josef

Administrator
Mitarbeiter
Hall: 125-Kilogramm-Fliegerbombe entschärft
1770730765837.png

Am Dienstagnachmittag konnten Spezialisten des Entminungsdienstes des Bundesheeres in Hall in Tirol (Bezirk Innsbruck-Land) eine 125 Kilogramm schwere Fliegerbombe entschärfen. Die Bombe war am Vormittag bei Grabungsarbeiten entdeckt worden.
Online seit heute, 12.22 Uhr (Update: 14.28 Uhr)
Teilen
Nach dem Fund der Bombe gegen 9.30 Uhr wurde eine Sperre mit einem Radius von 200 Meter rund um den Fundort errichtet. 170 Menschen im Bereich der Weinfeldgasse im Westen der Stadt mussten ihre Häuser verlassen.

ORF/Roman Wagne
rDie entschärfte Bombe auf der Baustelle

Auch Tiroler Straße wurde gesperrt
Während der Arbeiten wurde der Sperrkreis kurzzeitig auf rund 400 Meter erweitert, auch die B171, die Tiroler Straße, wurde deswegen kurzzeitig gesperrt. Bei der Entschärfung wurde niemand verletzt.

ORF/Roman Wagner
Rund um den Fundort wurde eine Sperrzone errichtet

250-Kilo-Bombe vor Jahren entschärft
Im November 2021 wurde in Hall eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe, die bei Grabungsarbeiten in einem Wohngebiet nahe des Bahnhofs gefunden wurde, entschärft – mehr dazu in 250-Kilo-Fliegerbombe in Hall entschärft. Das Gebiet war abgesperrt, 180 Personen durften wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurück.

ZOOM.Tirol
Vor einigen Jahren wurden in Hall eine 250 Kilogramm schwere Bombe gefunden
10.02.2026, red, tirol.ORF.at
Hall: 125-Kilogramm-Fliegerbombe entschärft
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
OÖ.: Gefährlicher Fund in Schiedlberg - Elfjähriger entdeckt Weltkriegsmunition und Handgranate

Ein außergewöhnlicher und zugleich gefährlicher Fund sorgte am Dienstagnachmittag im Gemeindegebiet von Schiedlberg für einen Polizeieinsatz.
SCHIEDLBERG. Am Dienstag, 3. März, gegen 15.15 Uhr war ein elfjähriger Bub aus dem Bezirk Steyr-Land mit seinem Metalldetektor unterwegs, als er in rund 40 Zentimetern Tiefe auf verdächtige Gegenstände stieß. Wie sich herausstellte, handelte es sich um rund zehn Kilogramm Infanteriemunition sowie eine Handgranate mit Bügel und angebrachtem Sicherungssplint.

Entminungsdienst im Einsatz
Der junge Finder reagierte vorbildlich: Er verständigte seine Mutter, diese rief umgehend die Polizei. Nach dem Eintreffen des Entminungsdienstes wurde die Fundstelle erneut sorgfältig abgesucht. Die aufgefundenen Sprengkörper wurden schließlich fachgerecht geborgen und ordnungsgemäß entsorgt.

Polizei ruft zu Vorsicht auf
Seitens der Einsatzkräfte wird betont, dass bei derartigen Funden größte Vorsicht geboten ist. Verdächtige Gegenstände sollten keinesfalls berührt, sondern umgehend der Polizei gemeldet werden.
04.03.2026, MeinBezirk-Ausgabe Steyr&Steyr-Land, Ulrike Plank
https://www.meinbezirk.at/steyr-ste...-weltkriegsmunition-und-handgranate_a8484971#
 

Geist

Zeitgeschichte im Untergrund
Mitarbeiter
Evakuierungen nach Fund einer Fliegerbombe

Bei Grabungsarbeiten im Donaufeld in Floridsdorf ist am Montagnachmittag eine Fliegerbombe entdeckt worden. Die Arbeiter verständigten gegen 15.45 Uhr den Notruf. Es handelte sich um einen 200-Kilo-Sprengkörper. Das Gebiet wurde großräumig abgesperrt.

