 

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#22
Neue ÖBB-Züge auf Klimaresistenz geprüft
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Wie viel Kälte und Wind die neuen ÖBB-Cityjet-Doppelstockzüge aushalten können, wird aktuell in Floridsdorf getestet. Dort stehen sie derzeit im Klima-Wind-Kanal auf dem Prüfstand. Wenn die Züge die Tests bestehen, sollen sie ab Herbst 2026 zum Einsatz kommen.
Online seit heute, 14.32 Uhr
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41 von insgesamt 109 neuen Cityjet Doppelstockzügen will die ÖBB in der Ostregion ab 2026 in den Betrieb schicken. Die Tests der Züge im Klima-Wind-Kanal wurden am Montag in Anwesenheit von Öffi-Stadtrat Peter Hanke der Öffentlichkeit präsentiert.

„Perfekt temperierte“ Waggons verspricht Christian Diewald, Geschäftsführer des Herstellers Stadler Österreich. Gewährleisten soll das der weltweit größte Klima-Wind-Kanal, der extreme Wetterbedingungen wie Hitze oder Schnee und theoretisch bis zu 300 km/h Windgeschwindigkeit simulieren kann. Für den Stadler-Chef sei diese in Wien-Floridsdorf eingesetzte Technik „aus der Bahnindustrie nicht mehr wegzudenken“ und trage wesentlich zum Erfolg des österreichischen Bahn-Exports bei.

ORF
Geprüft wird unter anderem, ob Türen, Toiletten und das Wassersystem den extremen Bedingungen standhalten

Die Erweiterung der Nahverkehrsflotte sei angesichts eines Fahrgastbooms notwendig, erläuterte indes der Vorstand der ÖBB-Personenverkehr AG, Heinz Freunschlag. Seit Einführung der „neuen“ Weststrecke sei die Pendlerzahl allein zwischen Wien und St. Pölten von 30.000 auf 70.000 gestiegen.

1,5 Milliarden Euro für neue Züge
Für dieses Passagieraufkommen seien nun neue Züge notwendig. 1,5 Milliarden Euro koste die Anschaffung der doppelstöckigen Schienenfahrzeuge und sei damit ein zentraler Bestandteil eines über sechs Mrd. Euro umfassenden Investitionsprogramms, mit dem die ÖBB bis 2030 rund 330 neue Züge anschaffen will. Für Gäste der Doppelstockflotte soll es unter anderem in allen Sitzen Ladeanschlüsse für elektronische Geräte sowie stabiles WLAN geben.

Stadtrat Hanke steht den Investitionen positiv gegenüber, auch in Anbetracht des Klimawandels, und betont: „Die Ostregion braucht Verbindungen und braucht Qualität“. Es sei der Wiener Stadtregierung daher wichtig, mit Firmen zu kooperieren und für solche den richtigen Rahmen zu schaffen. „Ohne diese Ostregion funktioniert das wirtschaftliche Gefüge so nicht“, so Hanke.
10.02.2025, red, wien.ORF.at/Agenturen
Link:
"Klima-Wind-Kanal" Wien - Floridsdorf

Neue ÖBB-Züge auf Klimaresistenz geprüft
 
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#23
ÖBB kaufen von Deutscher Bahn ehemalige Westbahn-Züge
17 Intercity-Garnituren, die zunächst von der Westbahn an die Deutsche Bahn verkauft worden waren, kehren jetzt wieder nach Österreich zurück


Die Stadler-Kiss-Züge waren für die Westbahn unterwegs, bevor sie bei der Deutschen Bahn (Foto) landeten. Nun gehen sie von dort an die ÖBB.
IMAGO/Zoonar

Wien – Die österreichischen Bundesbahnen kaufen von der Deutschen Bahn 17 Intercity-Züge. Ungewöhnlich an dem Geschäft sei, dass diese Kiss-Doppelstockzüge des Schweizer Herstellers Stadler Rail 2019 von der Westbahn an die Deutsche Bahn verkauft wurden, obwohl auch die ÖBB damals daran Interesse hatten, schreiben die Salzburger Nachrichten. Die Deutsche Bahn habe aber inzwischen genug Intercity-Züge und habe deshalb die Garnituren wieder verkauft.

