"Airpower" 2013, 2016 u. 2019 - Flh. Zeltweg

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#25
Airpower hebt 2019 wieder ab
Nach dreijähriger Pause kehrt nächstes Jahr die Airpower in die Steiermark zurück: Die größte Flugshow Europas findet am 6. und 7. September in Zeltweg statt. Am Donnerstag wurden in Graz Details präsentiert.
Bei der letzten Airpower 2016 zeigten 240 Fluggeräte aus aller Welt vor rund 300.000 Zusehern im Murtal ihre Flugkünste am steirischen Himmel - mehr dazu in Über 300.000 Besucher bei der Airpower16 (3.9.2016).


APA/Erwin Scheriau
Airpower 2016

Ähnliches erhoffen sich die Veranstalter auch nächstes Jahr, sagt Airpower-Projektleiter Arnold Staudacher vom Bundesheer: „Wir haben bereits jetzt 29 Nationen eingeladen, die wieder gerne die Airpower besuchen möchten. Die Airpower ist für die Flying Community das, was der Nachtslalom für die Ski-Community ist, und das ist auch wieder in der Steiermark, und das freut uns. Wir werden wieder an die 250 Fluggeräte haben, davon etwa 50 vom österreichischen Bundesheer.“

In den vergangenen Jahren waren Teams aus Ländern mit zuletzt krisenhafter Entwicklung zu Gast gewesen, wie die „Turkish Stars“ oder die „Saudi Hawks“. Welche Kunstflugstaffeln 2019 in Zeltweg fliegen werden, lasse sich noch nicht sagen, so Staudacher: „Wir müssen abwarten. Es wird aber ein bunter Mix an Staffeln zu sehen sein.“

Kunasek: Werbung in zweierlei Hinsicht
Verteidigungsminister Mario Kunasek sieht die Airpower auch als Veranstaltung, um das Bundesheer zu präsentieren und zu bewerben, „weil wir damit auch darstellen können, welche Leistungen auch sonst über das Jahr hinweg für die Bevölkerung erbracht werden, also auch ein Werbefaktor für das Bundesheer. Und auch eine Personalwerbemaßnahme: Wir hoffen, dass wir damit auch junge Menschen ansprechen.“

Allein das Bundesheer wird laut Kunasek rund 60 Flugvorführungen durchführen, 4.000 Soldaten werden im Einsatz sein. 3,6 Millionen Euro kostet die Airpower - finanziert wird sie jeweils zu einem Drittel vom Bund, vom Land und von Red Bull.

Schützenhöfer: „Von unschätzbarem Wert“
Die Wertschöpfung, die die Veranstaltung für die Steiermark bringe, sei enorm, so Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer - sie liege bei acht Euro pro geförderten Euro -, und auch der touristische Werbeeffekt für die Steiermark sei von unschätzbarem Wert. Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer (SPÖ) sagte am Donnerstag, mit der Airpower könne sich die Steiermark in der Welt positionieren.

„International anerkannt“
Doch vor allem was den Umwelt- und Klimaschutz betrifft, steht die größte Flugshow Europas in Verruf - Verteidigungsminister Kunasek hält den Kritikern entgegen: „Die Airpower hat eine internationale Anerkennung, es gibt kaum vergleichbare Flugshows, die Airpower hat auch bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, das heißt, wir können stolz auf diese Veranstaltung sein. Kritiker wird es immer geben.“ Kunasek betonte auch, dass es bei der kommenden Airpower sowohl am Boden als auch in der Luft wieder höchste Sicherheitsstandards geben werde.

06.12.2018
Einige Fotos aus 2016:






































Alle Fotos APA/Erwin Scheriau

Airpower hebt 2019 wieder ab
 

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#26
Airpower 2019

Eurofighter sollen Werbung in Ischgl machen
Mit einer Flugshow samt Eurofighter-Überflug bewirbt Ischgl das große Saison-Abschlusskonzert Ende April. Für den Flug der Jets über Ischgl fließe kein Geld, es sei eine Werbeaktion in eigener Sache, heißt es beim Verteidigungsmnisterium.