Die Exekutive entsendete zunächst einen sprengstoffkundigen Beamten zum Einsatzort in der Ichagasse in Floridsdorf. Der sah sich die Fliegerbombe an und forderte daraufhin den Entminungsdienst des Bundesheeres an. Außerdem wurde das Einsatzgebiet großräumig abgesperrt.

Rund 250 Anrainer wurden evakuiert. Die Berufsrettung betreute sie während des Einsatzes in einem Großraumbus. Auch die Berufsfeuerwehr war im Einsatz. Der Entminungsdienst entschärfte die Bombe gegen 20.00 Uhr. Danach wurde die Absperrung aufgehoben und der Sprengkörper abtransportiert.

Tipps für das richtige Verhalten bei Sprengstofffund

Die Wiener Polizei erinnerte in diesem Zusammenhang an ihre Tipps in solchen Fällen: Wenn sprengstoffverdächtige Gegenstände oder Kriegsmaterial gefunden werden, soll man sich den Auffindungsort merken und sich in eine sichere Distanz begeben. Dann müssen sofort die Notrufe 133 oder 112 gerufen werden. Außerdem dürfen sprengstoffverdächtige Gegenstände und Kriegsmaterial nicht bewegt oder manipuliert werden.

red, wien.ORF.at/Agenturen
Quelle: Evakuierungen nach Fund einer Fliegerbombe
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
Limberg
Panzergranaten entdeckt: Baustelle gestoppt
Bei Grabungsarbeiten in Limberg bei Ziersdorf (Bezirk Hollabrunn) sind zwei Panzergranaten aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Der Entminungsdienst des Bundesheeres musste anrücken. Die Baustelle wurde vorläufig gestoppt.
Online seit heute, 15.46 Uhr
Teilen
1773761306196.png
Gleich zwei Mal innerhalb von 24 Stunden musste der Entminungsdienst nach Limberg ausrücken, berichtete der Strom- und Gasnetzbetreiber Netz NÖ am Dienstag in einer Aussendung. Die beiden Panzergranaten waren bei Grabungsarbeiten im Zuge eines Verkabelungsprojektes entdeckt worden. „Unsere Baufirma sicherte umgehend das Gelände und verständigte die Polizei", so Netz-NÖ-Regionsleiter Thomas Haunold in der Aussendung.


1773761673283.png
Fotos Netz NÖ
Die Kriegsrelikte waren bei Grabungsarbeiten entdeckt worden

Für Anrainer kommt der Fund laut Netz NÖ wenig überraschend: Das Gebiet soll einst als Panzerfeld genutzt worden sein. Das umliegende Gelände soll nun von einer Fachfirma gezielt auf weitere Kriegsrelikte untersucht werden. Bis die Ergebnisse des sogenannten „Granaten-Screenings“ vorliegen, sind die Bauarbeiten eingestellt.
17.03.2026, red, noe.ORF.at
Panzergranaten entdeckt: Baustelle gestoppt
 
Zuletzt bearbeitet:

josef

Administrator
Mitarbeiter
Für Anrainer kommt der Fund laut Netz NÖ wenig überraschend: Das Gebiet soll einst als Panzerfeld genutzt worden sein.
Den von der ORF-NÖ. Redaktion verwendeten Begriff "Panzerfeld" habe ich noch nie gehört! Wurden dort wie die Früchte von Getreide-, Gemüse- oder Kartoffelfeldern "Panzer" angebaut und geerntet? :);):D

Dürften vermutlich am Feld Panzer abgestellt gewesen sein oder es fand dort ein Panzergefecht statt...
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
Immer noch Weltkriegsbomben unter Graz
Vor 15 Jahren ist eine Fliegerbombe am Grazer Hauptbahnhof gefunden und kontrolliert gesprengt worden. Es war die größte Sprengung der vergangenen Jahrzehnte. Laut Bombenblindgängerkataster dürften immer noch dutzende Kriegsrelikte in Graz vergraben sein.
Online seit heute, 17.20 Uhr
Teilen
16.000 Bomben wurden im Zweiten Weltkrieg über Graz abgeworfen. Viele davon liegen auch mehr als 80 Jahre nach Kriegsende noch im Untergrund. Im sogenannten Bombenblindgängerkataster ist festgehalten, wo diese Relikte vermutet werden, schildert der Sicherheitsmanager der Stadt Graz, Gilbert Sandner. Der Kataster ist aus Luftbildaufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg berechnet und erstellt worden.