Die DB habe die Kiss-Züge zwischen 2020 und 2022 generalüberholen lassen, berichteten Fachmedien laut SN. Als Verkaufspreis habe die Deutsche Bahn "einem Bahninsider zufolge 200 Millionen Euro angesetzt", schreibt die Zeitung. Wie viel die ÖBB tatsächlich zahlten sei unbekannt. Es gehe um acht Sechs-Wagen-Züge und neun Vier-Wagen-Züge. Von den ÖBB gab es auf APA-Anfrage vorerst keinen Kommentar dazu.

Unabhängig davon haben die ÖBB am Donnerstag bekannt gegeben, dass sie den 250. Cityjet-Zug vom Typ "Desiro ML" von Siemens Mobility übernommen habe. Die erste Bestellung erfolgte 2010. Am Ende sollen 294 Züge dieses Typs in Betrieb genommen werden.
(APA, 22.5.2025)

ÖBB kaufen von Deutscher Bahn ehemalige Westbahn-Züge
 

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#24
Technik
Warum Railjets beim Beschleunigen „singen“
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Alle Lokomotiven der ÖBB - Reihe 1016 oder 1116 lassen bei der Abfahrt eine Tonleiter erklingen. Die Töne werden von Wechselrichtern erzeugt. Ihre Anordnung ist einem deutschen Programmierer zu verdanken, der bis heute öffentlich nicht bekannt ist.
Online seit heute, 7.57 Uhr (Update: 14.38 Uhr)
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10.000 PS bringt eine Lokomotive des Typs Taurus auf die Gleise. Befördert sie einen Railjet von Wien nach Salzburg, entspricht das dem Energieverbrauch eines Einfamilienhauses eines ganzen Jahres. „Das sind durchaus große Energiemengen“, sagt ÖBB-Fahrzeugmanager Harald Tisch. Er ist für die insgesamt 384 Taurus-Lokomotiven, die die Österreichischen Bundesbahnen besitzen, zuständig.

332 davon „singen“ bei der Anfahrt, erklärt Tisch beim Besuch von noe.ORF.at. Das sind jene Lokomotiven mit der Kennung 1016 oder 1116. Grund dafür sind Frequenzen, die bei der Umwandlung von Gleichstrom in dreiphasigen Wechselstrom für den Fahrmotor entstehen. Damit die Räder in Schwung geraten, wird langsam die Frequenz erhöht. Dabei entstehen relativ leise Töne, der gesamte Motorraum wirkt dabei als Resonanzkörper, sodass am Bahnsteig die typische „Railjet-Melodie“ deutlich hörbar wird.

Railjet singt in Moll
Bei der Tonleiter handelt es sich um eine mollähnliche Tonleiter in der dorischen Skala. Insgesamt erklingen 14 Töne innerhalb von – je nach Beschleunigung – etwa 14 Sekunden.

Töne entstehen durch Impulse
Allerdings müssen diese ersten Impulse nicht einem stringenten Muster folgen. Das Prinzip kennt man von einem Wasserrad: Dieses kann man beschleunigen, indem man konstant die Wassermenge auf die Schaufeln erhöht. Man kann Wasserpakete aber auch unregelmäßig auf das Rad laufen lassen, und es beginnt trotzdem zu schwingen.

Nach demselben Prinzip werden auch die Räder einer Lokomotive angetrieben, so Tisch. Während der Anfahrt sind die Frequenzen, die angelegt werden, in einem gewissen Rahmen frei wählbar. Jede Frequenz erzeugt einen Ton, der am Bahnsteig akustisch wahrnehmbar ist.