Als Kosten für eine Flugstunde mit dem Eurofighter werden 67.000 Euro kolportiert. Der Überflug von zwei Eurofightern in Ischgl verursache aber keine zusätzlichen finanziellen Belastungen, versichert man beim Bundesheer.


Bundesheer
Eurofighter beim Flug über die Alpen

Werbung in eigener Sache für Airpower-Flugschau
Der Abstecher der beiden Eurofighter in Tirol anlässlich des Saison-Abschlusskonzerts am 30. April auf der Ischgler Idalp werde im Zuge der ohnehin vorgesehenen Übungsflüge absolviert. Gedacht ist dieser Eurofighter-Einsatz laut Verteidigungsministerium Ministerium als Werbung in eigener Sache für die Airpower-Flugschau im September, die in Zeltweg in der Steiermark stattfindet.


Bundesheer
Eurofighter über Innsbruck

Das Bundesheer will mit der Show auch Job-Interessenten ansprechen: Piloten, Lotsen und Flugtechniker würden dringend gebraucht. Die Kosten von 3,6 Millionen Euro für die Airpower teilen sich übrigens Bundesheer, Land Steiermark und der Redbull-Konzern als Veranstalter.

Publiziert am 23.04.2019
Eurofighter sollen Werbung in Ischgl machen
 

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#27
Das Training hat begonnen
Die nicht unumstrittene Flugshow „Airpower“ geht in einem Monat in Zeltweg über die Bühne. Die Vorbereitungen und Trainings laufen:
Airpower: Vorbereitungen auf Hochtouren
In Zeltweg laufen die Vorbereitungen für die Airpower, zu der am 6. und 7. September rund 300.000 Besucher erwartet werden, auf Hochtouren. Es werden auch wieder Eurofighter des Bundesheers im Rahmen der Flugshow im Einsatz sein.

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300.000 Besucher erwartet
Für die beiden Showtage am 6. und 7. September werden in Zeltweg rund 300.000 Besucher erwartet.
So umstritten die heimischen Eurofighter politisch nach wie vor sind – spektakulär anzusehen und beeindruckend laut sind sie aus der Nähe erlebt allemal: Mit 70.000 PS Triebwerkspower und über 2.400 km/h Höchstgeschwindigkeit gehören die Maschinen zu den leistungsstärksten Kampfjets der Welt.

Körperliche Schwerstarbeit
Bei der für Journalisten zugänglichen Trainingseinheit in Zeltweg wurde am Dienstag ein Ausschnitt des aktuellen Programms gezeigt – von Loopings über Rollen bis zu spektakulären Kurven der 16 Tonnen schweren Jets ist alles dabei.

Im Cockpit wird körperliche Schwerstarbeit geleistet, betont auch Dietrich Springer, selbst Eurofighter-Pilot und gleichzeitig Flugdirektor der Airpower: „Es beginnt bei sehr engen Kurven oder Abfangmanövern – da treten die höchsten Belastungen auf, bis zu neun G. Das ist die neunfache Erdbeschleunigung. In diesem Fall wiege ich mit Ausrüstung schon mal 800 Kilo in dem Flugzeug. Darauf muss ich mich vor allem körperlich gut vorbereiten.“

Ein organisatorisches Mega-Event
Dass die Airpower die Bezeichnung Mega-Event wahrlich verdient, beweisen nicht zuletzt die organisatorischen Eckdaten: Rund 200 Fluggeräte, pilotiert von Fliegern aus 20 Nationen, ein riesiges Rahmenprogramm am Boden und insgesamt mehr als 6.500 Menschen, die an der Umsetzung beteiligt sind.
Dass das Ganze angesichts der verbrannten Kerosin-Mengen nicht gerade klimafreundlich ist, sorgt vielerorts für Kritik: Die heimischen Eurofighter würden dabei aber keine zusätzlichen Flugstunden absolvieren, betont Bundesheer-Sprecher Pierre Kugelweis: „Es werden bei der Airpower Einsatzverfahren gezeigt, die der Pilot bei seiner Aufgabe als Teil der Luftraumüberwachung sowieso zu erfüllen hat: also keine zusätzlichen Flugstunden, ein zusätzliches CO2.“