„Die letzte Aktualisierung hat nach Luftbildfreigaben der Alliierten 2015 stattgefunden. Da sind 190 Verdachtspunkte von Bombenblindgängern entsprechend aufgepoppt. Durch die Bauarbeiten hat es eine Fülle von Sondierungen gegeben. Wir rechnen schon, dass sich diese Anzahl reduziert hat“, so Sandner.

APA/MARKUS LEODOLTER
Nach dem Fund einer Fliegerbombe bei Bauarbeiten am Grazer Hauptbahnhof ist am 25. März 2011, der Grazer Hauptbahnhof evakuiert worden.

Bahnhofsgegend besonders betroffen
Der Kataster ist hier öffentlich einsehbar. Bauwerber oder Firmen können sich bei Bauvorhaben vorab erkundigen, ob in einem Gebiet mit Kriegsrelikten zu rechnen ist. 70 bis 80 derartige Anfragen gibt es jährlich. Ein Großteil der Kriegsrelikte wird im Bereich des Hauptbahnhofs und des Ostbahnhofs vermutet.

„2021 hat es entsprechende Funde von Kriegshelmen in einem Bombentrichter gegeben. Also, es kommt schon immer wieder etwas ans Tageslicht, oftmals ist das harmlos. Manchmal kommen natürlich auch gefährlichere Gegenstände ans Tageslicht.“

Entminungsdienst jedes Jahr im Einsatz
Vor exakt 15 Jahren wurde am Grazer Hauptbahnhof bei Bauarbeiten eine englische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ausgegraben, die kontrolliert gesprengt wurde. Dabei wurden Dutzende Fensterscheiben und 17 Hotelzimmer im benachbarten Hotel Daniel zerstört.

Fotostrecke mit 3 Bildern
ORF
Die Entschärfung der englischen Fliegerbombe vor 15 Jahren hinterließ Schäden in der Bahnhofshalle, …
ORF
… beim Hotel Daniel und vielen weiteren Gebäuden.

ORF
Ein Baggerfahrer stieß zuvor während Bauarbeiten auf die Bombe.

Seit diesem Fund sind in der Steiermark weitere 25 Kriegsrelikte entschärft worden. Österreichweit rückt der Entminungsdienst jedes Jahr etwa tausendmal aus, um Funde aus den Weltkriegen zu sichern.
25.03.2026, red, steiermark.ORF.at

Link:
Bombenblindgängerkataster Graz
Beiträge zum Bombenfund vom 25.03.2011 - Beiträge #54 - #64
Immer noch Weltkriegsbomben unter Graz
 
Zuletzt bearbeitet:

josef

Administrator
Mitarbeiter
Linz
250 Kilo schwere Fliegerbombe gefunden
In Linz in der Nähe des Hauptbahnhofes läuft aktuell ein Großeinsatz der Einsatzkräfte. Eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg ist gefunden worden.
Online seit heute, 18.39 Uhr (Update: 18.41 Uhr)
Teilen

Bei Bauarbeiten ist die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe in der Kudlichstraße Montagabend gefunden worden. Das Gebiet ist aktuell großräumig abgeriegelt. Häuser im Umkreis von 250 Metern werden evakuiert.
30.03.2026, red, ooe.ORF.at
250 Kilo schwere Fliegerbombe gefunden

Update 20.28 h, Bombe entschärft
250 Kilo schwere Fliegerbombe entschärft
 
Zuletzt bearbeitet:

josef

Administrator
Mitarbeiter
Linz
Fliegerbomben: Versteckte Gefahr im Boden

Immer wieder werden – so wie zuletzt Montagabend – bei Bauarbeiten in Linz Fliegerbomben im Boden gefunden. Linz und das Umfeld der ehemaligen Hermann Göring Werke (heute voestalpine) wurden im Zweiten Weltkrieg intensiv mit Bomben beworfen und es ist unklar wie viele Blindgänger noch im Untergrund schlummern.
Online seit heute, 12.40 Uhr
Teilen
Es waren in etwa 13.000 Fliegerbomben, die im Zuge des Zweiten Weltkriegs allein über dem Linzer Stadtgebiet abgeworfen wurden, heißt es aus dem Stadtarchiv.

