Quelle
Gekürzter Auszug:
Bei einer Anhörung im US-Senat zur Nazi-Vergangenheit der Credit Suisse hat der republikanische Senator Chuck Grassley Vorwürfe erhoben. Eine laufende Untersuchung habe Hinweise auf 890 Konten mit potenziellen Nazi-Verbindungen ergeben, erklärte Grassley.
Darunter befänden sich Konten der SS sowie einer deutschen Rüstungsfirma.
Die Credit Suisse beauftragte ursprünglich die Forensikfirma AlixPartners mit einer Untersuchung. 2023 schaltete sich Grassley in den Fall ein.
UBS (derzeitiger Eigentümer der Credit Suisse) - Manager Karofsky betonte, die Bank habe Hunderte Millionen für die mehrjährige Untersuchung aufgewendet, an der gegenwärtig rund 85 Personen arbeiteten. Er verwies auch auf einen Vergleich aus dem Jahr 1999, im Rahmen dessen die UBS und die Credit Suisse 1,25 Milliarden Dollar an Holocaust-Überlebende und ihre Nachfahren bezahlten.
Mit dieser Zahlung wurden Ansprüche in Zusammenhang mit dem stillschweigenden Einbehalten nachrichtenloser jüdischer Vermögen, aber auch mit Nazi-Vermögenswerten, abgegolten. Die damalige Vereinbarung war Karofskys Angaben zufolge abschließend und umfasste auch Tatsachen, die damals noch nicht bekannt waren. Die UBS habe den zuständigen Richter gebeten, eine Anordnung zu erlassen, um den Umfang des damaligen Vergleichs zu bekräftigen.
Gekürzter Auszug:
Bei einer Anhörung im US-Senat zur Nazi-Vergangenheit der Credit Suisse hat der republikanische Senator Chuck Grassley Vorwürfe erhoben. Eine laufende Untersuchung habe Hinweise auf 890 Konten mit potenziellen Nazi-Verbindungen ergeben, erklärte Grassley.
Darunter befänden sich Konten der SS sowie einer deutschen Rüstungsfirma.
Die Credit Suisse beauftragte ursprünglich die Forensikfirma AlixPartners mit einer Untersuchung. 2023 schaltete sich Grassley in den Fall ein.
UBS (derzeitiger Eigentümer der Credit Suisse) - Manager Karofsky betonte, die Bank habe Hunderte Millionen für die mehrjährige Untersuchung aufgewendet, an der gegenwärtig rund 85 Personen arbeiteten. Er verwies auch auf einen Vergleich aus dem Jahr 1999, im Rahmen dessen die UBS und die Credit Suisse 1,25 Milliarden Dollar an Holocaust-Überlebende und ihre Nachfahren bezahlten.
Mit dieser Zahlung wurden Ansprüche in Zusammenhang mit dem stillschweigenden Einbehalten nachrichtenloser jüdischer Vermögen, aber auch mit Nazi-Vermögenswerten, abgegolten. Die damalige Vereinbarung war Karofskys Angaben zufolge abschließend und umfasste auch Tatsachen, die damals noch nicht bekannt waren. Die UBS habe den zuständigen Richter gebeten, eine Anordnung zu erlassen, um den Umfang des damaligen Vergleichs zu bekräftigen.