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EHEMALIGE PULVERFABRIK
Das verlassene Werk
NÖN-Neunkirchen, 18. DEZEMBER 2022
Thomas Wohlmuth

Das ruinöse Herrenhaus ist der letzte Überrest der Pulverfabrik, das Bild zeigt den Zustand 2018.
FOTO: Wikipedia/VikoAravan

Um die ehemalige Pulverfabrik im Föhrenwald ranken sich viele Geschichten. Hier soll der wahren Geschichte auf den Grund gegangen werden.
Wenn man vom Bahnhof St. Egyden der Eisenbahn in Richtung Wiener Neustadt folgt und nach einiger Zeit links abbiegt, gelangt man mitten im Föhrenwald zur Ruine eines einst stattlichen Hauses. Dieses „Herrenhaus“, im Gemeindegebiet von St. Egyden gelegen, ist der letzte Überrest der Pulverfabrik der Firma Dynamit Nobel.

Die Anfänge der Fabrik liegen im Jahr 1890, als mit dem Bau der Werksanlagen im damaligen Gemeindegebiet von Saubersdorf begonnen wurde. Der Standort mitten im Wald und fernab jeder Siedlung hatte den Grund, dass im Falle einer Explosion der Schaden für die Umgebung geringer ausfallen würde. Aus diesem Grund waren die einzelnen Betriebsgebäude wie Kessel- und Maschinenhaus, Trommelhaus, Mischhaus, Vortrocknung sowie Werkstätten auch in großem Abstand zueinander errichtet worden.

Beim Bau der Fabrik waren bis zu 400 Arbeiter beschäftigt, wobei es sich relativ schwierig gestaltete, das gesamte Baumaterial zur abgelegenen Baustelle zu transportieren – ein Umstand, der vielen Bauern aus der Umgebung ein willkommenes Einkommen brachte.

Nach der Fertigstellung wurde mit der Produktion von Granaten begonnen, wobei sich 1911 eine Explosion ereignete, bei der zwei Arbeiter starben. Der Erste Weltkrieg brachte natürlich einen großen Aufschwung für diesen Rüstungsbetrieb und so beschäftigte die Firma Dynamit Nobel zwischen 80 und 100 Mitarbeiter. Auch 1915 ereignete sich eine Explosion, bei der fünf Arbeiter den Tod fanden. Nach Kriegsende wurde der Betrieb stillgelegt und fiel in einen Dornröschenschlaf, der 1938 mit der nationalsozialistischen Machtübernahme jäh endete.

Das Gelände wurde von der deutschen Wehrmacht übernommen, welche ein großes Waldstück rodete, einen Bahnanschluss zum Bahnhof St. Egyden herstellte und etwa 50 weitere Baracken errichtete, diese dienten als Munitionslager, als Sammelstelle für Beutemunition und der Herstellung von neuer Munition aus dieser. Weiters befand sich abgetrennt von dieser Anlage unter dem Decknamen „Maria“ ein sogenanntes „Heimatlager“ für V2-Raketen.

Nach dem Ende des Kriegs kam es zur endgültigen Stilllegung der Anlagen, doch die Munitionsreste im Boden führen bis in die Gegenwart durch Selbstentzündung immer wieder zu Waldbränden in dem Gebiet der ehemaligen Pulverfabrik. Die Ruinen der Betriebsgebäude wurden im Laufe der Zeit abgetragen, nur das „Herrenhaus“ genannte Verwaltungsgebäude blieb stehen und wurde zu einem beliebten Treffpunkt für Jugendliche. Der ständige Vandalismus und die zunehmende Baufälligkeit der Ruine führten 2011 dazu, dass das Gebäude eingezäunt wurde, weiters wurde eine Videoüberwachung installiert. Trotz des schlechten Zustands gibt das „Herrenhaus“ noch eine Idee von einstiger Größe.
"100 Jahre Niederösterreich": Das verlassene Werk

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Wieder Großbrand im Föhrenwald:
Waldbrand August 2013: Beiträge #50 - #62
Waldbrand April 2020: Beiträge #113 - #118