4.000 Bomben an nur einem Tag
Vor allem der Hauptbahnhof, das heutige Gelände der voestalpine und auch der Hafen wurden bombardiert. Der heftigste Angriff erfolgte am 25. Februar 1945, aus 600 Flugzeugen sind an diesem Tag allein 4.000 Bomben abgeworfen worden. Linz ist vor allem von amerikanischen Streitkräften bombardiert worden.

Bombekataster nicht öffentlich
Laut dem Magistrat gibt es für Linz keinen öffentlich zugänglichen Bombenkataster, auf dem Bombenabwürfe eingesehen werden können. Städte wie Salzburg oder Graz haben einen.

FOTOKERSCHI / WERNER KERSCHBAUMMAYR
Am Montag wurde auf einer Baustelle in der Kudlichstraße eine Fliegerbombe gefunden und entschärft

Anhand historischer Bildaufnahmen der amerikanischen und britischen Luftwaffe hat die Stadt Linz jedoch intern eine Karte, die Bauherren einsehen können. Wäre die Karte öffentlich, könnte sie falsch interpretiert werden, so die zuständige Abteilung im Magistrat Linz.
31.03.2026, red, ooe.ORF.at
Fliegerbomben: Versteckte Gefahr im Boden
 

Anhänge

Andreas

Well-Known Member
Bombentrichter
werden häufig als „bereits abgearbeitet“ wahrgenommen, da die ursprüngliche Detonation erfolgt ist.
In der Praxis stellen sie jedoch ein relevantes Risiko dar. (LinkedIn, Wikipedia)
5.jpg

Historisch wurden diese Krater vielfach zur raschen Geländebereinigung genutzt – oft unter Einbringung von Schutt, Materialresten und auch Munition. Dadurch entstehen inhomogene Verfüllungen mit potenziell gefährlichen Inhalten.
2.jpg

1.jpg

Für Bau- und Infrastrukturprojekte bedeutet das:
Ehemalige Bombentrichter sind gezielt zu untersuchen und im Zuge von Kampfmittelräumungen vollständig freizulegen.
4.jpg

Gefundene Kampfmittel werden dokumentiert und dem Entminungsdienst des Bundesheeres zur fachgerechten Entsorgung übergeben.
3.jpg
 

Geist

Zeitgeschichte im Untergrund
Mitarbeiter
Granate aus Donaukanal „gefischt“

Einen explosiven Fund hat am Samstag ein Wiener gemacht, der mit einer Magnetangel im Donaukanal nach wertvollen Gegenständen gesucht hat: Er fischte eine Granate aus dem Ersten Weltkrieg aus dem Wasser. Der Entminungsdienst entschärfte sie.


LPD Wien
Magnetfischer hatte die Granate an der Angel

Der Magnetfischer rief gegen 15.30 Uhr die Polizei an den Donaukanal, nachdem er einen verdächtigen Gegenstand an der Angel hatte. Der Bereich bei der Freda-Meissner-Blau-Promenade wurde kurzzeitig abgesperrt.

Ein Sprengstoffexperte der Wiener Polizei identifizierte den Gegenstand als Sprenggranate aus dem Ersten Weltkrieg. Der Entminungsdienst des Bundesheers barg die rund 7,5 Zentimeter große Granate und sorgte für den gesicherten Abtransport.

„Kriegsmaterial darf nicht bewegt werden“

Die Wiener Polizei erinnerte am Sonntag an das gebotene Vorgehen in solchen Fällen: „Wenn Sie sprengstoffverdächtige Gegenstände oder Kriegsmaterial auffinden, merken Sie sich den Auffindungsort und begeben Sie sich in eine sichere Distanz. Rufen Sie unverzüglich 133 oder 112. Sprengstoffverdächtige Gegenstände und Kriegsmaterial dürfen nicht bewegt oder manipuliert werden.“

red, wien.ORF.at/Agenturen
Quelle: Granate aus Donaukanal „gefischt“
 

Geist

Zeitgeschichte im Untergrund
Mitarbeiter
Arge Sache, das sieht nach Absicht aus.

