"Bergputzer" in Salzburg

josef

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#1


Bergputzer in Mönchsbergwand im Einsatz
In der Stadt Salzburg sind diese Woche die Bergputzer im Einsatz. Hoch über den Dächern der Stadt befreien sie die Felswände des Mönchsbergs von lockerem Gestein. Durch die Arbeiten kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Die Arbeiten finden im Salzburger Stadtteil Mülln im Bereich des Klausentors statt. Die Bergputzer kontrollieren mögliche Gefahrenquellen in der Mönchsbergwand, um beispielsweise lockeres Gestein frühzeitig zu erkennen.


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Immer wieder muss die unterm dem Mönchsberg verlaufende Straße während der Arbeiten gesperrt werden

Während der Arbeiten mit Straßensperren zu rechnen
Der Fels wird von losem Gestein gesäubert, das Felsmaterial wird dann abgeschlagen und abtransportiert. Dafür muss der Verkehr immer wieder angehalten werden, auch Gehwege werden gesperrt. Die Arbeiten in der Mönchsbergwand dauern voraussichtlich noch bis zum 19. Juli.


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Zwei Bergputzer beim Abseilen über die Mönchsbergwand

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Publiziert am 10.07.2018
Bergputzer in Mönchsbergwand im Einsatz
 

josef

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#2
"Bergputzer" sanieren auch alte Stadtmauer:



Salzburger Stadtmauer wird aufwendig saniert
Knapp 400 Jahre alt sind die Mauern auf den Salzburger Stadtbergen. Diese steinernen Bollwerke sollten die Stadt im Dreißigjährigen Krieg gegen Feinde beschützen und sind heute vor allem eine Herausforderung für Bautechniker.
Weil vor allem Hitze und Frost am Gemäuer nagen, muss die Stadt enormen Aufwand treiben, um das historische Erbe zu sichern und Gefahren durch abstürzende Steine zu verhindern. Unweit des Kuppelwieser-Schlösschens auf dem Mönchsberg hat Fürsterzbischof Paris Lodron die Wehrmauer bauen lassen, um die Stadt Salzburg im Dreißigjährigen Krieg nach Norden abzusichern.

Vom Verteidigungsbollwerk zur Stützmauer

Nicht nur Regen, Wind und Wetter haben den Bollwerken seither arg zugesetzt, sagt Tobias Fusban, Amtsleiter der Abteilung Hochbau der Stadt Salzburg: „Die Mauern sind als Verteidigungsanlage errichtet worden, und haben heute natürlich einen anderen Zweck. Jetzt dienen sie eher als Stützmauern und als solche müssen sie jetzt auch saniert werden, weil sie für diese Funktion eigentlich nicht erbaut wurden.“


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Einzelteile müssen nummeriert werden
13 Mann der Bergputzer und Mitarbeiter einer Spezialfirma müssen die Mauer nun metertief im Felsen verankern. Die Wehrmauer muss am Ende wieder möglichst orginalgetreu aufgebaut werden, erklärt Bergputzermeister Jörg Benesch: „Wir dürfen keine Teile der Mauer entfernen, sondern müssen alles so behalten wie es war. Dazu werden die Teile nummeriert damit der Originalzustand erhalten bleibt.“ Das fordert einerseits der Denkmalschutz, andererseits erleichtert es auch das Zusammensetzen der einzelnen Teile, sagt Benesch.


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Sanierung extrem aufwendig
Genaue Baukosten für die gesamte Sanierung der Wehrmauern lassen sich nur schwer vorhersagen sagt Amtsleiter Fusban. Das ließe sich nicht nach der Länge der Abschnitte bemessen, der Aufwand bemesse sich eher nach der Höhe und der Zugänglichkeit, sagt Fusban.

400 Jahre alt ist die alte Wehranlage am Mönchsberg. Jetzt wird die für die Stadt wichtige Stützmauer aufwendig saniert

Kräne stehen am Mönchsberg aus Platzmangel nicht zur Verfügung. Zudem erschweren die aktuellen Temperaturen die Arbeit, bestätigt Jörg Benesch: „Zeitweise hat es in der Wand über 40 Grad, das ist eine große Belastung für die Arbeiter.“


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Wo die nächsten Mauerstellen zu sanieren sind, entscheiden Geometer, die jede Mauerbewegung mit Laserreflektoren millimetergenau erfassen.

Publiziert am10.08.2018
Salzburger Stadtmauer wird aufwendig saniert
 
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