Trockenheit
Großbrand im Föhrenwald in St. Egyden
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Ein Großbrand ist am Mittwochnachmittag in St. Egyden im Bezirk Neunkirchen ausgebrochen. Laut ersten Informationen sind mindestens 20 Feuerwehren im Einsatz. Die Feuerwehr löste im Laufe des Nachmittags die höchste Brandalarmstufe B4 aus.
Online seit heute, 16.59 Uhr (Update: 18.58 Uhr und 21.50 Uhr)
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Die Feuerwehr spricht von 58 Feuerwehren, die derzeit im Einsatz sind. Die Rauchsäulen sind kilometerweit zu sehen, wie mehrere Fotos und Videos aus der Region zeigen.

Der Wald- und Flurbrand war am Nachmittag ausgebrochen, es wurde die höchste Alarmstufe (B4) ausgelöst. Rund 100 Hektar waren betroffen, berichtete Klaus Stebal vom Landeskommando. Über 500 Mitglieder mit 86 Fahrzeugen rückten aus.

Der Einsatz lief am Abend noch, Bezirkskommandant der Feuerwehr Neunkirchen Mario Lukas sprach von einem „sehr, sehr fordernden Einsatz“. Er rechnet damit, dass die Einsatzkräfte noch bis zumindest Donnerstagabend im Einsatz sein werden. „Am Nachmittag war stärkerer Wind, deswegen hat sich der Brand relativ schnell ausgebreitet. Derzeit haben wir weniger Wind. Ich glaube, dass wir das Feuer über Nacht gut unter Kontrolle bekommen.“ 150 bis 200 Feuerwehrkräfte bleiben über Nacht im Einsatz.

Fotostrecke
ORF/Tobias Hollerer
Dutzende Feuerwehren sind im Einsatz
Monatsrevue/Lenger
Die Flammen breiten sich derzeit rasch aus

Privat
Der Einsatz läuft noch

Die Flammen dürften sich aufgrund der enormen Trockenheit sehr rasch ausgebreitet haben. Der Bezirksführungsstab wurde eingerichtet. Drei Hubschrauber des Innenministeriums, zwei des Bundesheeres und einer von Heli Austria sowie die Sonderdienste Waldbrand und Flugdienst standen im Einsatz.

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Auch im Raum Neusiedl an der Zaya, Palterndorf-Dobermannsdorf und Hausbrunn standen rund 15 Hektar Vegetation in Brand. 15 Feuerwehren mit rund 30 Fahrzeugen standen dort im Einsatz. Das unwegsame Gelände erschwerte den Einsatz für die Einsatzkräfte.
05.08.2026, red, noe.ORF.at
Großbrand im Föhrenwald in St. Egyden
 
Zuletzt bearbeitet:

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Föhrenwald: Kampf gegen Glutnester
Nachdem der Brand im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) am Mittwochabend unter Kontrolle gebracht werden konnte, kämpfen die Einsatzkräfte heute gegen Glutnester und ein erneutes Auflodern von Flammen. Sechs Helfer wurden verletzt.
Online seit heute, 6.49 Uhr
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Die Drohnenaufnahmen bestätigen die ersten Annahmen vom Mittwoch: ein Waldgebiet in der Größe von 100 Hektar ist betroffen. In der Nacht konnten die Einsatzkräfte von 500 auf 250 reduziert werden, sagt Bezirksfeuerwehrkommandant Mario Lukas. Der Einsatz läuft intensiv weiter, sowohl mit Einsatzkräften am Boden als auch aus der Luft. „Wir müssen die Bodenfläche durcharbeiten, weil immer wieder lodernde Glutnester darunter sind und die nicht immer gleich erkennbar sind. Das wird schon sicherlich bis am Abend dauern, aber die erste große Gefahr ist erledigt.“

Weiterhin im Einsatz sind auch Donnerstagfrüh drei Hubschrauber, die Löschwasser auf das betroffene Gebiet abwerfen. Zu Gute kommt den freiwilligen Helfern in diesen Stunden, dass es im Einsatzgebiet derzeit nahezu windstill sei, wie Lukas schildert.