Explosion bei Lagerfeuer: Kinder verletzt

In St. Oswald bei Freistadt (Bezirk Freistadt) ist es am Samstagabend bei einer Jugendherberge an einem Lagerfeuer zu einer Explosion gekommen, die durch ein Kriegsrelikt verursacht worden ist. Fünf Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren wurden laut Rotem Kreuz verletzt. Die Polizei ermittelt nun, wie das Kriegsrelikt dorthin gelangte.

Das Kriegsrelikt, das sich unter der Feuerstelle befand, explodierte laut Aussendung der Polizei gegen 20.00 Uhr.
Fünf Kinder einer Jugendgruppe aus dem Bezirk Vöcklabruck, die sich zu diesem Zeitpunkt um die Feuerstelle aufgehalten haben, wurden bei der Explosion verletzt.
Alle fünf Kinder, ein Bub und vier Mädchen, wurden nach der Erstversorgung durch die Rettungskräfte zur medizinischen Abklärung in das Kinderklinikum nach Linz gebracht. Laut Spital wurden die Kinder dort ambulant behandelt. Sie konnten das Krankenhaus noch am Samstag wieder verlassen.

Team Fotokerschi/Tobias Schartner
Feuerwehr, Rotes Kreuz, Polizei und auch Sprengstoffexperten standen im Einsatz

Ermittlungen und Entschärfung

Die Polizei durchsuchte im Anschluss die Umgebung der Feuerstelle und fand dabei in einer zweiten Feuerstelle noch ein weiteres Kriegsrelikt. Ein Sprengstoffexperte und der Entschärfungsdienst wurden hinzugezogen, um die Gefahr zu beseitigen. Wie die gefährlichen Gegenstände dort hingelangten, ist unklar und Gegenstand der Ermittlungen.

red, ooe.ORF.at
Quelle: Explosion bei Lagerfeuer: Kinder verletzt
 

Geist

Zeitgeschichte im Untergrund
Mitarbeiter
Bergsteiger entdeckt scharfe Werfergranate

Ein kroatischer Bergsteiger hat in der Koschuta (Bezirk Klagenfurt-Land) ein Kriegsrelikt entdeckt und die Polizei informiert. Am Montag wurde die scharfe Werfergranate von Experten entschärft.

Der Kroate hatte der Landespolizeidirektion Kärnten per E-Mail den genauen Standort, sowie Bilder des Gegenstandes übermittelt. Aus Sicherheitsgründen wurde sofort eine Sperre der Zufahrtswege zum Einstieg des Klettersteiges veranlasst und der Entminungsdienst angefordert.
Am Montagvormittag wurde der angegebene Fundort vom Polizeihubschrauber aus lokalisiert. Zunächst erfolgte ein Erkundungsflug, um festzustellen, ob sich Bergsteiger im möglichen Gefahrenbereich einer eventuellen Sprengung befinden würden, hieß es in einer Aussendung der Polizei.

LPD Kärnten
Die Werfergranate neben einem Funkgerät

Blindgänger entschärft: Sprengung nicht notwendig

Anschließend wurde ein Beamter des Entminungsdienstes vom Hubschrauber zum Fundort gebracht. Er stellte fest, dass es sich bei dem Fundstück um eine scharfe 12-cm-Werfergranate mit einer Länge von rund 60 Zentimetern handelte. Der Blindgänger konnte vor Ort entschärft werden, eine Sprengung sei nicht erforderlich gewesen, teilte die Polizei mit. Der Gefahrenbereich wurde durch mehrere Polizeibeamte gegen unbefugten Zutritt weitläufig abgesichert. Das Kriegsrelikt wurde in weiterer Folge vom Entminungsdienst zur fachgerechten Vernichtung übernommen.

red, kaernten.ORF.at
Quelle: Bergsteiger entdeckt scharfe Werfergranate
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
Familie findet bei Badeausflug Granatenteile
1784219618751.png