Link:
Wirtschaft: Airpower: Vorbereitungen auf Hochtouren
 

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#28
Klimaschützer üben harte Kritik an Airpower

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In einem Monat findet in Zeltweg wieder die Airpower statt. Mehr als 200 Flugzeuge nehmen heuer daran teil. Doch die Kritik an der Veranstaltung nimmt zu: Den Aktivisten der „Fridays for Future“-Bewegung aus Graz und den Grünen ist sie ein Dorn im Auge.
Exakt einen Monat vor der Airpower wird seit Montag für die große Flugshow auf dem Militärflughafen Zeltweg trainiert. Während sich die Piloten auf ihre Manöver konzentrieren, mehrt sich die Kritik an der Großveranstaltung.

„Sehr kontraproduktiv“
Maximilian Berge von der Grazer „Fridays for Future“-Bewegung hat sogar einen Brief an Bundespräsident Alexander Van der Bellen geschrieben: Er müsse als Oberbefehlshaber des Bundesheeres eine Absage der Airpower erwägen.
„Die Bedenken bestehen darin, dass die Airpower null dazu beiträgt, unsere Zukunft zu erhalten. Diese Veranstaltung ist sehr kontraproduktiv – wenn wir einerseits einen hohen Klimaschutz fordern und dann solche Veranstaltungen veranstaltet werden, wo Hunderttausende Kilogramm CO2 in die Luft geblasen werden“, so Berge.

„Kommen auf zwei Millionen Kilogramm CO2!“
Die hohen Schadstoffwerte sind auch den Grünen ein Dorn im Auge. Der Murtaler Bezirkssprecher Erwin Webersink hofft, dass die öffentliche Klimadebatte dazu führe, dass es heuer die letzte Airpower sei. Bereits nach der Airpower 2009 ließ er die Kerosin- und CO2-Emmissionen der Veranstaltung hochrechnen.
„Die Studie hat ergeben, dass der An- und Abreiseverkehr zu einem CO2-Ausstoß von 1,6 Millionen Kilogramm führt. Laut offiziellen Angaben des Bundesheeres werden beim Flugverkehr zur Airpower mindestens 150.000 Liter Kerosin verbrannt in diesen beiden Tagen. Da haben wir noch einmal eine knappe halbe Million Kilogramm CO2. Wir kommen in Summe auf zwei Millionen Kilogramm CO2!“, empört sich Webersink.

Link:

Chronik: Klimaschützer üben harte Kritik an Airpower
 

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#29
Programm zur Airpower präsentiert

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Zum achten Mal findet kommende Woche in Zeltweg die Airpower statt. Die nach Angaben des Bundesheeres größte Flugshow Europas will wieder mit Superlativen punkten – am Mittwoch wurde das Programm präsentiert.
Die Vorbereitungen für die Airpower, zu der am 6. und 7. September rund 300.000 Besucher erwartet werden, laufen auf Hochtouren, insgesamt sind 6.500 militärische und zivile Mitarbeiter beteiligt.