Fotostrecke
BFKDO Neunkirchen
Immer wieder lodern Flammen aus Wurzelstöcken auf
BFKDO Neunkirchen
Die Einsatzkräfte müssen sich Stück für Stück durch den Boden arbeiten

BFKDO Neunkirchen
Glutnester werden immer wieder gelöscht

BFKDO Neunkirchen

„Binnen Sekunden war es ein Großbrand“
Unterstützt werden die Einsatzkräfte aus Neunkirchen weiterhin von Feuerwehren aus anderen Bezirken. Lukas spricht von einer „Spitzenleistung“ aller Feuerwehrleute. „Du kommst an deine Grenzen, weil erstens die hohen Temperaturen generell und dann auch noch die Feuertemperatur – das war sicher ein Ausnahmezustand“, sagt er über die Herausforderung des Einsatzes am Mittwoch.

Durch die Trockenheit habe sich der Brand extrem schnell entwickelt. „Da reicht ein kurzer Augenblick“ sagt der Bezirksfeuerwehrkommandant. „Gestern sind die Flammen einfach in Sekundenschnelle größer geworden. Bei der ersten Alarmierung haben sie gesagt, binnen Sekunden war es ein Großbrand.“

Sechs Feuerwehrleute wurden laut dem Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos Klaus Stebal verletzt. Drei Feuerwehrmitglieder zogen sich Verbrennungen zu, drei weitere erlitten eine Rauchgasvergiftung. Im Einsatz stand auch das Rote Kreuz mit mehr als 20 Mitarbeitenden.

Vegetationsbrand auch im Bezirk Gänserndorf
Im Bezirk Gänserndorf bekämpften zahlreiche Einsatzkräfte am Mittwoch einen Vegetationsbrand. Rund 15 Hektar waren laut Bezirkskommando betroffen. Bei dem Brand im Raum Neusiedl an der Zaya, Palterndorf-Dobermannsdorf und Hausbrunn standen 15 Feuerwehren mit rund 30 Fahrzeugen und 130 Mitgliedern sowie die Waldbranddienstgruppe des Bezirks im Einsatz. Mit Hochdruck werde daran gearbeitet, eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern, hieß es vom Bezirkskommando. Bei beiden Großbränden stand das Rote Kreuz mit 40 Mitarbeitenden im Einsatz, teilte Sprecherin Sonja Kellner mit.

BFKDO Gänserndorf
Eine Fläche von 15 Hektar brannte auch im Bezirk Gänserndorf

Waldbrandgefahr weiterhin extrem hoch
Gleich in mehreren Bundesländern ist es am Mittwoch zu Waldbränden gekommen. Der Präsident des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes, Robert Mayer, warnt vor einem weiteren Anstieg. Bereits jetzt seien mehr Brände registriert worden als im gesamten Jahr 2025 – mehr dazu in news.ORF.at.

Mit rund 280 Wald- und Vegetationsbränden seien heuer bereits deutlich mehr als im gesamten Jahr 2025 (160) registriert worden, so Mayer bei einer Pressekonferenz in Wien. In den Jahren 1995 bis 2010 gab es den Zahlen des Verbandspräsidenten zufolge rund 1.700 Waldbrände.
2010 bis 2025 wurden rund 3.000 derartige Ereignisse registriert. „Etwa 80 Prozent der Wald- und Vegetationsbrände sind menschengemacht“, sagte Mayer. Der „Klassiker“ schlechthin sei dabei die weggeworfene Zigarette.
06.08.2026, red, noe.ORF.at
Föhrenwald: Kampf gegen Glutnester
 

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Munitionsteile lösten Waldbrand aus
Der Brand im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) beschäftigt die Feuerwehren nach wie vor. Seit Mittwoch kämpfen hunderte Freiwillige gegen einen der größten Waldbrände in den vergangenen Jahren. Die Ursache dürften Munitionsteile sein.
Online seit heute, 7.06 Uhr (Update: 9.39 Uhr)
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Den Brandermittlern der Polizei zufolge soll der Brand im Föhrenwald durch Munitionsteile einer stillgelegten Fabrik ausgelöst worden sein. Diese Ursache wurde „mit sehr großer Wahrscheinlichkeit“ ermittelt, sagte Polizeisprecher Stefan Loidl am Freitag auf Anfrage. Der in den Teilen enthaltene Phosphor soll sich in der Hitze selbst entzündet haben.