Einen ungewöhnlichen Fund hat eine Familie auf den Schotterbänken an der Donau gemacht. Bei Aggstein (Bezirk Melk) wurden Kriegsmaterial entdeckt, darunter Teile einer Granate und eines Gewehres sowie Patronen. Die Relikte wurden vom Entminungsdienst geborgen.
Online seit heute, 17.43 Uhr
Teilen

Ein Badetag an der Donau, das Wasser hat 24 Grad. Einige Familien suchten Abkühlung auf dem Schotterstrand in Aggstein. Doch dann kam es – wie auch die NÖN berichteten – zum überraschenden Fund, erzählt Jürgen Ziegelwanger: „Mein Onkel war als erstes unten und hat zwei Teile gefunden. Ich bin dann nachgekommen, habe den größeren Bereich abgesucht und dann ein Stück nach dem anderen gefunden.“ Für Ziegelwanger war in der Sekunde klar, dass es sich um Relikte aus längst vergangener Zeit handeln muss. Deshalb informierte er sofort die Polizei. Ein Nachbar, der zufällig vorbeikam und selbst beruflich mit Munitionsbergung zu tun hat, informiert den Entminungsdienst. Beim Fund handelt es sich nicht um Blindgänger, sondern um nicht verschossene Munition, die offenbar nach dem Krieg entsorgt wurde.

Granaten russischer Herkunft
Laut Kampfmittelräumer Stefan Plainer waren es 3,7 Zentimeter große Granaten russischer Herkunft, die alle sehr nah beisammen gelegen sind: „Also kann man davon ausgehen, dass die genau an dieser Stelle in die Donau hineingeschmissen wurden und dadurch, dass der Wasserstand jetzt so extrem tief war, zu Tage getreten sind.“

ORF/Elisabeth Czastka
Auf dieser Schotterbank entdeckte die Familie die Kriegsrelikte

In der Gemeinde Aggstein hat sich die Aufregung in der Zwischenzeit wieder gelegt. Der Badespaß an der Donau geht weiter, sagt Ziegelwanger: „Es kann natürlich sein, dass in der Donau noch irgendwo etwas auftaucht. Das Wasser ist jetzt wieder ein bisschen höher, aber wenn es etwas runtergeht, werden wir wieder schauen, bevor wir hineingehen, aber ich denke, es ist abgesucht.“

Keine akute Gefahr für Badegäste
Baden ist an den Schotterbänken auch weiterhin erlaubt. Es bestünde keine Gefahr, sagt Bürgermeister Josef Kienesberger: „Man muss sowie aufpassen und wenn man etwas Verdächtiges findet, ist es immer wichtig, das sofort zu melden. Eine potenzielle Gefahr geht von Kriegsrelikten natürlich immer aus, aber akute Gefahr besteht nicht.“

Pro Jahr werden in Niederösterreich etwa 8.700 Kilogramm Kriegsmaterial geborgen. Das Material wird durch den Dienst des Bundesheeres abtransportiert und zweimal pro Jahr am Truppenübungsplatz Allentsteig (Bezirk Zwettl) vernichtet – mehr dazu in Zwölf Tonnen Kriegsmaterial gesprengt (noe.ORF.at; 6.11.2025).
16.07.2026, red, noe.ORF.at
 

Geist

Zeitgeschichte im Untergrund
Mitarbeiter
Die Pegel sinken, die Relikte tauchen auf.

Explosives Material im Nussensee gefunden

Rund um den Nussensee im Bezirk Gmunden zwischen Bad Ischl und Strobl gilt ab sofort ein Platzverbot. Wie die Bezirkshauptmannschaft mitteilte, ist dort explosives Material gefunden worden, das vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammt – darunter auch hochexplosiver TNT-Sprengstoff, Granaten und Zünder.

Der Entminungsdienst des Bundesheeres ist bereits im Einsatz. Die Sperre rund um den Nussensee könnte laut Bezirkshauptmann Alois Lanz mehrere Tage dauern, weil der gesamte See untersucht werden soll. Anschließend soll das gesamte Material entsorgt werden. „Der Entminungsdienst schaut, dass die Gefahr dann nicht mehr vorhanden ist“, sagte der Bezirkshauptmann.