Internationales Prestige-Projekt
Es handle sich bei der Airpower um ein internationales Prestige-Projekt, sagt Projektleiter Arnold Staudacher vom Bundesheer: „Die Airpower ist sicher eine einzigartige Veranstaltung auch im europäischen Rahmen, wir spielen hier in der ‚European League‘ mit“. Die Kosten werden laut Staudacher gedrittelt: „Die Airpower kostet 3,6 Millionen Euro an normalen Mitteln, die wir gemeinsam mit unseren Partnern – dem Land Steiermark und der Firma Red Bull – aufbringen.“

Breites Programm, aber ohne Hercules und Luftlandung
Es wird wahrscheinlich keinen Überflug einer Heeres-Hercules C-130 und auch keine großangelegte Luftlandung – damit muss auch die traditionelle Abfangübung umgestaltet werden: Hier springen die Flying Bulls ein – eine Falcon 900 spielt den Part des Hasen, den die Eurofighter stellen und begleiten sollen. Auch der aufwändige, aber spektakuläre Teil des Programms – Fallschirmabsprünge und Hubschrauberanlandungen des Jagdkommandos und des Luftlandesbataillons 25 – gibt es heuer nicht.

Dafür treten beliebte „Stammgäste“ auf: die Kunstflugteams Frecce Tricolori, die Patrouille Suisse oder die spanische Patrulla Aguila. Außerdem sind einige spezielle, noch nicht gesehene Ereignisse geplant: So sollen zwei Doppeldecker aus der Zeit des Ersten Weltkriegs in einer Art Luftkampf antreten. Gleiches gilt für historische Maschinen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs (Focke Wulf 190, Spitfire und Corsair), für Maschinen aus der Zeit des Korea-Krieges (F-86 „Sabre“ und MiG-15) sowie zwei Eurofighter.

APA/Peter Kolb
Am Mittwoch wurde auch ein spezielles Airpower-Branding für einen Eurofighter enthüllt: Dieser trägt am Leitwerk das grün-graue Rautenlogo des Heeres und eine rot-weiß-rote Flugschleife und drei Eurofighter-Symbole.

Flying Bulls-Chefpilot Raimund Riedmann sagte am Mittwoch, beim sogenannten Aerobatic Triple werden ein Hubschrauber BO-105, ein Flächenflugzeug Edge 540 und vier Skydiver gemeinsam zu sehen sein. „Allerdings drehen wir die Sache auch um: So umrundet bei uns heuer nicht das Flugzeug im Geradeausflug den Helikopter, sondern umgekehrt“, sagte Riedmann.

Schützenhöfer: Ehre und Wirtschaftsfaktor
Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) sprach am Mittwoch von einer Ehre, dass die größte Flugshow Europas in der Steiermark stattfindet. Er verwies auch auf den Wirtschaftsfaktor – immerhin seien bei den bisherigen sieben Airpowers rund zwei Millionen Besucher gezählt worden. 80 steirische Unternehmen leben von der Luftfahrt-Zulieferung – insgesamt mache das 3.000 Arbeitsplätze, so Schützenhöfer.

Vielleicht die letzte Airpower
Im Vorfeld gab es auch immer wieder Kritik – einerseits wegen der Luftverschmutzung, andererseits wegen der Verherrlichung von Kriegsmaschinen – mehr dazu in Airpower: Gegner wollen „Peacehour“; außerdem hätte die finanziell schwierige Lage des Bundesheeres die Veranstaltung fast zum Kippen gebracht: „Wir haben alle Kräfte zusammengebracht, damit wir das noch ermöglichen können, vielleicht können wir das aber schon morgen nicht mehr. An der prekären finanziellen Lage des Bundesheeres ändert das gar nichts, da ist nichts zu beschönigen“, so Projektleiter Arnold Staudacher.
red, steiermark.ORF.at/Agenturen

Link:
Lifestyle: Programm zur Airpower präsentiert
 

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#30
Klimaexperte: Airpower „Luxusemissionen“

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Gegner der Airpower kritisieren vor allem die große Umweltbelastung – und diese Kritik ist gerechtfertigt, sagt der Klimaexperte Gottfried Kirchengast: Er spricht von „Luxusemissionen“, die sich Österreich eigentlich nicht leisten kann.
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Die Symbolwirkung der Flugshow sei verheerend, so Gottfried Kirchengast, der Leiter des Wegener-Instituts für Klima und Globalen Wandel an der Universität Graz.