Unterdessen hatten die etwa 200 Einsatzkräfte erneut eine arbeitsintensive Nacht hinter sich. Glutnest um Glutnest arbeiteten sie sich im Föhrenwald vor und löschten mit Löschrucksäcken – eine mühsame Arbeit, immerhin ist eine Fläche von 100 Hektar betroffen.

Außerdem wurde Donnerstagabend der Wind wieder deutlich stärker, schildert Bezirksfeuerwehrkommandant Mario Lukas: „Unsere Angst war, dass das wieder mehr entflammt, aber Gott sei Dank haben wir das gut gelöst. Es gibt kein Feuer mehr, sondern nur noch Glutnester und wir schätzen, dass wir es sehr gut unter Kontrolle haben.“ In der Früh legte sich der Wind wieder und beruhigte damit die Lage.

Lagebesprechung am Vormittag
Am Vormittag wurden Glutnester nach wie vor mittels Drohne aufgespürt und abgelöscht. Nach einem Tausch der Einsatzkräfte in der Früh wurden die örtlichen Helfer von zwei Katastrophenhilfsdienst-Zügen sowie dem Sonderdienst Waldbrand unterstützt. Der Betrieb der Löschhubschrauber konnte mit 8.00 Uhr eingestellt werden. Bis wann „Brand aus“ gegeben werden kann, sei derzeit noch offen – mehr dazu in Föhrenwald: Kein „Brand aus“ in Sicht (noe.ORF.at; 6.8.2026).

dazu in Föhrenwald: Kein „Brand aus“ in Sicht (noe.ORF.at; 6.8.2026).

Fotostrecke
ORF / Tobias Hollerer
Der Einsatz wird nach Einschätzung der Feuerwehr noch einige Tage andauern
ORF / Tobias Hollerer
100 Hektar Wald sind vom Brand betroffen
ORF / Tobias Hollerer
Sechs Hubschrauber haben den Löscheinsatz unterstützt

Bis zum Abend werden die Freiwilligen aus dem Bezirk, aber auch aus anderen Feuerwehren des Landes auf jeden Fall noch gefordert sein. Dann hofft Lukas, den Einsatz wieder etwas zurückfahren zu können, zugleich sprach er allen Beteiligten ein Lob aus: „Das sind top motivierte Leute, die haben gestern super Arbeit geleistet.“

Sechs Verletzte
Durch die Trockenheit hatte sich der Brand am Mittwoch schnell ausgebreitet. Eine Herausforderung war laut Lukas bisher nicht nur der Wind, sondern auch fehlender Regen. Die Löschteiche im Föhrenwald sind leer, deshalb musste am Donnerstag ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet werden. Sechs Feuerwehrleute wurden bisher im Einsatz verletzt.
07.08.2026, red, noe.ORF.at
Munitionsteile lösten Waldbrand aus
 

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Brand im niederösterreichischen Föhrenwald ist gelöscht
Nach vier Tagen wurde der rund 100 Hektar große Brand in Niederösterreich gelöscht. Alte Kriegsmunition dürfte das Feuer ausgelöst haben

St. Egyden am Steinfeld – Der am Mittwochabend entzündete Großbrand im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) wurde am Sonntagabend gelöscht. Zahlreiche Einsatzkräfte waren im Einsatz.


Am Mittwochabend war ein Großbrand im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) ausgebrochen.
APA/JÄGER

Dank an Einsatzkräfte
Das Bezirksfeuerwehrkommando Neunkirchen bedankte sich in Facebook bei allen beteiligten Einsatzorganisationen, den Hubschrauberpiloten sowie den Landwirten, die Löschwasser in Güllefässern bereitgestellt hätten, und privaten Spendern für die Verpflegung mit Essen und Getränken.