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ORF/Tobias Mayr
Der gesamte Motorraum wirkt als riesiger Resonanzkörper - Unterseite der Lok vom Wartungsgraben aus gesehen
ORF/Tobias Mayr
Die Frequenzen entstehen in diesen Stromrichtern
ORF/Tobias Mayr
In den Stromrichtern wird aus Gleichstrom dreiphasiger Wechselstrom
ORF/Tobias Mayr
Lokomotiven mit den Kennungen 1016 und 1116 über dem Führerstand „singen“ die Tonleiter, 1216er summen
ORF/Tobias Mayr
Auch an den Türen kann man den Typ erkennen: Eine Tür pro Seite bedeutet Tonleiter, zwei Türen pro Seite bedeuten keine Tonleiter
ORF/Tobias Mayr
Am ÖBB-Servicestützpunkt Wien-Matzleinsdorfer-Platz werden die Lokomotiven gewartet

Erfolglose Suche nach Programmierer „Big M“
Dass am Ende die Töne als Tonleiter angeordnet sind, gehe auf den zuständigen Siemens-Programmierer zurück, erklärt Tisch. „Ein kleines Kind schlief wohl in ihm“, lacht er. Der Programmierer ordnete die Frequenzen als Tonleiter an, da Siemens offenbar davon ausging, dass diese Abfolge für die Fahrgäste am angenehmsten sei.

Öffentlich bekannt ist über den musikalischen Programmierer aber so gut wie nichts. Auf Nachfrage heißt es von Siemens Mobility, nähere Informationen zu dem Kollegen seien „nicht auffindbar“. Auch bei den ÖBB kennt man die Identität des Tonleiterprogrammierers nicht, lediglich sein Pseudonym: Der Mann, der mittlerweile verstorben sein soll, kommunizierte unter dem Namen „Big M“.

Zug könnte auch Bundeshymne spielen
Doch die Tonleiter ist bei den Taurus-Lokomotiven nicht gesetzt: „Es könnten auch andere Melodien gespielt werden, weil ja die Frequenz in Maßen frei wählbar ist“, erklärt ÖBB-Fahrzeugmanager Tisch. So spielten Taurus-Lokomotiven auch schon einmal Teile der Bundeshymne bei der Abfahrt ab.

Überliefert ist zudem eine Anekdote, dass während eines Software-Update-Konflikts zwischen ÖBB und Siemens die Lokomotiven den Jupp-Schmitz-Hit „Wer soll das bezahlen?“ trällerten. Dafür gibt es allerdings keinen Videobeweis. Die ÖBB können über die Melodien nicht selbst verfügen, dafür bräuchte es ein Software-Tool von Siemens.

Welche Züge singen?
In der ÖBB-Lokomotivflotte singen jene Modelle des Typs 1016 und 1116, die zwischen 2000 und 2004 an die ÖBB geliefert wurden. Der Nachfolger Taurus 1216, der bis 2008 den Dienst bei den ÖBB antrat, singt keine Tonleiter mehr. Taurus 1216 verfüge über andere Stromrichter, die energieeffizienter, aber „unmusikalisch“ seien, sagt Tisch.

Äußerlich sind die Lokomotiven an der Zahl der Türen zu unterscheiden. „Singende“ 1016- und 1116-Lokomotiven verfügen über eine Tür direkt am Führerstand pro Seite, „unmusikalische“ 1216-Lokomotiven über zwei.
03.06.2025, Tobias Mayr, noe.ORF.at
Warum Railjets beim Beschleunigen „singen“
 

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#25
ÖBB präsentierten neuen Doppelstock-Railjet
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Die ÖBB setzen ab Ende 2026 im Fernverkehr auch auf doppelstöckige Züge. Am Mittwoch war ein erster Blick auf und in einen der 14 Doppelstock-Railjets mit jeweils fast 500 Plätzen, die von der Schweizer Firma Stadler gebaut werden, in Wien möglich.
Online seit heute, 14.52 Uhr
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Vorerst gehen die 200 Stundenkilometer schnellen Züge mit Niederflureinstieg auf der Weststrecke auf die Schiene. Auf der Südstrecke sollen sie nach Fertigstellung des Semmeringbasistunnels verkehren.