2.000 Tonnen CO2
Nach Angaben des Bundesheeres werden bei der Airpower 150.000 Liter Kerosin verbrannt – das entspricht 414 Tonnen CO2-Emissionen; dazu kommen geschätzt noch mehr als 1.500 Tonnen CO2-Emissionen, die die An- und Abreise der erwarteten 300.000 Besucher verursacht. In Summe sind das 2.000 Tonnen CO2 – so viel, wie 2.000 Fluggäste von Wien nach New York verursachen.

Für Klimaforscher Kirchengast stellt sich die Frage: „Soll sich ein Land, das derzeit noch immer flächig in einem gewissen Klimapolitikversagen drinsteckt – es ist uns in Österreich ja weiterhin noch nicht gelungen, wirklich strukturell unsere Emissionen abzubauen – diese Art von Luxusemissionen leisten?“

„Was hat der Flughafen mit Flugemissionen zu tun?“
Bundesheer-Sprecher Michael Bauer hat die Klimakritik an der Airpower in der Zeitung „Die Presse“ als „heuchlerisch“ bezeichnet: Der CO2-Ausstoß stehe in keiner Relation zum privaten Flugverkehr. Mit solchen Argumenten kann der Klimaforscher nichts anfangen: „Das ist die Argumentationslinie, auch wenn der Flughafen sagt, ich hab’ nichts mit den Flügen und den Flugemissionen zu tun, weil ich bin nur der Flughafen. Der Punkt ist hier: Wir müssen zur Ernsthaftigkeit kommen, wir müssen unterscheiden, was sind eher Luxusemissionen im Vergleich zu Grundbedürfnisemissionen.“

„Aus dem Zug der Lemminge aussteigen“
In der Region wird die Durchführung von Großevents wie der Airpower oder des Formel 1-Grand Prix in Spielberg mit der Wertschöpfung argumentiert. „Der Region Aichfeld und der ganzen Obersteiermark ist eine Regionalentwicklung zu wünschen, wo ich eben Wertschöpfung und Arbeitsplätze habe, die aber zukunftsfähiger und klimagerechter sind.“ Man müsse aus dem Zug der Lemminge aussteigen, der Richtung Klimakrisenabgrund führt, so Klimaforscher Kirchengast.

Links:
Umwelt: Klimaexperte: Airpower „Luxusemissionen“

Aktuell in steiermark
 

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#31
Die Airpower im Überblick

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Rund 200 Fluggeräte aus über 20 Nationen werden bei der Airpower am Freitag und Samstag in Zeltweg am Start sein. Rund 300.000 Besucher werden erwartet – hier finden Sie die wichtigsten Informationen für einen Besuch im Überblick.
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Am Freitag und Samstag veranstaltet das Bundesheer gemeinsam mit dem Land und Red Bull bereits zum achten Mal die spektakuläre Flugshow am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg. An beiden Showtagen beginnt der Einlass um 7.00 Uhr, das Programm dauert von 9.00 bis 18.00 Uhr – die Show ist an beiden Tagen dieselbe (Airpower). Das Gelände ist bis 19.00 Uhr zu verlassen.

Regeln für den Besuch
Vor dem Besuch der Flugshow ist zu beachten, dass gewisse Dinge nicht mitgenommen werden dürfen: Darunter befinden sich Waffen, Gegenstände, die als Waffe verwendet werden können, Haustiere, Pyrotechnik, Laserpointer, Sonnenschirme, Liegestühle, Gashupen und Tröten, Glasflaschen, Drohnen, Funkgeräte, Motorradhelme – hier finden Sie eine genaue Liste der verbotenen Gegenstände (Airpower).