Das Feuer im Föhrenwald zählt mit rund 100 Hektar zu den größten in Niederösterreich in den vergangenen Jahren. Laut ersten Ermittlungsergebnissen dürfte es durch Munitionsteile einer Ende des Zweiten Weltkriegs gesprengten Fabrik ausgelöst worden sein.
(APA, 9.8.2026)
Brand im niederösterreichischen Föhrenwald ist gelöscht
 

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Wieder großer Waldbrand in St. Egyden: Siedlung evakuiert
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Im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) brennt es erneut. Ein Großeinsatz der Feuerwehr ist im Gange. Eine Siedlung wurde evakuiert. Die Gemeinde hat ein Notquartier eingerichtet. Der Einsatz wird wohl noch tagelang andauern.
Online seit heute, 13.47 Uhr (Update: 18.03 Uhr)
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84 Feuerwehren mit 700 Mitgliedern bekämpfen weiterhin die Flammen im Föhrenwald in St. Egyden, so Klaus Stebal, Sprecher des Landesfeuerwehrverbands Niederösterreich.

Laut Neunkirchens Bezirksfeuerwehrkommandant Mario Lukas sei das Brandgebiet aber nicht dasselbe wie zuletzt. Es wurde die höchste Alarmstufe (B4) ausgegeben. Eine Siedlung mit 150 Personen nahe dem Föhrenwald wurde evakuiert, die Flammen seien nur noch rund 100 Meter von dieser entfernt gewesen, so Lukas.

Von der Evakuierung betroffen waren Teile der Katastralgemeinde Neusiedl am Steinfeld. Bewohner der Bahnstraße und der Waldstrandsiedlung sowie in der Oberen und Unteren Waldgasse wurden in Sicherheit gebracht. Auch ein Gasthaus in dem betroffenen Gebiet musste schließen. Die Gemeinde habe den Krisenstab einberufen, berichtete Vizebürgermeister Johannes Tinhof.

Betroffene in Gemeindezentrum untergebracht
Unter den evakuierten Häusern war auch jenes von Alexander Wochner. „Innerhalb kürzester Zeit sind die Feuerwehren bereits bei uns durch die Gasse gefahren, ein Feuerwehrauto ist dann bei jedem Haus stehen geblieben und hat gemeint, ich soll unbedingt das Haus verlassen, dieses Mal sei es sehr ernst, der Wind wehe in die verkehrte Richtung für uns, nämlich genau auf die Häuser zu, und es werde gefährlich für uns“, erzählte er gegenüber noe.ORF.at.

Wochner kam gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin bei deren Arbeitsstelle unter. Viele weitere Betroffene kamen unterdessen bei Angehörigen oder Freunden unter. „Für Betroffene werden Feldbetten aufgestellt“, teilte Vizebürgermeister Tinhof der APA mit. Als Notquartier fungiere das Gemeindeamt. Bei Bedarf sollen weitere Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen werden.

Fotostrecke
Stamberg
Im Föhrenwald brennt es wieder, die Feuerwehr steht im Großeinsatz
privat
Die Rauchsäule ist kilometerweit zu sehen

APA/DIANA JAEGER
Eine Siedlung wurde evakuiert

Stamberg
Die Feuerwehr steht im Großeinsatz

Stamberg
Der Einsatz wird zumindest bis Samstagfrüh andauern, hieß es

ORF / Eisinger
Es ist der zweite Waldbrand im Föhrenwald in St. Egyden innerhalb weniger Tage

Löscharbeiten mindestens bis Samstagfrüh
Der ausgedehnte Wald- und Flurbrand war in den Mittagsstunden ausgebrochen. Betroffen sei ein anderes Gebiet als beim Feuer in der Vorwoche, teilte Klaus Stebal weiters mit. Das Ausmaß des Brandes und die Ursache standen vorerst nicht fest, berichtete das Bezirkskommando.

Im Einsatz standen auch der Flugdienst und der Sonderdienst Waldbrand sowie drei Katastrophenhilfsdienstzüge. Zudem unterstützten vier Hubschrauber des Innenministeriums, zwei von privaten Firmen und ein Black Hawk des Bundesheeres bei der Bekämpfung der Flammen in schwer zugänglichen Bereichen. „Die Einsatzkräfte arbeiten weiterhin mit Hochdruck an der Eindämmung des Brandes“, teilte das Bezirkskommando mit.
Das Rote Kreuz war mit 44 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 21 Fahrzeugen an Ort und Stelle. Die Rettungsorganisation unterstützte die Feuerwehr auch bei der Evakuierung der Häuser. Ebenso war der Arbeiter-Samariter-Bund an Ort und Stelle.