300 Mio. Euro werden investiert
Investiert werden 300 Mio. Euro, hieß es auf APA-Anfrage. Die Niederflurbauweise kommt in der Mobilität eingeschränkten Personen genauso zugute wie Menschen mit Kinderwagen, Fahrrädern oder sperrigem Gepäck. Das gilt auch für einen raschen Fahrgastwechsel beim Ein- und Aussteigen.

Im sechsteiligen Zug mit 486 Plätzen finden sich auch sogenannte Catering-Zonen – mit Jausen- und Getränkeautomaten. Versprochen wird ein komfortables Reiseerlebnis, modernes Innendesign, kostenloses WLAN, Steckdosen inkl. USB-Anschlüssen, Klimaautomatik und Gepäckracks mit NFC-Sicherung.

Fotostrecke
ÖBB/Marek Knopp
Die neuen Zug-Garnituren sollen ab Ende 2026 eingesetzt werden
ÖBB/Marek Knopp
Der neue Doppelstock-Railjet bietet Platz für 486 Passagiere

ÖBB/Marek Knopp
Erste Klasse im neuen Doppelstock-Railjet

ÖBB/Marek Knopp

APA/ÖBB/MAREK KNOPP

Die ÖBB-Doppelstock-Railjets sind rund 160 Meter lang und haben zwei Klassen im Inneren. Zwei Rollstuhlplätze finden sich im Mittelwagen mit höhenverstellbaren Seitenwandtischen. Vorgesehen sind unter anderem zehn Fahrradabstellplätze, acht WCs von denen eines barrierefrei ist und Videoüberwachung.

ÖBB-Doppelstockzüge bisher nur im Nahverkehr
Das Interieur des neuen Zuges wurde vom ÖBB-Chef Andreas Matthä, Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) und Stadler-Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler inspiziert. „Die neuen Doppelstock-Railjets werden eines der Highlights sein und mehr Kapazität sowie ein komfortables Fahrerlebnis für die Fahrgäste im Fernverkehr bieten“, erklärte Hanke rund um die 6,1 Mrd. Euro, die bis 2030 in die ÖBB-Flotte investiert werden.
„Mit dem Railjet Doppelstock präsentieren wir ein ganz neues und besonderes Fahrzeug“, gab sich Matthä überzeugt. „Als ÖBB haben wir bereits seit vielen Jahren Doppelstockzüge im Nahverkehr im Einsatz und setzen mit dem neuen doppelstöckigen Fernverkehrszug einen weiteren Meilenstein im modernen Schienenverkehr.“ Die Kapazitäten würden so deutlich steigen.

Auch Westbahn setzt auf Doppelstockzüge
Gänzlich neu sind Doppelstockzüge im Fernverkehr in Österreich allerdings nicht. Die mehrheitlich private Westbahn des Industriellen Hans Peter Haselsteiner setzt auf der Weststrecke schon seit Jahren Doppelstockzüge der Firma Stadler ein.