Relikte kamen wegen Trockenheit an die Oberfläche

Die Relikte wurden am Samstagabend von Besuchern entdeckt und bei der Polizei gemeldet. Der Pegelstand des Sees ist wegen der anhaltenden Trockenheit so niedrig, dass die Kriegsrelikte zum Vorschein kamen. „Es wird erwartet, dass der Pegel – nachdem Niederschlag weiterhin ausbleibt – weiter sinkt, dann könnten womöglich weitere Relikte zum Vorschein kommen“, so Lanz.

Vorerst ist das Betreten des Uferbereichs des Nussensees sowie das Begehen des Rundwegs verboten. Auch die Bewohner und Wanderer rund um den See sind bereits informiert worden, so die Bad Ischler Bürgermeisterin Ines Schiller (SPÖ).

Der Nussensee ist derzeit extrem ausgetrocknet

Aus der Geschichte wüsste man bereits, dass besonders während des Zweiten Weltkriegs im Nussensee Kriegsmaterial versteckt wurde, so die Bürgermeisterin. „Wenn der See aber normal gefüllt ist, dann kommt man ja beim Schwimmen nicht auf den Boden. Aber so ausgetrocknet wie derzeit habe ich den Nussensee noch nie erlebt.“ Viele Meter Wasser würden fehlen, es müsste etwa zwei Wochen durchregnen, bis sich der See wieder füllen würde.

red, ooe.ORF.at
Quelle: Explosives Material im Nussensee gefunden
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
Bad Ischl
Kriegsrelikte: Sperre bei Nussensee aufgehoben
1785162571285.png

Nachdem am Samstagabend Kriegsrelikte – darunter auch Sprengstoff – im Nussensee bei Bad Ischl (Bezirk Gmunden) entdeckt worden waren, hat der Entminungsdienst des Bundesheeres den See abgesucht. 22 Kilogramm Kriegsschrott wurden am Montag gefunden, die Bezirkshauptmannschaft hob die Sperre am Montagnachmittag auf.
Online seit heute, 16.15 Uhr
Es sei kein zündfähiges Material mehr im Nussensee gefunden worden, so Werner Tobisch vom Entminungsdienst. „Das lässt sich so erklären, dass früher auch die Munition getrennt von den mechanischen Teilen einer Waffe an die Front geliefert wurde. Erst dort wurden die Teile zusammengebaut.“ Die gefundene Munition sei als „handhabungssicher“ eingestuft worden, so Tobisch.

Weiteres Kriegsmaterial gefunden
Am Montag wurden weitere 22 Kilogramm Kriegsmaterial gefunden, davon ging jedoch keine Gefahr aus. Damit sei die Suche vorerst für den Entminungsdienst abgeschlossen. Dennoch appellieren die Fachleute weiterhin zur Vorsicht. Denn es könne sein, dass noch nicht alles an die Oberfläche gekommen sei. Durch die anhaltende Trockenheit könne sich der Nussensee noch weiter zurückziehen. „Werden noch weitere Kriegsrelikte gefunden, dann bitte unbedingt liegen lassen und nicht berühren. Der Fund sollte sofort bei der nächsten Polizeiinspektion gemeldet werden, die Beamten werden sich dann darum kümmern“, so Tobisch vom Entminungsdienst.

Fotostrecke
ORF/Arnold Klement
ORF/Arnold Klement

ORF/Arnold Klement

Auch laut Bezirkshauptmann Alois Lanz sei die Gefahr gebannt: „Der Spezialdienst war hier, alles ist fachgerecht entsorgt worden.“ Ob das tatsächlich die letzten Kriegsrelikte waren, die nach dem Zweiten Weltkrieg im Nussensee versenkt worden waren, könne niemand sagen.