Waldbrand auf 100 Hektar Fläche
Die Feuerwehr kämpfte erst vergangene Woche fünf Tage gegen einen Brand im Föhrenwald. Hunderte Feuerwehrleute aus allen Teilen des Landes waren im Einsatz, um die unzähligen Glutnester auf dem Boden zu löschen. In mühsamer Handarbeit mussten sie die Brandherde aufspüren und mit Löschrucksäcken löschen. Mehrere Hubschrauber unterstützten die Kräfte auf dem Boden aus der Luft.

Am Sonntagabend konnte „Brand aus“ geben werden. Mit einer Fläche von 100 Hektar war es einer der größten Waldbrände im Land. Auslöser des brandes waren Munitionsteile – mehr dazu in „Brand aus“ nach fünf Tagen Waldbrand (noe.ORF.at; 10.8.2026).
14.08.2026, red, noe.ORF.at
Großer Waldbrand in St. Egyden: Siedlung evakuiert
 
Heute ist wieder ein Brand ausgebrochen - aber an anderen Abschnitten wie zuvor. Meiner Beobachtung nach waren es zumindest drei Brandherde, auch in der Nähe vom "V2-Fischgrät Lager".
Gegen 13.00 Beginn mit weißem Rauch (Sicht von Neunkirchen) und 45 Minuten später bereits Vollbrand (Sicht von Wiener Neustadt).
Die Rauchentwicklung war sehr intensiv und zog in Richtung Neunkirchen.
 

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Waldbrand: Einzelne Glutnester fordern Helfer
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Beim Großbrand im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) hat sich die Lage am Sonntag weiter entspannt. Vereinzelt flammen zwar noch Glutnester auf, diese können von den örtlichen Feuerwehren jedoch rasch wieder gelöscht werden.
Online seit heute, 13.02 Uhr
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„Wir haben das im Griff. Es schaut super aus“, erläuterte Patrik Lechner vom Bezirksfeuerwehrkommando am Sonntag auf APA-Anfrage. Die Nachlöscharbeiten waren weiterhin voll im Gang und auch Kontrollfahrten über die abgebrannten Flächen wurden durchgeführt. Bis zum endgültigen „Brand aus“ werde es aber wohl noch einige Tage dauern.

Im Einsatz waren aber nur noch die örtlichen Feuerwehren, sagte Lechner. Die zur Unterstützung hinzugezogenen Einheiten konnten wie geplant am Samstagabend abziehen, nachdem um 18.00 Uhr bereits der Bezirksführungsstab aufgelöst worden war. Betroffen waren von dem Feuer insgesamt rund 64 Hektar.

Einsatz läuft seit Freitagmittag
Der Großbrand im Föhrenwald war Freitagmittag ausgebrochen und hatte einen Großeinsatz mit über 830 Feuerwehrmitgliedern und elf Hubschraubern erforderlich gemacht. Die Katastralgemeinde Neusiedl wurde kurzzeitig evakuiert, weil sich die Flammen in Richtung der Wohnhäuser ausbreiteten. Die rund 250 Betroffenen konnten aber noch am selben Abend wieder zurück nach Hause, nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht wurde – mehr dazu in Brand im Föhrenwald: Feuer reichte bis zum Gartenzaun (noe.ORF.at; 15.8.2026).

Fotostrecke
BFK Neunkirchen
Glutnest um Glutnest müssen die Einsatzkräfte löschen
BFK Neunkirchen
Die Arbeit ist für die freiwilligen Helferinnen und Helfer sehr arbeitsintensiv
BFK Neunkirchen
Brandschneisen helfen den Feuerwehren, den Brand zu stoppen
BFK Neunkirchen
Wann der Einsatz beendet werden kann, war am Samstag noch nicht klar
BFK Neunkirchen

Fünf Einsatzkräfte mussten medizinisch an Ort und Stelle versorgt werden. Die Ursache für das Feuer stand vorerst nicht fest. Betroffen war ein anderes Gebiet als beim Brand in der Vorwoche, der sich auf rund 100 Hektar ausgedehnt hatte. Dieser soll laut Polizei durch Phosphor in Munitionsteilen einer Ende des Zweiten Weltkrieges gesprengten Fabrik ausgelöst worden sein. Das Feuer zählt zu den größten in Niederösterreich in den vergangenen Jahren.