Er freue sich immer, wenn andere Firmen später auch auf Ideen setzten, die seine Firmen zuerst hatten, konnte sich Haselsteiner kürzlich bei einer Pressekonferenz einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen. Das zeige nämlich, dass man richtig gelegen sei.
25.06.2025, red, wien.ORF.at/Agenturen
ÖBB präsentierten neuen Doppelstock-Railjet
 

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#26
ÖBB-Doppelstockzüge auf Weststrecke
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Die ÖBB ziehen ab heute ihre klassische, 230 km/h schnelle Railjet-Flotte mit mehreren Halten von der Weststrecke ab. Stattdessen fahren barrierefreie Intercity-Züge mit mehr Sitzplätzen. Es sind jene Doppelstockgarnituren, die 2011 von der privaten Westbahn verwendet wurden.
Online seit heute, 6.30 Uhr
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Zum Start der privaten Westbahn zwischen Wien und Salzburg im Dezember 2011 wurden 17 Doppelstockzüge des Schweizer Herstellers Stadler auf die Strecke gebracht. 2019 wurden sie an die Deutsche Bahn verkauft, die sie wegen hoher Kosten und zu geringer Kapazität vor Kurzem an die ÖBB verkaufte. Somit kommen die alten Garnituren jetzt zurück auf die Weststrecke. Für die ÖBB stellen sie dennoch eine Verbesserung dar. Denn die klassischen dunkelroten Railjet-Züge haben nur Platz für 404 Passagiere, die weißen IC-Doppelstockgarnituren 486. Somit gibt es um 20 Prozent mehr Sitzplätze.

Gekaufte Tickets automatisch umgebucht
Die Höchstgeschwindigkeit, etwa im Tullnerfeld, wird aber nur noch 200 kmh betragen, denn für höhere Geschwindigkeiten sind die Garnituren nicht zugelassen. Wer schon Tickets mit Sitzplatzreservierung für eine Railjetverbindung gekauft hat, wurde telefonisch verständigt und passend umgebucht. Kundinnen und Kunden, die nicht erreichbar waren, können sich bei Fahrtantritt an das Bordpersonal wenden, um ihren neuen Sitzplatz zu erhalten.

ÖBB/ Willinger
Bis auf Weiteres fahren IC-Doppelstockzüge auf der Weststrecke

Warten auf neue Railjets Ende 2026
Die zu jeder Stunde fahrenden, schnellen Railjet-Expresszüge mit einer Fahrzeit von 2,25 Stunden bis Salzburg bleiben. Bis auf zwei zusätzliche abendliche Direktverbindungen von und nach Flughafen Wien, verändert sich der Fahrplan auch nicht. Die IC-Doppelstockzüge werden auf den RJ-Verbindungen mit häufigeren Halten fahren, bis die neuen bestellten Railjet-Doppelstockzüge von Stadler ab Ende 2026 nach und nach auf Schiene kommen.
06.10.2025, red, wien.ORF.at

Siehe auch Beitrag #23
ÖBB-Doppelstockzüge auf Weststrecke
 

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#27
Upgrade
Der City Airport Train bekommt neue Doppelstock-Züge
Ab November 2027 sollen zwischen Wien-Mitte und dem Flughafen Wien neue Garnituren unterwegs sein


Der Steuerwagen des neuen City Airport Trains, so wie er ab 2027 auf Schiene kommen soll.
CAT-Hummel

Der City Airport Train (CAT) verpasst seiner Zugflotte ein Upgrade: Ab November 2027 kommen auf der Strecke zwischen dem Flughafen Wien und Wien-Mitte neue, fünfteilige Doppelstockzüge des Typs "Kiss" des Schweizer Schienenfahrzeugherstellers Stadler zum Einsatz. Die speziell für hohe Fahrgastzahlen entwickelte Ausführung "Kiss 200" ist für den stark frequentierten Expressverkehr vorgesehen, wie es in einer Aussendung heißt.