Wanderer fanden die Kriegsrelikte
Aufgrund der Trockenheit entdeckten Besucher die Kriegsrelikte und meldeten den Fund der Polizei. Vorübergehend war das Betreten des Uferbereichs des Nussensees sowie das Begehen des Rundwegs verboten. Auch Bewohner rund um den See wurden informiert.
27.07.2026, red, ooe.ORF.at
Kriegsrelikte: Sperre bei Nussensee aufgehoben
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
Seefeld
Urlauberkind fand Kriegsrelikt in Wildsee
1785527359984.png

Ein neunjähriger Bub aus den Niederlanden, der derzeit mit seiner Familie in Tirol Urlaub macht, hat am Donnerstag im Wildsee in Seefeld (Bezirk Innsbruck-Land) ein Kriegsrelikt gefunden. Laut Polizei handle es sich um den Rest einer Artilleriemunition, von dem keine Gefährdung ausgehe.

Online seit heute, 13.19 Uhr
Teilen
1785527427697.png

Sein Sohn habe beim Schwimmen im Wildsee plötzlich ein Metallteil an seinen Zehen gespürt und es aus dem See gefischt, beschreibt der Vater des Buben den Fund im Internet. Er habe dann sofort die 133 gewählt und den Fund einer Granate gemeldet. Innerhalb weniger Minuten sei die Polizei dagewesen und habe den Bereich abgesperrt, so der Vater.
PI Seefeld in Tirol
Bis zur Abklärung wurde der Uferbereich abgesperrt

Uferbereich abgesperrt und Betreten untersagt
Laut Polizei Seefeld wurde der Nahbereich des Ablageortes in einem Umkreis von ca. 50 Metern abgesperrt. Das Kriegsrelikt sei dann von einem sachkundigen Organ inspiziert worden und als „Rest einer Artilleriemunition“ identifiziert worden. Von dem Teil gehe keine weitere Gefährdung mehr aus, so die Polizei. Das Kriegsrelikt wurde sichergestellt und vom Entminungsdienst des BMI übernommen.
31.07.2026, red, tirol.ORF.at
Urlauberkind fand Kriegsrelikt in Wildsee
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
Karawanken
Deutscher fand Granate bei Klettersteig
Ein Kletterer aus Deutschland hat in den Karawanken im Rosental eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Nachdem er bei der Polizei Alarm geschlagen hatte, musste das Fundstück noch an Ort und Stelle gesprengt werden.
Online seit heute, 11.11 Uhr
Teilen
Es hätte eine schöne Klettertour auf den Lärchenturm werden sollen, einer der spannendsten Gipfel in den Karawanken im Bereich der Koschuta. Als der deutsche Kletterer den beliebten Steig am frühen Montagnachmittag in Angriff nehmen wollte, fand er im Zustiegsbereich die Werfergranate aus dem Zweiten Weltkrieg.

Polizei Kärnten
Gefundene Granate

Sperrkreis schützte vor Kriegsmaterial-Splittern
Nach dem Notruf bei der Polizei Ferlach wurden Experten des Entminungsdienstes mit dem Polizeihubschrauber eingeflogen. Sie entschieden sich dazu, das Kriegsrelikt mit acht Zentimeter Durchmesser an Ort und Stelle zu sprengen. Eine Bergung des hochexplosivenFundstücks wäre zu gefährlich. Um die Fundstelle wurde ein Sperrkreis von einem Kilometer eingerichtet. Das sei üblich, um Passanten vor Splittern zu schützen, hieß es von den Experten. Um 16.11 Uhr gelang dann die kontrollierte Sprengung. Der Gefahrenbereich wurde im Anschluss wieder freigegeben.

Polizei Kärnten
Fundstelle

Polizei rät: Bei Funden sofort Alarm schlagen
Am Dienstag ist bei Prachtwetter ein ungehinderter Aufstieg auf den Lärchenturm wieder möglich. Dass in den Karawanken Kriegsrelikte gefunden werden, sei laut Polizei keine Seltenheit. Immer wieder muss der Entminungsdienst im betreffenden Gebiet ausrücken. Fundstücke sollten keinesfalls berührt oder bewegt werden. Ein Notruf bei der Polizei sei die einzig richtige Reaktion, hieß es.
04.08.2026, red, kaernten.ORF.at
Deutscher fand Granate bei Klettersteig
 
Oben