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Brand im Föhrenwald: „Noch lange nicht fertig“


Oldtimer-Brand bedrohte Wald
Neben dem Großbrand im Föhrenwald beschäftigten am Wochenende zahlreiche kleinere Waldbrände die Feuerwehren in ganz Österreich. In Waidhofen an der Ybbs wurden die Einsatzkräfte etwa während der Anfahrt zu einem Oldtimer-Brand auf ein Feuer in der Nähe aufmerksam, das über einen Radweg auf einen angrenzenden, ausgetrockneten Wald überzugreifen drohte. Die Feuerwehren konnten die Flammen jedoch rasch unter Kontrolle bringen.

In Tirol brannte am Samstag eine kleine Fläche im Großhanserwald bei Steeg (Bezirk Reutte). Sechs Feuerwehren bekämpften dort rund drei Stunden lang die Flammen. Auch ein Polizeihubschrauber kam aufgrund der schwer zugänglichen Lage zum Einsatz.


16-08-2026, red, noe.ORF.at/Agenturen

Waldbrand: Einzelne Glutnester fordern Helfer
 

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Waldbrand: Munitionsteile wieder Auslöser
Der am Freitag ausgebrochene Großbrand im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) dürfte laut Polizei durch Phosphor in Munitionsteilen ausgelöst worden sein – wie bereits der Brand in der Woche zuvor. Die Feuerwehr ist nach wie vor im Einsatz.
Online seit heute, 10.33 Uhr
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Wie die Polizei am Montag bekannt gab, dürfte Phosphor in Munitionsteilen einer Ende des Zweiten Weltkrieges gesprengten Fabrik erneut der Brandauslöser gewesen sein. Diese Ursache werde „mit sehr großer Wahrscheinlichkeit“ angenommen, teilte eine Sprecherin am Montag mit.
Um die zehn Mitglieder von drei Feuerwehren waren am Montag dabei, Glutnester aufzuspüren und abzulöschen. Unterstützt wurden sie von einer Drohnengruppe. „Wir hoffen auf mehr Regen“, hieß es von der Feuerwehr. Wann „Brand aus“ gegeben werden kann, war weiterhin nicht absehbar.
Die Gemeinde wies auf Gefahr durch umstürzende bzw. beschädigte Bäume in dem betroffenen Gebiet hin, zudem seien nach wie vor Feuerwehrfahrzeuge unterwegs. „Wir ersuchen Sie daher, derzeit von Besichtigungsfahrten in den Brandbereich Abstand zu nehmen und die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit nicht zu behindern“, hieß es am Montag.

64 Hektar betroffen
Mehr als 830 Feuerwehrmitglieder und elf Hubschrauber standen vergangenen Freitag im Einsatz. Weil sich die Flammen in Richtung von Wohnhäusern ausbreiteten, mussten vorübergehend Siedlungen in der Katastralgemeinde Neusiedl am Steinfeld evakuiert werden. Die rund 250 Betroffenen konnten aber noch am selben Abend wieder nach Hause zurückkehren, nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht worden war. Betroffen waren von dem Brand insgesamt rund 64 Hektar.

Eine Woche zuvor hatte sich ein Brand im Föhrenwald auf rund 100 Hektar ausgebreitet. Das Feuer soll ebenfalls durch Phosphor in Munitionsteilen einer gesprengten Fabrik verursacht worden sein. Der Brand gehört zu den größten in Niederösterreich in den vergangenen Jahren – mehr dazu in Munitionsteile lösten Waldbrand aus(noe.ORF.at; 7.8.2026).
17.08.2026, red, noe.ORF.at/Agenturen
Waldbrand: Munitionsteile wieder Auslöser
 
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