Anreise mit Rad, Bus, Bahn oder Auto
Im Großraum Zeltweg ist aufgrund des Besucheransturms mit Verzögerungen zu rechnen – die Veranstalter fordern deswegen auf, das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln zu nutzen. Für Räder stehen vor dem Areal eigene Abstellplätze parat, da die Mitnahme ins Gelände verboten ist. Der Zugverkehr nach Zeltweg wird aufgestockt, und es ist auch eine Anreise mit dem Nostalgiezug ab Salzburg, Wien und Wiener Neustadt möglich – hier finden Sie alle Anreisemöglichkeiten im Detail aufgelistet (Airpower).

Wer mit dem Auto von Westen kommt, hat die Möglichkeit, das Fahrzeug bereits in Fisching abzustellen, von Osten Kommende in Kraubath, an jeweils eigens eingerichteten Park&Ride-Stellplätzen. Um von dort zum Airpower-Gelände zu gelangen, verkehren Shuttlezüge im Zehn- bis 15-Minuten-Takt zwischen Kraubath und Zeltweg – die Fahrt ist kostenlos. 14 Bus-Shuttles fahren von Fisching alle 15 bis 25 Minuten kostenlos zum Bahnhof in Zeltweg und wieder retour. Die Shuttlezüge und -busse sind ab 7.00 bis etwa 20.30 Uhr im Einsatz.

ÖAMTC

Auch direkt rund um das Veranstaltungsareal stehen für Pkws, Motorräder und Busse Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Für das Parken rund um das Areal sowie im Park&Ride wird ein Unkostenbeitrag eingehoben, der erlaubt, die Parkflächen ab 7.00 und bis 22.00 Uhr zu nutzen.

Im Großraum Zeltweg, entlang der Murtal Schnellstraße (S36), der Friesacher Straße (B317) und der Obdacher Straße (B78) ist aufgrund des Besucheransturms mit Verzögerungen zu rechnen. Die Parkmöglichkeiten sowie Verstärkungen der ÖBB-Regionalzüge und Sonderzüge sollen die Straßen entlasten. Der ÖAMTC empfiehlt dennoch, frühzeitig anzureisen, da im Fall von Behinderungen erfahrungsgemäß rasch Staus entstehen können.

300.000 Besucher erwartet
Die Veranstalter rechnen mit großem Besucherandrang. Mit dem Lageplan behalten Sie den Überblick.

Was Sie dabei haben sollten
Von den Veranstaltern wird empfohlen, ein Fernglas, einen Gehörschutz, Picknickdecken, einen Sonnenschutz und einen amtlichen Lichtbildausweis mitzubringen. Neben den Flugshows bietet die Airpower einen eigenen Kinderbereich an – die Benützung kostet pro Kind sechs Euro. Eine Altersbegrenzung gibt es für den Besuch der Airpower zwar nicht, aufgrund der Eigenheiten einer Flugshow – etwa die Lärmbeeinträchtigung – empfehlen die Veranstalter jedoch, Kleinkinder nicht mitzunehmen.

Panzerfahrzeuge sorgen für Sicherheit
Die genauen Sicherheitsvorkehrungen werden nicht bekannt gegeben – an neuralgischen Punkten dürften aber wie schon bei der letzten Show gepanzerte Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Im Vorhinein hatten sich verschiedene Parteien und Gruppierungen kritisch gegenüber der Flugshow geäußert – mehr dazu Airpower: Gegner wollen „Peacehour“ (26.08.2019). Ob es möglicherweise zu Demonstrationen kommt, werde beobachtet, heißt es.
Lifestyle: Die Airpower im Überblick
 

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#33
Airpower: Flugvorfall ging glimpflich aus

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Schrecksekunde am Samstag bei der Airpower in Zeltweg: Ein historischer Doppeldecker aus Schweden hat sich beim Landen überschlagen. Der Pilot konnte allerdings nach dem Unfall unverletzt aussteigen.
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Der Zwischenfall passierte bei der „War Birds“-Vorführung, eine Art Luftkampfdarstellung aus der Zeit des Ersten Weltkriegs: Der historische Flieger – eine Tummelisa – hatte sich in der Schlussphase der Landung auf nasser Graspiste überschlagen.