Auch einen frischen Farbanstrich wird es laut den Betreibern geben.
CAT-Hummel

Die neuen Züge präsentieren sich im weiterentwickelten CAT-Design in Grün, Smaragdgrün und Anthrazit. Neben dem markanten Erscheinungsbild setzt der CAT auf großzügige Innenräume, Barrierefreiheit sowie ein klares Wegeleit- und Piktogrammsystem für bessere Orientierung am Bahnsteig, heißt es. Der CAT steht zu 50,1 Prozent im Eigentum der Flughafen Wien AG und gehört zu 49,9 Prozent der ÖBB.
(max, 30.1.2026)

Der City Airport Train bekommt neue Doppelstock-Züge
 

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#28
Neuer ÖBB-Doppelstockzug ab Juni unterwegs
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Die ÖBB haben am Mittwoch ihre neuen Cityjet-Doppelstock-Züge präsentiert. Der Zug absolvierte seine Premierenfahrt auf der Strecke von Wien Hauptbahnhof nach Wiener Neustadt. Bis Ende 2026 sollen 45 neue Doppelstockzüge in der Ostregion im Einsatz sein.
Online seit heute, 16.46 Uhr
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Insgesamt beschafft die ÖBB 109 neue Garnituren, in die sie rund 1,5 Milliarden Euro investiert. Eingesetzt werden die neuen Doppelstock-Züge ab Ende Juni zunächst auf der Strecke von Wien nach Payerbach/Reichenau (Bezirk Neunkirchen).

Langfristiges Haupteinsatzgebiet wird die Nord-Süd-Achse in der Ostregion sein, darunter REX-Verbindungen von Znojmo/Retz über die Nordwestbahn bzw. Břeclav/Bernhardsthal und Wien weiter nach Wiener Neustadt sowie Payerbach-Reichenau.

Mehr Sitzplätze
Die neuen Züge sollen bis zu 25 Prozent mehr Sitzplätze als ihre Vorgänger bieten. Eine sechsteilige Garnitur fasst demnach rund 591 Personen, eine vierteilige rund 371. Die von der Schweizer Firma Stadler gelieferten Züge sind mit bis zu 160 km/h unterwegs und sollen durch ihre Niederflurbauweise barrierefreie Ein- und Ausstiegsbereiche bieten.

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APA/Hans Klaus Techt
109 neue Garnituren wurden von den ÖBB beschafft
APA/Hans Klaus Techt
Die neuen Züge sollen bis zu 25 Prozent mehr Sitzplätze als ihre Vorgänger bieten
APA/Hans Klaus Techt
Die Züge sind mit bis zu 160 km/h unterwegs
APA/Hans Klaus Techt
Die neuen Züge werden ab Juni eingesetzt

Mehrzweckbereiche in jedem Wagen ermöglichen die Mitnahme von Kinderwägen und bis zu 60 Fahrrädern pro sechsteiliger Garnitur. Zwei Rollstuhlplätze mit höhenverstellbaren Seitenwandtischen sowie ein barrierefreies WC mit Wickeltisch sind ebenfalls an Bord. Die Neuanschaffung der Garnituren ist laut Unternehmensangaben Teil des bisher größten Investitionsprogramms der ÖBB, welches 6,1 Mrd. Euro für die Anschaffung von rund 330 neuen Zügen bis 2030 vorsieht.

Hohe Auslastung im Osten
ÖBB-Chef Andreas Matthä verwies bei der Präsentation auf die hohe Auslastung im Osten Österreichs. Rund zwei Drittel der gesamten Nahverkehrsleistung des Unternehmens entfielen auf die Ostregion. Verkehrsminister Peter Hanke hob die Schiene als „elementaren Hebel“ am Weg zur Mobilitätswende hervor, auch Stadler-Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler verwies auf den Beitrag zum nachhaltigen Verkehr.

Niederösterreichs Landeshauptfrau-Stellvertreter und Verkehrslandesrat Udo Landbauer betonte die Vorzüge der neuen Garnituren mit mehr Kapazitäten, die „weniger Gedränge, weniger Stress, mehr Lebensqualität am Weg zur Arbeit“ brächten. In Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hob Landtagsabgeordneter Florian Krumböck indes die Bedeutung der Bahn für Niederösterreich hervor.
06.05.2026, red, noe.ORF.at/Agenturen
Neuer ÖBB-Doppelstockzug ab Juni unterwegs
 
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