„Der Doppeldecker ist an einer Planke angestoßen, er war schon fast zum Stillstand gekommen, aber durch den Impuls hat es dann die Maschine auf den Rücken gekippt. Dem Piloten geht es gut und die Rettungskräfte waren schnell vor Ort“, so Airpower-Projektleiter Arnold Staudacher.

Pilot blieb unverletzt
Der Pilot konnte unmittelbar nach der Landung selbst aussteigen – er blieb unverletzt. Die zweite Maschine – ein Fokker-Dreidecker jenes Typs, die auch der „Rote Baron“ Manfred von Richthofen flog – landete ohne Probleme.

Laut Staudacher entstand lediglich Sachschaden an der schwedischen Maschine: „Die Rettungskette wurde sofort ausgelöst und hat wie geplant funktioniert, die Einheiten waren binnen Sekunden an der Stelle.“ Die genaue Unfallursache wird nun durch die Unfallkommission erhoben. Nach der Bergung wurde das Programm der Airpower fortgesetzt – laut Bundesheer waren die Zuseher zu keinem Zeitpunkt gefährdet.


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Wetter spielte nicht mit
Überhaupt spielte das Wetter während der gesamten Flugshow nicht mit: Am Samstag mussten wegen der tief hängenden Wolken und dem immer wieder einsetzenden Regen über dem Fliegerhorst Hinterstoisser etliche Programmpunkte abgesagt werden – manche der Teilnehmer hatten kein Schlechtwetterprogramm in petto, so ein Bundesheer-Offizier; zudem wurde die Show mehrmals unterbrochen.

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Airpower-Zuschauer im Regen

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Eine Douglas DC-6B der Flying Bulls


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Eine Lockheed Martin F-16 Falcon der Belgischen Luftwaffe


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Ein Mi-24 Hind Helikopter der Tschechischen Luftwaffe


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Die Italienische Staffel der Frecce Tricolori


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Die Patrouille Suisse mit ihren F-5E Tiger der Schweizer Luftwaffe

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Die Patrouille Suisse mit ihren F-5E Tiger der Schweizer Luftwaffe


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Ein Bölkow BO 105 Hubschrauber und ein EDGE540 Flugzeug der Flying Bulls


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Eine Suchoi SU-22 Fitter der Polnischen Luftwaffe

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Ein Eurofighter des Bundesheeres


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Ein S-70 Black Hawk Hubschrauber des Bundesheeres


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Eine F16 der Griechischen Luftwaffe


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Ein Eurofighter des Bundesheeres


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Ein Eurofighter des Bundesheeres in Airpower-Speziallackierung


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Ein Mil Mi17 Hip Hubschrauber der Slowakischen Luftwaffe


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Ein Saab JAS39 Gripen der Ungarischen Luftwaffe


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Das Breitling Jet Team


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Zwei Eurofighter des Bundesheeres und eine Douglas DC6B der Flying Bulls

Mit 200 Fluggeräten aus 20 Nationen ist die Airpower die größte Flugshow Europas. Sie dient aber nicht nur der Unterhaltung – sie ist auch Training und Übung für die Einsatzorganisationen – mehr dazu in Airpower auch großangelegte Übung.
red, steiermark.ORF.at/Agenturen

Chronik: Airpower: Flugvorfall ging glimpflich aus
 
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Hat der Hubschrauber Mil Mi-17 HIP Aua, oder warum ist der so Gelb Eingewickelt. mfg. kallepirna
oder weil die Slowaken dem Rettungshubschrauber ein ganz besonderes Aussehen verleihen wollten (letecka patracia a zachranna sluzba = Luftpatronat und Rettungsdienst) und Schönheit ja immer im Auge des Betrachters liegt ;-)

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